„Austritt oder Auftritt? – In welcher Gemeinde kann ein bibeltreuer Christ sein und bleiben?“

Zur aktuellen Diskussion um den Rücktritt von Bischof Carsten Rentzing empfehle ich die Orientierung Nr. 9: „Austritt oder Auftritt? – In welcher Gemeinde kann ein bibeltreuer Christ sein und bleiben?“ (https://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Orientierungen).

Hier habe ich auf 21 Seiten geistliche Grundzüge dargelegt,  die mit Nachdruck auch vom großen Reformator Martin Luther vertreten wurden, die aber zu den bestgehüteten Geheimnissen auch der sogenannten „Lutherischen Kirchen“ gehören.

Hierzu einige Sätze aus dieser Orientierung:

„Die Klarheit, in der die Reformatoren das wahre Wesen von Kirche erkannt und beschrieben haben, ist leider weitgehend verloren gegangen. Unmissverständlich haben die Reformatoren die Gemeinde in die Pflicht genommen an der rechten Verkündigung des Evangeliums keine Abstriche zuzulassen.: „Doch soll man falsche Lehrer nicht annehmen oder hören; denn dieselbigen sind nicht mehr an Christus statt, sondern sind Widerchristen. Und Christus hat von diesen klar befohlen: „Hütet euch vor den falschen Propheten.“ (Matthäus 7, 15) Und Paulus zu den Galatern: „Wer euch ein anderes Evangelium predigt, der sei verflucht.“ (Galater 1,9)“ (Apologie der CA zu Artikel VII).

Die klare Trennung von falscher kirchlicher Obrigkeit ist nicht eine Möglichkeit. Sie ist „bei der Seelen Seligkeit“ Pflicht der Gemeinde! Martin Luther hat dies mit größtem Nachdruck und auf eindringlichste Weise betont: „So ziehen wir den Schluß, daß, wenn es eine christliche Gemeinde gibt, die das Evangelium hat, sie nicht allein Recht und Vollmacht hat, sondern es bei der Seelen Seligkeit gemäß ihrer Pflicht, die sie Christus gegenüber in der Taufe eingegangen ist, schuldig ist, zu meiden, zu fliehen, abzusetzen, sich zu entziehen von der Obrigkeit, die die jetzigen Bischöfe, Äbte, Klöster, Stifte und ihresgleichen ausüben, weil man offenkundig sieht, daß sie wider Gott und sein Wort lehren und regieren. So ist also dies zum ersten genügend fest und stark begründet, und man kann sich darauf verlassen, daß es göttliches Recht sei und für der Seelen Seligkeit nötig, solche Bischöfe, Äbte, Klöster und was es für Regiment dieser Art gibt, abzutun oder zu meiden“ (in „Daß eine christliche Versammlung oder Gemeinde Recht und Macht habe, alle Lehre zu beurteilen und Lehrer zu berufen, ein- und abzusetzen“ 1523).“

10 Antworten auf „„Austritt oder Auftritt? – In welcher Gemeinde kann ein bibeltreuer Christ sein und bleiben?““

  1. Nun ja, dann müsste man wohl bald schon die Welt verlassen,….denn heute geht ja alles drunter und drüber, in fast allen Denominationen.
    Ich war schon immer der Meinung das JEDER CHRIST sich sein eigenes Bild vom Evangelium macht und in der Schrift nach der Wahrheit in Jesus Christus forscht,….ganz im Sinne von Luther.
    Es geht um die innige Beziehung zu Christus…. Jeder Mensch kann irren, darum suche ich nicht was Menschen mir über den Glauben erzählen, sondern ich überzeuge mich selbst, und höre auf die Stimme des Heiligen Geistes.

  2. Der Verrat und die Verführung wird zuerst von den Gemeinden aus kommen ! Um hier niemanden zu Nahe zu treten , werde ich jetzt nicht näher auf dieses Thema eingehen , weil es zu Streit führen würde ! Denn die Menschen in und aus der Welt hat Satan schon im Säckel , diese lässt er vorläufig in Ruhe !

    Ein langes Thema , aber nichts für meine Nerven !

    Lest mal im N.T. darüber nach !

  3. Einige Gedankengänge über die letzten 5 Jahre :

    Ich möchte mit diesem Thread niemanden verletzen – oder persönlich angreifen ,

    Was sind meine Gedankengänge ? Mit einfachen Worten
    Theorie und Praxis !

    Egal ob die Gemeinde “ X “ oder andere Gruppierungen , ich vermisse etwas , dass sind persönliche Erfahrungen im Glaubens
    Leben als Zeugnis.

    Was nutzt mir dass viele Bibel Wissen , Auslegungen , Theorie ,
    vielen fällt es sehr schwer ,Zeugnis zu geben aus der Praxis im Glauben !

    Warum ist dass so ? Angst , andere könnten etwas von mir erfahren , aus der Gemeinde könnte jemand hier etwas lesen ,
    es ist Menschenfurcht und wer Menschenfurcht hat , der hat keine Gottes Furcht , so einfach ist dass !

    Ist Glaube zur Privat Sache geworden ? Natürlich meine ich nicht die intimsten Dinge des Lebens , damit gehe ich ins Gebet !

    Ich sage es leider noch einmal , ich bin froh aus der Welt zum lebendigen Glauben gefunden zu haben und nicht christlich erzogen wurde !

    Denn ich habe damals mehr als mein Gesicht verloren und somit auch keine Probleme damit , Butter bei die Fische zu tun !

    Den Menschen können wir den braven Christen sehr lange vorspielen , aber nicht dem Vater im Himmel !

    Dass ist der Grund für Null Wachstum im Glauben , kaputte Gemeinden , und darum lohnt es sich für mich zumindest nicht mehr , zu einer anderen Gemeinde zu wechseln !

    Warum funktioniert dass nicht mit dem Thema im Glauben
    Theorie und Praxis ?

    Ich sage es offen und ehrlich , von der Theorie habe ich die Nase voll , Franz z.B. und einige wenige andere gehen ja auch schon mal in die Praxis , und dass macht auch neuen Mut , im Glaubens Leben am Herrn fest zu halten !

    LG

    Claus

      1. Ja sicher Jakob , habe ich hier auch extra betont :

        Ich sage es offen und ehrlich , von der Theorie habe ich die Nase voll , Franz z.B. und einige wenige andere gehen ja auch schon mal in die Praxis , und dass macht auch neuen Mut , im Glaubens Leben am Herrn fest zu halten !

        LG

        Claus

        Ich meine damit viel eher andere Gemeinden und deren Christen ,
        dass ist nicht direkt auf dass Forum bezogen !

    1. „Theorie und Praxis“, kann man diese immer so sichtbar unterscheiden, trennen und beurteilen, ist die Frage? Ich habe in Gemeinden vielfach auch fundiertes Bibelwissen vermisst und die Geschichten und Themen haben mich häufig auch nicht angesprochen. Die Gesunde Lehre ist keine Theorie. Wie der einzelne mit der Wahrheit umgeht, im Hören, Tun und auch Nicht-Tun, ist auch keine Theorie, sondern hat immer reale Auswirkungen, so oder so. – „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert“, (Hebr.4,12). – Glaube ist aber vielfach auch verborgen in Gott.
      Natürlich wollen wir gerne sehen und am liebsten auch Sämann mit einem Erntewagen sein. Was ich sehe, muss ich nicht mehr Glauben.
      Hebr. 11, 1: „Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.
      2 Durch diesen haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten.
      6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist, und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen.
      7 Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottesfurcht bewegt eine Arche zur Rettung seines Hauses; durch ihn verurteile er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aus Glauben.
      8 Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde. 9 Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf wie in einem fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; 10 denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.
      13 Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von ferne gesehen und waren davon überzeugt, und haben es willkommen geheißen und bekannt, dass sie Fremdlinge und Wanderer ohne Bürgerrecht sind auf Erden; 14 denn die solches sagen, geben damit zu erkennen, dass sie ein Vaterland suchen.
      16b Darum schämt sich Gott nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

      Um „Zeugnis zu geben aus der Praxis des Glaubens“, brauchen wir nicht unser früheres sündiges Leben „an die große Glocke zu hängen“. Das wäre auch kein Grund, sich besser zu fühlen als andere, so als hätten die das nicht aufzuweisen; denn bei Gott ist kein Unterschied… . Es gilt JESUS groß zu machen, Ihn hervorzuheben, den Name über alle Namen und König aller Könige.

      Zeugnishafter Glaube, Umkehr, Nachfolge, Gehorsam, Demut, haben viele Facetten.
      Ein wichtiger Aspekt ist auch zu verkündigen (das Bibelwissen/ diese Perlen), so wie es heißt in Römer 10, 8-15:
      „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen! Dies ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen . Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn mit dem Herzen glaubt man , um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!
      Es ist ja kein Unterschied … alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen… .
      Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger?
      Wie geschrieben steht:
      Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Friedens verkündigen, die das Evangelium des Guten verkündigen!“

      „Durch den Glauben haben die Alten ein gutes Zeugnis erlangt“, Hebr. 11,2.
      Was ist und was wird einmal unser Zeugnis sein?
      Sind wir Verkündiger des „Evangeliums des Friedens und des Guten?“

  4. Das Bild, „der breite und der schmale Weg“, als Flyer und als Din-A 2 Poster ist erhältlich beim „Christlichen Plakatdienst e.V., 51702 Bergneustadt, Tel. 0800 58904 802.
    https://www.c-plakat.de/schmaler-und-breiter-weg-p33.html

    In diesem Flyer werden die illustrierten Beispiele des schmalen und des breiten Weges anhand der Bibel erklärt. Es ist als Ergänzung zu dem Poster (CP 04) gedacht und kann für Büchertischarbeit, oder als einzelner Flyer zum Verteilen verwendet werden. In diesem Flyer wird die biblische Botschaft – das Evangelium – fundiert und leicht verständlich beschrieben.

  5. Predigt von Pastor Jakob Tscharntke 2017 :

    “ Der Tag ist Nahe , sind wir bereit “ ? Ich finde ein sehr wichtiges Thema in unserer Zeit , nun der Link dazu :

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