Joyce Meyer – wie ist ihr Wirken anhand des Wortes Gottes zu beurteilen?

Da dieses Thema auf „Kurz bemerkt“ aufkam und es hilfreich sein dürfte, den Austausch darüber an einer Stelle zu bündeln, die dann auch wieder für Interessierte leicht aufzufinden ist, können alle Kommentare und Beiträge zum Wirken von Joyce Meyer hier abgegeben werden.

142 Antworten auf „Joyce Meyer – wie ist ihr Wirken anhand des Wortes Gottes zu beurteilen?“

  1. Liebe Renate,
    ich erfuhr von Joyce Meyer vor einigen Jahren in einer charismatischen Gemeinde, die sie über alle Maßen verehrte und für sie sammelte.
    Mir war nicht nur diese Verehrung suspekt, begründet damit, daß „sie solchen Mut macht“, sondern auch, daß Joyce Meyer ein Wohlstandsevangelium predigte, das zunächst erstmal ihr selbst\ihrem Imperium galt. (In dieser Gemeinde galt somit: ein jeder, der nicht reich ist, hat keinen rechten Glauben – sonst bekäme er Reichtum als sichtbares Zeichen der Liebe Gottes). Ohne jegliches Bibelwissen hatte ich das Gefühl „hier stimmt was nicht“.
    Ihre Bücher habe ich somit nicht gelesen und wenige Ausschnitte auf BibelTV haben mich auch abgeschreckt (es war mir mehr Show als Predigt).
    Mit dem „Status Frau“ hatte ich kein Problem (ich bin ja zu Zeiten der Bischöfinnen Jepsen, Käßmann etc. aufgewachsen) – eher mit dem Gegenteil (von evangelischer bis Freikirche predigen in meiner Nähe fast ausschließlich Frauen).
    Da ich aber gewillt bin, Jesus Christus zu folgen, habe ich zunächst zähneknirschend akzeptiert, daß Frauen nicht predigen sollen (und bei Damen wie Käßmann und Meyer bin ich auch froh, daß ich Männern zuhören darf). Hier noch zwei Verse, die ich u.a. diese Woche las: Eph. 5,22\23: „Die Weiber seien untertan ihren Männern als dem Herrn. Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland.“
    Ich hab mir oft einen Mann als Haupt gewünscht; aber ich war immer gezwungen, selbst diesen „Job“ zu machen – vom Geld verdienen bis Nagel in die Wand hauen, insofern sah ich Gleichberechtigung als „ausgleichende Gerechtigkeit“.

    Allen Gottes Segen für die neue Woche !

  2. Ich habe mir es auf Bibel TV einmal angetan JOICE Meyer zu zuhören, aber irgendwie hatte ich eher das Gefühl es mit einer Sekte zu tun zu haben. Es war nicht das PREDIGEN zu hören wonach ich suchte. Das glich eher einem Schauspiel. Seid wachsam.

    1. Ich habe dieser Frau auch einige Male bei Bibel TV zugehört und ihren Auftritt gesehen. Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass sie eine schlechte Schauspielerin ist und lediglich einige psychologisch und biblisch verbrämte Plattitüden von sich gibt.
      Ihr Publikum verehrt sie und spendet reichlich Geld um ihr den „extravaganten“ Lebensstil zu ermöglichen.

      idea Spektrum: Joyce Meyers eigenes Königreich kann man in Fenton besichtigen, einem Vorort von St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Dort steht die Zentrale ihres Missionswerkes, Joyce Meyer Ministries. Im Jahr 2003 hat sich dort eine Reporterin der „St. Louis Post“ umgeschaut. Die 20 Millionen Dollar teure Zentrale mit smaragdfarbener Glasfassade sehe wie ein Luxushotel aus, schreibt sie und zitiert aus einer Inventarliste eines Steuerschätzers: „Ein Paar Dresdner Vasen für 19.000 Dollar, sechs französische Kristallvasen für 18.500 Dollar, ein Dresdner Porzellan, das die Weihnachtsgeschichte darstellt … In Joyce Meyers Büro steht ein Konferenztisch mit 18 Stühlen für 49.000 Dollar. Die Holzarbeiten in dem Büro von Meyer und ihrem Ehemann kosteten ihre Organisation 44.000 Dollar.“ Alles in allem ermittelte der Steuerschätzer für Möbel, Kunstwerke sowie die neuesten Geräte und Maschinen einen Wert von etwa 5,7 Millionen Dollar. Das unternehmenseigene Flugzeug kostete 10 Millionen Dollar. Erwähnen könnte man noch das zwei Millionen Dollar teure Haus der Meyers mit beheizbarer Garage und acht Stellplätzen.

      https://www.bfl-vision.de/buecher/joyce-meyer/wer-ist-eugentlich-joyce-meyer/

      So geht sie eben weiter auf Dummenfang! Interessant ist, dass Bibel TV von dem Rotarier Norman Rentrop gegründet wurde, der auch im Vorstand von „idea Spektrum“ sitzt.

      1. Hallo Baldur,dass war mir auch bekannt.
        Einige Vorträge habe ich vor Jahren
        auf begeisterte Empfehlung angeschaut.Egal was diese Dame unterhaltsam darbietet ,mich verzaubert sie nicht mit ihrem gelifteten Face und stolzieren über die Bühne.Pures Wohlstandsevangelium,
        ohne jeglichen Neid:Nein Danke!

  3. hallo,liebe geschwister.ich erlebe immer wieder das dieses thema immer wieder ausschlieslich emotional geführt wird.warum nicht ausschlieslich biblisch und sachlich.es geht hier nicht um -wer ist besser oder gleicher-….man -ich-wundere mich gelegentlich wiviel unkenntniss herscht über die thematik -heilsordnung und schöpfungsordnung-ellenlang erklärt paulus das warum und das weshalb…..das problem das einfach…..bibelkritik.was der paulus sagt wird nicht als wort gottes akzeptiert und wenn,dann war das mal vor 2000jahren so weil die frauen zu blöde waren lesen zu können.bitte,bitte,verstand und auch historik anschauen.priesterinnen gab es zuhauf damals aber nicht im christlichen lager.die leute waren zum teil gebildeter als heute.das man gottes ordnung nicht akzeptieren will , liegt nicht in der schrift sondern an der jahrelangen indoktrierung von gottes und bibelfernen säkularen persöhnichkeiten.nochmal eine bitte…bitte , lasst euch das wort gottes nicht rauben ,mit was wollt ihr dem teufel und der welt widerstehn.wenn das schwert stumpf geworden ist,seid ihr papiertiger ohne kraft und selbst der kleinste dämon lacht euch aus…….ich glaube jede silbe wie es geschrieben steht-natürlich im zusammenhang -im kontex eben-….natürlich werden einige-etliche-nun aufschreien-engstirnig-gesetzich-aber das ist nicht mehr als jehne schreien —-natzi—ohne zu wissen wie sie das argumentieren können…….franz

    1. Lieber Franz, der Hinweis ist völlig richtig. Daß der Frau gemäß der Bibel nicht das öffentliche Lehr- und Leitungsamt in der Gemeinde zukommt, hat weder etwas mit der damaligen Zeit noch mit angeblich geringer Bildung der Frauen zu tun. Auch nicht im AT. Man denke nur an das Lob der Frau am Ende der Sprüche! Kann es eine höhere Wertschätzung und ein größeres Lob der Frau überhaupt geben?
      Johannes Chrysostomos hatte einen Bibelkreis mit gebildeten Frauen. Aber davon predigte keine öffentlich. Wir könnten unzählige Beispiele aus der Bibel und der Christenheit benennen. Das Problem ist ein rein emotionales: wir verbinden nun einmal die Teilhabe an einem Amt, das wir als übergeordnet wahrnehmen und das es geistlich auch sein mag, zugleich als Ausdruck höherer Wertigkeit. Und mit dieser Fehlwahrnehmung steht und fällt alles. Die Maßstäbe Christi sind völlig andere: Wer der Höchste unter euch sein will, der sei euer aller Diener. Wenn wir diese Maßstäbe verinnerlicht hätten, wäre das Thema „Frauenordination“ überhaupt nie aufgekommen. Die Frauenordination wurde nie!!! biblisch begründet. Weil das schlicht auch gar nicht geht. Sondern immer soziologisch und zwischenmenschlich: Wir können die Frauen doch nicht ausschließen! Doch, wenn Gott sie aus einem bestimmten Amt grundsätzlich ausschließt, dann können wir das nicht nur, dann müssen wir das! Bei aller Hochschätzung unserer Frauen!

        1. Liebe Renate, der verlinkte Beitrag ist theologisch dilettantisch und primitiv. Auch wenn meine Schrift zur Frauenordination etwas lang ist (Nr. 20 hier: http://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Orientierungen). Ich habe gestern diesbezüglich von einem lieben Bruder schon eine telefonische Rüge erhalten. Kürzer geht es halt nicht, wenn man das Thema solide angehen will. In diesem Papier ist der ganze Unsinn, der im verlinkten Beitrag behauptet wird, längst aufgearbeitet und widerlegt. Deshalb mußte meine Ausarbeitung leider auch so lang geraten, weil leider so viel Blödsinn zu diesem Thema behauptet wird. Und es ist dann recht aufwendig und braucht Platz, möglichst jeden Blödsinn biblisch zu widerlegen. Wieweit ich speziell auf die absurden Ausführungen zur „Verkündigung“ der Samariterin eingegangen bin, habe ich gerade nicht vor Augen. Deshalb hier ein paar Sätze dazu. Ganz bewußt rede ich im Zusammenhang der Ablehnung der sogenannten Frauenordination für manchen vielleicht etwas sperrig anmutend vom „öffentlichen Lehr- und Leitungsamt der Frau in der Gemeinde“. Exakt auf diese Formulierung kommt es hier an. Und exakt das geschieht durch die Samariterin nicht. Denn hier ist noch gar keine Gemeinde. Und sie ist auch nicht von einer Gemeinde zum regelmäßigen öffentlichen Verkündigungsdienst beauftragt. Sie gibt vielmehr spontan öffentlich Zeugnis von Jesus. Kaum ein Kritiker der Frauenordination dürfte je Frauen allgemein verboten haben, von Jesus Zeugnis zu geben, bei Gelegenheit auch öffentlich. Wenn eine Frau über den Gartenzaun den Nachbarn von Jesus erzählen will, dann können da selbstverständlich auch Männer dabei sein. Hat jemals jemand behauptet, die Frau müsse die Männer erst wegschicken, bevor sie anfängt, von Jesus zu reden? Ich habe das jedenfalls nie getan.

          Liebe Renate, deshalb bezeichne ich diesen verlinkten Beitrag als dilettantisch und primitiv. Er mag oberflächlich betrachtet beeindruckend sein, aber eben nur, solange man nicht anfängt, genauer nachzudenken. Entschuldige, wenn ich das so deutlich sage. Man muß doch das gelegentliche Zeugnisgeben vom einem regelmäßigen Amt und Dienst der Verkündigung unterscheiden! Ob deshalb z.B. eine Frau damit beauftragt ist, regelmäßig die Bibelstunde auch mit Männern zu leiten, oder ob eine Frau spontan einer Gruppe von Menschen, unter denen auch Männern sind, von dem berichtet, was sie mit Jesus erlebt hat, das sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel!

          Außerdem übersieht die Autorin in ihrer Begeisterung über den „öffentlichen Predigtdienst“ der Samariterin den Schluß dieses Berichts. Zwar „glauben“ viele Samariter dem Bericht der Frau und machen sich deshalb auf den Weg zu Jesus. Am Ende aber betonen sie gerade dieser Samariterin gegenüber: „Wir glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst haben gehört und wissen…“. Wobei das Zeugnis der Samariterin ohne Zweifel mitgewirkt hat, daß hier viele zum Glauben kamen. Aber der entscheidende geistliche Durchbruch geschah offenkundig nicht durch das Zeugnis der Samariterin, sondern durch die Verkündigung Jesu! Das wird im Wort Gottes ganz explizit so betont.

          Ich kann alle am Thema ernsthaft Interessierten nur nochmal herzlich einladen, meine verlinkte Schrift, die Orientierung Nr. 20, gründlich zu studieren, auch wenn sie etwas länger ist. Gerade wenn man weder auf der einen noch der anderen Seite vom Pferd fallen will, daß man die Frauen entweder gar nichts mehr sagen läßt oder ihnen umgekehrt das öffentliche Lehr- und Leitungsamt in der Gemeinde gegen Gottes Wort zuteilt, dann muß man ganz genau hinschauen und differenzieren. Und man muß auch verstehen, mit welcher Motivation derart neue Entwicklungen wie die Frauenordination auf einmal aufkommen. Denn bis weit ins 20.Jahrhundert hinein herrschte knapp 2000 Jahre lang fast völlige Einmütigkeit in der Christenheit, daß das öffentliche Lehr- und Leitungsamt in der Gemeinde der Frau nach Gottes Willen nicht zusteht. Hat Gott seinen Willen plötzlich geändert oder gar nicht gewußt, was er eigentlich wollte – wie es unsere heutigen Kirchenführer im Grunde behaupten? Oder stecken ganz andere Motive dahinter? Deshalb bitte die Schrift lesen!

          1. Liebe Renate, sorry, wenn die letzte Reaktion auf den Link etwas harsch ausgefallen ist. Ich habe den Link geöffnet, das Stichwort „Samariterin“ gelesen, und da war mein Hut schon durch die Decke, nicht nur durch die direkt über mir, sondern auch noch durch die der nächsten drei Stockwerke. Obwohl so viele unser Haus gar nicht hat. Später kommt die Dame auch noch auf den „Verkündigungsauftrag“ Jesu an die Frauen am Ostermorgen. Anfang der 80er, während meines Studiums, war ich mit meinem Vater zum Einführungsgottesdienst einer Pfarrerin in einer Nachbargemeinde. Die Einführung hielt der Dekan, ein guter Studienfreund meines Vaters. Frauen im Pfarramt waren damals noch etwas recht Neues, und so fühlte der Herr sich gemüßigt, seine Handlung biblisch zu begründen. Er tat das ebenfalls mit dem Hinweis auf diesen angeblichen „Verkündigungsauftrag“ Jesu an die Frauen am Grab. Ich hatte ihm damals geschrieben, ein derart dämliches Argument sei doch eine Verhohnepiepelung der Gottesdienstbesucher. Ich selbst hatte mich damals mit dem Thema noch nicht näher befaßt und keine feste Meinung dazu. Aber ich weiß noch, daß ich spontan dachte: wenn es für die Frauenordination keine besseren Argumente gibt, dann kann es mit einer biblischen Begründung dafür nicht weit her sein. All das und vieles mehr an oberflächlicher und undurchdachter Argumentation kam in mir hoch, als ich den Link geöffnet hatte.

            Die harsche Kritik galt aber nicht Dir, sondern der Autorin des Beitrags. Ich verstehe, daß Geschwister sich oft schwer tun in einer geistlichen und biblischen Beurteilung derartiger Fragen, wenn sie vor Ort über Jahre und Jahrzehnte keine solide biblische Lehre hatten. Deshalb empört mich derart dümmlisches Gesalbader wie im verlinkten Beitrag umso mehr. Weil hier unter dem Anschein ernsthafter biblischer Betrachtung dummes Zeug verbreitet wird.

            Also nimm die harsche Kritik am verlinkten Beitrag bitte nicht persönlich!

          2. Lieber Jakob, ich beziehe mich auf Deinen Kommentar von heute, 10. Oktober, 08.39 h.
            Da aber wieder der fettgedruckte Button „Antworten“ fehlt, antworte ich Dir eben hier.

            DANKE für Dein „sorry“, aber ich habe Deine Kritik gar nicht persönlich negativ empfunden, dafür schätze ich Dich und Deine Arbeit zu sehr!! 🙂

            Darf ich kurz noch etwas zu der „anderenJutta“ und ihrem Kommentar zu Joyce am 07. Oktober um 21.35 h sagen:
            Sie bringt den „Fall Jones“, um zu beweisen, wie falsch und gierig das Werk Joyce Meyer ist.

            Meine Frage: WIE muss ein Mensch wie Herr Jones „gestrickt“ sein, um sich derart saublöd (!!) zu verhalten (vorausgesetzt, diese Geschichte stimmt!!).

            GIER steckte dahinter, und zwar die GIER von Herrn Jones, der sich mehr und mehr finanziellen Reichtum versprach. Bei jedem „normalen“, sprich NICHT so gierigem Menschen hätten schon viel, viel, viel früher die Alarmglocken geklingelt.

            Die „andereJutta“ möchte bitte einen solchen Link von Joyce hier einstellen, der zu diesem „Tausch“ aufforderte:
            100 Dollar für 1 Quadratmeter Land???!!!! 🙁
            Ich bezweifle, dass es einen solchen Herrn Jones gab …

            Ich spreche hier nur für mich, aber ich werde GOTT immer dankbar sein, dass ER AUCH durch JOYCE mich anders, neu DENKEN ließ. AUCH durch sie durfte ich mehr und mehr an die VATERLIEBE Gottes glauben, die JESUS ja verkündet.

            Und genau deshalb nehme ich sie in Schutz, wann immer es mir möglich ist.

            In der Liebe Jesu sind wir verbunden.
            UND: DANKE für alle Deine Arbeit!!!

      1. Wenn Gott sie „ausschließt“, dann schützt er sie:
        körperlich, psychisch/psychologisch und geistlich.
        Das tut ihrem Wert keinen Abbruch, im Gegenteil.
        Frauen „wirken“ auf eine andere Weise…..

        1. Irre ich hier etwa? Ich dachte immer dass es Gott, Jesus und der Heilige Geist sind die am Wirken sind. Dazu auch noch das lebendige Wort der Heiligen Schrift.

          * Joh 16,13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

          Worauf es ankommt:

          * Joh 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. „Wer in mir bleibt und ich in ihm“, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

          LG Baldur

  4. https://horst-koch.de/joyce-meyer/
    ..daraus:
    Jones erinnert sich: „Ich unterstützte ihren [Joyce Meyers] Dienst mit allem, was ich hatte… Aber je mehr ich ihr gab, um so ärmer wurde ich (das ist die Geschichte meines Lebens)! Erst als ich kurz davor stand, mein Haus zu verlieren, begann der Herr zu wirken… Ich konnte es nicht verstehen. Ich hatte so viel Geld für ihren (Gottes?) Dienst gegeben; mit meinem Geld wurde ihr Missionszentrum mit dem Mobiliar finanziert. Sie warb um Spenden und versprach, dass jeder der 100 Dollar gibt, zum ‚Besitzer’ von 1 Quadratmeter Land werden würde. (Ich spendete 300 Dollar und wurde so zum ‚Besitzer’ von 3 Quadratmeter Land). Hatte Gott das vergessen???… Dann kam der Tag, an dem ich Joyce Meyer im Fernsehen sah, und es schien so, als ob mir im wahrsten Sinne des Wortes die Schuppen von den Augen fielen! Am Ende der Sendung wurde für ihre Bücher geworben, die man für eine ‚Spende’ von einer bestimmten Summe erhalten könne… und ich hörte die Person sagen: ‚Joyce predigt Gottes Wort wie keine andere.’ Gott selbst sprach in diesem Moment in einer stillen Stimme zu mir und sagte mir: ‚Hier geht es nicht mehr um Gott, es geht nur noch um JOYCE!’ ‚Joyce’ hier und ‚Joyce’ da, und die Dollarzeichen auf dem Bildschirm erschienen um so größer…“12 Dies war der Anfang einer inneren Abkehr von einer Bewegung, die Melvin Jones dreißig Jahre lang in ihren Irr- und Sonderlehren gefangen hielt. Jones gab keine weiteren Spenden an Joyce Meyer und erlebte Gottes Fürsorge, der ihn vor dem Verlust seines Hauses bewahrte.

    https://bibelbund.de/wp-content/uploads/2014/06/bug2009-4.pdf

    https://zeltmacher.eu/joyce-meyer/

    http://christliche-hauskreisgemeinde.homepage.t-online.de/Buch_Tipp/Biblische_Zeitschriften/TOPIC__biblische_Information/TOPIC_Recherchen/Joyce_Meyer_RM2.pdf

    Ich bin über Joyce Meyer gestolpert, ganz am Anfang meines Glaubenslebens.
    Aber noch vor der Wiedergeburt.
    Ich fand die Vorträge spannend … ich hatte einige Bücher von ihr und ich fand darin eben auch viel für mich damals Wichtiges und Aufrüttelndes. Ich habe einige Vorträge angehört.
    Dann aber habe ich – bei mir ging alles ganz langsam – angefangen die Bibel zu lesen … und auch bei ihr gemerkt, dass es in eine Richtung geht, die ich hinter mir lassen wollte und ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass GOTT ein magischer Gott ist und zu meiner Verfügung steht .. klar wäre das toll .. in so manchen Fällen, denkt man, aber was wäre denn damit gewonnen ?
    Das Leben hier auf der Erde ist ja nicht das eigentliche, auch wenn ich ebenso gestehen muss, dass ich es auch gerne warm und sauber und bequem habe.
    Wir haben hier aber keine bleibende Stadt und sollen auch nicht Güter ansammeln. Warum braucht Fr Meyer ein so großes millionenschweres Anwesen, wenn sie der Bibel folgt ?
    Es gibt auch viele enttäuschende Geschichten über sie im www zu finden, wie über viele dieser charismatischen Prediger, die Wohlstand „reklamieren“. Den Wohlstand haben aber dann nur sie.
    Und die anderen sind ihr Geld los ..

  5. Manchmal denke ich, es gibt verschiedene Arten zu hören. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass wir Menschen sehr verschieden gestrickt sind und einfach auch in jeder Weise unsere Herkünfte haben, die das Hören nach der einen oder anderen Seite beeinflussen.
    Bevor meine ganze Familie auch Jakobs Predigten hörte, haben wir schon die Predigten von Joyce gehört. Jetzt hören wir sie beide. Manchmal bekommen wir auch eine gannz unbekannte Predigt- CD geschenkt und hören diese. Nach dem Motte: Prüfet alles und das Beste behaltet.
    Man hat ja so seine Eckpfeiler, an denen man sich persönlich festhält, die einem wichtig geworden sind in einer speziellen Situation. Ich denke auch, dass jeder seine Eckpfeiler selbst für sein Glaubenshaus finden muss – und dann segensreich verbauen.Bei uns sind es nicht nur Bibelverse, sondern auch „Verständnishilfen auf kleinstem Nenner“ (für Anfänger)
    Bei Joyce war es z.B., dass sie einmal sagte: JESUS IST NICHT ALS RELIGIONSSTIFTER GEBOREN/GESTORBEN, SONDERN DAMIT WIR EINE PERSÖNILICH BEZIEHUNG ZU IHM/GOTT BEKOMMEN KÖNNEN. Eine persönliche Beziehung ist das, was schon in Eden war….und ist für mich auch, dass jeder individuell geleitet wird. Ich weiß, dass wir Menschen zum vergleichen/angleichen neigen, aber das ist nicht immer hilfreich.
    Auch ein Ausspruch von Joyce war: BEVOR DU IN DEN KAMPF NACH AUSSEN ZIEHST, MACH FRIEDEN MIT DIR SELBER – UND DEN DEINEN (FAMILIE).
    Oder, FANGE KEINEN KAMPF AN, DEN DU NICHT GEWINNEN KANNST. (Uha, nachdem dieser Beitrag keine Kampfansage ist, sondern nur ein kleiner Kommentar, muss ich da nicht weiter drüber nachdenken… 🙂 )

    Das sind Dinge, die mir sehr wichtig sind und die von Joyce in lockerer Weise im american-way-of life rübergebracht werden.
    Das unkonventionelle stört mich nun nicht, weil ich einfach ein „gerüttelte Maß“ in meinem Leben zu verzeichnen hatte, nicht das überfließende, gute Maß, sondern von einem Ausnahmezustand in den anderen. Das Thema, das Joyce fast zerstört hatte in ihrer Kindheit, kann ich deshalb gut verstehen. Das Mutmachende: ICH BIN NOCH NICHT DA, WO ICH SEIN MÖCHTE/SOLLTE, ABER ICH BIN AUCH NICHT MEHR DA, WO ICH SCHON WAR. MIT GOTTES HILFE VORWÄRTS ZUM ZIEL. LAUFEN, FALLEN UND AUFSTEHEN. Das hilft uns sehr.
    Als wir Jakob via Netz kennen gelernt haben, kamen Grundpfeiler von einer ganz anderen Seite, wichtige Dinge, die wir sehr dankbar ebenso in unser Glaubenshaus einbauen und weiterhin tun. Manches in unserem Herzens-Grund war vorbereitet und gelockert von dem, was wir von Joyce gehört haben.
    (Die Hochgeschnallte-Dutt und Deute-ZeigefingerChristenmentalität“ ist nicht ganz spurlos an uns vorbeigegangen – da war Joyce wirklich heilsam.)
    Dass sie eine Frau ist, die predigt, wurde in einem anderen Kommentar oben kurz gestreift:
    Wenn ein Mensch ein Berufener ist (von Gott berufen 🙂 ), dann ist es m.E. nach Gottes Sache, das durchzuführen. Er wird entscheiden, im Großen und Kleinen, wer wie seine Berufung erfüllt hat oder nicht. Ich denke, die Berufungen sind sehr vielfältig kategorisiert: Auch, z.B., dass man die Talente, die man bekommen hat, sei es 1,5, oder 10, entsprechend einsetzt. (Auch eine Frau!)
    So will ich meinen „Roman“ schließen mit dem, was mir persönlich wichtig ist: „Prüfet alles und das Gute behaltet „- …. das heißt, die Verantwortung für den Standpunkt übernehmen, den man bezieht. Das geht nur mit genauem Prüfen und Ringen in Gerechtigkeit und Recht. Sich auf Meinungsmacher oder ungenügende Informationen zu verlassen und eine „eigne Meinung“ daraus zu zementieren, ist eine Sache, wo Christen Unrecht tun, denn diese Dinge multiplizieren sich sehr schnell. Genau daran ist jemand sehr interessiert, der nicht möchte, dass Gottes Sache in VIELERLEI Weisen verkündigt wird.
    Es ist ein aufwändiger Weg, sich mit etwas auseinander zu setzen, was für einen wie eine „fremde Sprache“ ist.
    Und jeder muss selbst entscheiden, wo da seine Berufung ist. Denn wenn man eine wirklich eigene Meinung hat, dann ist das in der Regel mit Gegenwind verbunden. Gegenwind wiederum gibt starke Wurzeln. Also liegt es an jedem selber, was er für einen Einsatz hat.
    Herzliche Grüße aus Dänemark und danke, Jakob für Deinen enormen Einsatz. Es tut uns so gut. Wir lernen, wachsen, schrotten manchmal auch ne Situation – und haben auch immer wieder Fragen.
    Dann ist das Signal wie Morgens, wenn der Wecker rappelt: AUFSTEHEN!
    Aber es geht vorwärts und die Seele, der Geist fangen an zu atmen, zu verstehen, zu ermessen, wie unendlich groß und großartig Gott ist – und wir begrenzt und kleindimensional unser Verstehen, Erkennen und Wissen ist….
    Gottes Kraft und Segen für Deine wichtige Arbeit, Andrea Brachwitz-Doll

  6. Lieber Jakob, lieber Franz,
    meine Zustimmung.
    Auch ich bin „ein Kind meiner Zeit“ – nachdem ich aber die Orientierung und entsprechende Bibelstellen gelesen habe (und über allem mein Wunsch steht, wirklich Gott zu gehorchen und Jesus Christus nachzufolgen), war es für mich „kein Diskussionsthema“ mehr, sondern Gottes Wille !
    Ich ertappe mich immer wieder, daß es dann ganz leicht fällt, mich daran zu halten; vermutlich ist manches vorher einfach meinem – immer noch – äußerst lückenhaften Bibelwissen geschuldet.
    Lieber Franz,
    ich freue mich, wieder öfters von Dir zu lesen.
    Sicherlich brauchen wir Gemeinschaft, aber ich stimme zu: manchmal geht es nicht. Ich habe die Auswahl von neuapostolisch über charismatisch oder evangelisch-islamisch bis Zeugen Jehovas; um keinen „falschen Christussen“ aufzusitzen, verzichte ich.

  7. Sehr geehrter Herr Tscharntke,
    leider kann ich mich Ihrem Urteil über Frau Mayer nicht anschließen.
    a) Auch sie hat sehr harte Zeiten hinter sich und war arm und nicht geliebt

    b) Sie geht in ihren Vorträgen auf Lebenssituationen ein und verweist dabei immer ganz
    Konzentriert auf Gottes Wort und der Hilfe durch Jesus Christus

    c) Viele Menschen haben mittels dieser Vorträge wieder Boden unter ihre Füße bekommen

    d) Viele Menschen haben sich aufgrund dieser praxisnahen Vorträge zu Jesus Christus bekehrt

    e) Nur wer reich ist, ist gesegnet sagt sie nicht!

    f) Übrigens, immer wenn keine Männer Klartext und Wegweisung geben, dann hat Gott sich auch Frauen ausgesucht, oder?

    g) Für mich sind dies Vorträge und zwar mit umsetzbaren mutmachenden Beispielen und keine Predigten

    h) Ich empfehle diese Sendungen weltweit, auch weil die Botschaft von Christus im Mittelpunkt steht

    Gute Grüße
    Wolfgang Frommann

    1. Werter Herr Frommann,

      Ihre Verteidigung der Frau Joyce Meyer in Ehren. Allerdings sind Ihre Prüfkriterien nicht stichhaltig.
      Sie sind auch nicht in der Lage die so genannten Bekehrungen bei ihr zu überprüfen.
      Ihrer Beurteilung kann ich ich nicht anschließen!

      Anbei ein Auszug von Rudolf Ebertshäuser

      Kitzel in den Ohren: Joyce Meyers angenehme Verführungsbotschaft – Rudolf Ebertshäuser

      Die amerikanische Charismatikerin Joyce Meyer gehört zu den erfolgreichsten Fernsehpredigern. Sie verbreitet ihre Video- und TV-Botschaften weltweit und nimmt damit Millionen ein. Ihr Erfolgsgeheimnis ist einfach: Sie predigt eine positive Botschaft des Erfolgs, der Selbstverwirklichung, der Selbstliebe, des Wohlstands und Wohlbefindens. Sie redet humorvoll und sehr persönlich; Bibelworte spielen nur eine untergeordnete Rolle, dafür sind die Botschaften voll von netten Anekdoten und Witzen.

      Und die Leute lieben es! Sie hören und schauen sich ihre Botschaften gerne und regelmäßig an. Bei uns in Deutschland werden sie von dem katholisch dominierten „christlichen“ Fernsehsender „BIBEL-TV“ ausgestrahlt. Das Erschreckende ist, daß auch eine erstaunliche Anzahl von Christen aus konservativen, bibeltreuen Kreisen regelmäßige Zuschauer oder gar treue Anhänger von Joyce Meyer sind.

      Oftmals rechtfertigen Christen das Auftreten von Frauen als öffentliche Predigerinnen mit dem „Segen“, den sie dabei empfinden. Doch solch ein Ansatz ist trügerisch und führt in die Irre. Wenn ich die Bibel als das untrügliche Offenbarungswort Gottes anerkenne, dann muß ich immer davon ausgehen, daß Gottes Wort recht hat, auch wenn mir meine Erfahrung etwas anderes vorgaukeln will.

      Während der Herr Jesus uns zur Selbstverleugnung und Preisgabe unseres sündigen Eigenlebens auffordert, predigt Meyer hemmungslos und ungeniert genau das Gegenteil: „Genießt euer Leben! Genießt euch selbst!“; „Ich erlaube euch, euch selbst zu mögen! Habt Ihr gehört? Ich erlaube euch, euch selbst zu mögen!“

      https://das-wort-der-wahrheit.de/2018/08/kitzel-in-den-ohren-joyce-meyers-angenehme-verfuehrungsbotschaft/

      MfG Baldur

      1. Schon allein die Formulierung: „Ich erlaube euch“ ist unglaublich anmaßend und erinnert mich spontan an die Arroganz der „Maria“, die in Lourdes, Fatima etc. auftritt. Was hat eine Joyce Meyer zu erlauben oder nicht zu erlauben? Sie hat zu verkünden, was Gott erlaubt oder nicht erlaubt!

        1. GENIESSE GOTT – GENIESSE DAS LEBEN!

          Dies ist das „Neue Evangelium“, die neue befreiende Botschaft von Joyce Meyer.

          Du stehst auf der Gewinnerseite wenn du meiner Verkündigung Glauben schenkst.
          Glück, Gesundheit und Wohlergehen sind gottgewollte Gaben für dich!

          Sie löst also jetzt das alte einengende Bild der Bibel ab, das wir hinter uns lassen können.
          Meyer legitimiert sich und bezeugt ihre Berufung von GOTT selbst:
          Ihre Berufung, die sie als ihre Erweckung vorstellt, beruht auf einer angeblichen Erfahrung Gottes im Jahr 1976, in der Gott sie nach eigenen Angaben unmittelbar ansprach und dessen Stimme sie nunmehr selbst ist.
          „Genieße Gott – Genieße das Leben“!

          Dass dies im Westen auf offene Ohren stößt und sich viele zum Glauben der Joyce Meyer bekehren, ist der Verführung Satans geschuldet.

          Wenn wir in die Bibel hinein schauen, lesen wir allerdings etwas anderes als gerade das, was die angeblich von Gott berufene Frau Meyer ihren Zuhören erklärt.
          Die Schrift warnt uns:
          * Mt 24,24: Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.

          * 2 Thess 4,3-4 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren.

          Gottes Wort bezeugt uns, dass es im Leben eines Gläubigen oft mehr Tiefen als Höhen gibt.
          Verfolgung, Hohn, Spott, Angriffe, ja sogar Ermordung mussten Glaubenszeugen schon im AT erleiden. Bereits Abel musste dies erfahren. Welche Tiefen musste Josef erfahren bis er nach vielen Leiden zum zweiten Mann Ägyptens aufstieg? Von Jeremia erfahren wir, dass er zersägt wurde. Ob dies wohl alles genussvoll war?

          Denken wir an den HERRN JESUS, ob ER wohl Seinen Leidensweg unter Armut,Verfolgung, Folter und schließlich Kreuzigung genossen hat?

          Viele Glaubenszeugen wie Stephanus, Paulus und Millionen andere bis in unsere Tage hinein müssen dieselben leidvollen Erfahrungen unter der heute blutigen muslimischen Verfolgungswelle machen? Paulus erklärt:

          * Röm 8,17-18 Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.

          Ob Frau Meyer dieses Neue Evangelium auch in islamischen Länder einmal verkünden will?
          Jesus sagt Seinen Jüngern:

          * Luk 10, 20b: sagt Jesus zu Seinen Jüngern:  freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.

          Spurgeon sagte: Es gibt nichts Neues in der Theologie – ausgenommen das, was falsch ist.

          Es wird also deutlich, dass Joyce Meyer eine Irrlehrerin und Verführerin ist!

          LG Baldur

          1. Hallo, Baldur, zuerst möchte ich Dich wissen lassen (falls es Dich interessiert), dass ich Deine Beiträge, die NICHT Joyce Meyer betreffen, sehr schätze.

            Aber wenn ich Deine Kommentare und die von einigen anderen über sie lese, habe ich seit ein paar Tagen immer wieder ZWEI Bilder innerlich vor Augen:

            Das erste Bild: „Die Ehebrecherin“ …. so viele Pharisäer = Heuchler verlangten ihren Tod: steinigt sie …. bis JESUS eingriff!! (Es gibt ja auch „Ruf-Mord“, nicht wahr?)

            Das zweite Bild: „Der Zöllner und der Pharisäer im Tempel“: ALLE Pharisäer-Typen sagen zuerst leise in ihren Herzen und dann laut für viele andere zu hören:
            „Danke, Gott, dass ich nicht so bin wie der / die da!!!!“
            Aber der Zöllner ging gerechtfertigt hinaus, weil er wusste, dass auch ER das Erbarmen Gottes, Seine Gnade brauchte.

            WER oder WAS zwingt denn die Menschen, Joyce zuzuhören?? Auch sie muss und kann gar nicht allen Menschen gefallen. Das gibt es NICHT!

            NICHT DU und NICHT ich und KEINER hier von uns muss sich für sie vor dem Richterstuhl Gottes verantworten, sollte sie in der Tat nicht „echt“ von Gott berufen sein.

            Aber dass Du es wagst zu schreiben: „ihre Berufung, die sie als ihre Erweckung vorstellt, beruht auf einer angeblichen Erfahrung Gottes im Jahr 1976, in der Gott sie nach eigenen Angaben unmittelbar ansprach und dessen Stimme sie nunmehr selbst ist“ finde ich derart
            anmaßend und überheblich, einfach nur „stolz“, als ob DU
            in das HERZ schauen könntest. DAS KANN NUR GOTT und es ist alleinige Sache zwischen Joyce und ihrem Schöpfergott …

            Weißt Du, lieber Baldur, dass es einem „Schlag ins Gesicht“ (oder besser ins „Herz“) gleichkommt, wenn Du
            schreibst, sie ist eine Irr-Lehrerin und Verführerin?
            Dann wäre ich (und viele andere Frauen und Männer) einer Lüge aufgesessen, in dem Sinne, dass ihre Vorträge / Predigten über die Bibel nicht der Wahrheit entsprechen … wir glaubten dann also etwas „Falsches“, einer „Lüge“ sozusagen …. wir wären dann immer noch vom „EVANGELIUM“ getrennt???!!!

            Wenn ich, Renate, Joyce NICHT „verdamme“, wäre ich quasi wie sie eine „irrende Schwätzerin“, eine „Verführerin“, wenn ich Menschen auf die Vorträge / Predigten von ihr verweise, weil ich (und viele, viele andere) AUCH VON IHR mehr und mehr von der Vaterliebe Gottes lernen durfte und dass JESUS die Brücke zum VATERHERZEN Gottes ist?

            Und genau über diese AGAPE-Liebe Gottes spricht sie hauptsächlich in ihren Vorträgen/Predigten – jedenfalls habe ich diese Erfahrung in der Vergangenheit machen dürfen.
            Über den „Zehnten“ geben sprach sie auch manchmal, aber NIE stand das Geld in ihrem Mittelpunkt.

            Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du nicht wie früher die Päpste meinst, UN-FEHLBAR zu sein, d. h. SICH SELBST NIE irren zu können.

      2. Sehr geehrter Herr Baldur,
        warum sprechen Sie mir ab, was ich selbst erlebt habe?
        Sie legen Wert auf Selbstverleugnung, weil dies ihre Erkenntnis ist.
        Andere legen Wert, sich in Christus zu freuen und diese Freude weiter zu reichen.
        Mit Gruß
        Wolfgang Frommann

        1. Lieber Herr Frommann,

          ich will Ihnen nichts absprechen, Ihre Erfahrungen in Ehren, genießen Sie eben Ihr Leben so lange es noch geht. Ihre Erfahrungen sollten Sie jedoch an der Heiligen Schrift prüfen. Selbstverleugnung fordert der HERR Jesus Christus! ER sagt:

          * Mt 16,24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.

          Gruß Baldur

          1. Ich durft hier als einfache Christin einiges lesen und ich habe eine einfache Frag….Was ist ein Wohlstands-Evangelium….
            Grüß Gott Ulrike

          2. Als „Wohlstands-Evangelium“ wird eine angeblich christliche Verkündigung bezeichnet, die in Aussicht stellt, daß Christen, wenn sie nur recht glauben und spenden ein gutes Leben in materiellem Wohlstand und Wohlergehen haben werden.

    2. Lieber Jakob, ich beziehe mich auf Deine Antwort an mich heute, 08. Okt. 2018 um 09.54 h. Da aber am Ende der fettgedruckte Link „Antworten“ fehlt, schreibe ich hier unter Wolfgang Frommann vom 08. Okt. 2018 um 11.03 h. (Ein herzliches Dankeschön an ihn für seinen Beitrag!)

      In meinem Beitrag von gestern,08. Okt. 2018, habe ich mich wohl
      mißverständlich ausgedrückt, was ich bedauere, denn ich meinte, das N E U E Leben in Christus genießen.

      Pastor Wolfgang Wegert aus der „Arche“ in Hamburg
      schrieb das Buch „Das EVANGELIUM KENNEN UND GENIESSEN“, das ich vor langer Zeit als Babychrist als sehr
      „nahrhaft“ empfand, um mich geistlich weiter zu entwickeln.

      Auch mein „natürliches = weltliches LEBEN“ kann ich nicht jeden Tag wirklich „genießen“ in dem Sinne, dass äußerlich alles perfekt wäre. Das gibt es bei KEINEM Menschen.

      Krankheit, vorübergehende Missstimmungen in zwischenmenschlichen Beziehungen usw. trüben die Stimmung schon manchmal ein.

      Aber der Unterschied zum „alten“ Leben besteht doch darin, dass ich jetzt als KIND GOTTES weiß, DASS ich einen himmlischen VATER habe, der auch manchmal (oder oft) negativ erscheinende Umstände zulässt, die ich zwar überhaupt NICHT verstehen kann,
      die mir aber zum Guten dienen MÜSSEN!!! („Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, ALLE Dinge zum Guten dienen müssen“)

      Vielleicht darf ich das ja mal in der Ewigkeit verstehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass mich das dann KEINE Spur mehr interessiert, weil ich dann für alle Ewigkeit in Seiner herrlichen Gegenwart bin und IHN und Seine Liebe für mich genieße, so als ob ich die EINZIGE Braut für Ihn wäre.

      Wenn Gott mich NICHT auf Seinen Weg geholt hätte, wäre ich schon körperlich krank, weil ich nämlich dann meinen würde, ich-Ego hätte alles in meiner Hand und müsste und könnte etwas zum Guten bewirken, wenn ich-Ego nur wollte. Gesetzlichkeit pur, oder?

      Vor dieser Lüge des Feindes hat Gott mich bewahrt durch meine geschenkte WIEDERGEBURT, so dass ich jetzt wirklich immer mehr ALLES unter das KREUZ JESU bringen kann: mich, jeden Menschen, jede Sorge, jedes Leid …

      Römer 8,18: Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.“

      Das ist die „Frohe Botschaft“, die ich von Herzen „genießen“ darf: das NEUE LEBEN IN CHRISTUS = in der göttlichen KINDSCHAFT.
      GNADE PUR…. ich glaube, ich wiederhole mich, sorry!
      Das ist aber auch mein letzter Beitrag zu Joyce Meyer, der ich dankbar bin für viele kleine Glaubensschritte, die ich auch durch sie machen durfte.
      Weht der Heilige Geist nicht dort, wo ER WILL?
      Wenn ich mich richtig erinnere, hat ER sogar einmal durch einen Esel gesprochen.

      1. Liebe Renate, auch bei Wolfgang Wegert muß man bei allem Guten, das in der Arche verkündigt wird, im Hinterkopf haben, daß er aus dem charismatischen Raum stammt. Meines Wissens hat er sich davon zwar in den letzten Jahren weitgehend getrennt. Das genannte Büchlein ist aber wohl schon rund 14 Jahre alt, könnte also aus einer Zeit stammen, in der noch einige spezifisch charismatische und nicht unbedingt biblische Gedanken bei Wegert vorkamen. Ich kenne das Büchlein nicht und kann das deshalb nicht behaupten, es ist nur der Hinweis auf eine Möglichkeit, die es zu bedenken gilt. Und diese Gedanken sollen den Dienst von Wolfgang Wegert auch in keiner Weise grundsätzlich in Frage stellen!

        Der Geist weht ganz gewiß, wo er will. Nur dürfen wir die Dinge nicht durcheinanderbringen. Man muß hier immer das hochdramatische Jesuswort vom Ende der Bergpredigt vor Augen haben in Matthäus 8,21-23: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist“. Da Joyce Meyer als Frau gegen Gottes klares Wort das öffentliche Lehramt ausübt, ist bis zum Erweis des Gegenteils davon auszugehen, daß sie nicht den Willen des Vaters tut!!!
        Und damit die nachfolgenden Worte Jesu auch für sie zutreffen dürften: „Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?“ Die Rede ist hier also von Männern und Frauen, die im Namen Jesu gewaltige Werke vollbracht haben. Sie haben den Namen Jesu gebraucht und dieser Name hat auch in ihrem Dienst vollmächtig gewirkt! Das ist hier festzuhalten: die vollmächtige Wirkung fand statt. Sie haben im Namen Jesu geweissagt. Sie haben im Namen Jesu Dämonen ausgetrieben und sie haben im Namen Jesu viele Wunder getan! Jesus bestreitet das nicht, sondern bestätigt es damit wohl indirekt. Er zweifelt all das, was sie sagen, nicht an!
        Aber erschreckenderweise stellt er trotzdem fest: „Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!“ Ein noch so vollmächtiger Dienst im Namen Jesu, ganz egal, wie viele Menschen dadurch scheinbar oder tatsächlich umkehren, wie viele Wunder dadurch im Namen Jesu auch geschehen mögen, ist in sich niemals ein Beweis für die Sendung durch Christus und die Beziehung zu Christus! Wir haben den ganzen Dienst und das Leben eines solchen Menschen am Wort Gottes zu prüfen. Und ich betone immer wieder: die gefährlichste Verführung geschieht dort, wo sehr viel Gutes dem Flaschen beigemengt ist! Ja, wo das Gute das Falsche vielleicht prozentmäßig weit überwiegt. Aber das bekannte Beispiel mit dem Gift veranschaulicht: Das Gift im Orangensaft muß anteilmäßig nicht viel sein, es kann trotzdem tödlich wirken! Deshalb können wir vom Guten trotzdem profitieren und gesegnet werden, denn wo der Name Jesu ist, da ist Kraft und Vollmacht und Segen.

  8. Ich habe mir anfangs auch öfters die Sendungen von Joyce Meyer angesehen, bis sie in einem ihrer Vorträge Christen, die an ihrem Arbeitsplatz gemobbt werden, dermaßen liebliche, welt- und wirklichkeitsfremde Ratschläge und Verhaltensregeln gegeben hat, dass ich sagen musste liebe Frau Meyer, sie haben ja gar keine Ahnung, wie es heute im Berufs- und Arbeitsleben zugeht. Diese Frau müsste einmal ein paar Jahre in eine Firma zum Arbeiten geschickt werden, wo sie unter Zeit- und Leistungsdruck ihren Lebensunterhalt verdienen muss, dann könnte sie vielleicht etwas zu dem Thema sagen.
    Seit diesem weltfremden Vortrag, – ist schon einige Jahre her und ich weiß auch nicht mehr genau was sie gesagt hat – schaue ich mir ihre Sendungen nicht mehr an. Ich finde man sollte zu Dingen nichts sagen, von denen man keine Ahnung hat. Es kann ja sein, dass es Menschen gibt, die ihre Vorträge als Hilfe in Glaubens- und Lebensfragen brauchen, ich jedoch brauche ihre Weisheiten
    nicht.

    1. Sehr geehrter Herr GerdaausA!
      Nur zum Wissen: Die Ratschläge kann man befolgen und sogar umsetzen und dies in einem knallharten Konzern. Und ich weiß von was ich schreibe.
      Guten Gruß
      W. Frommann

      1. Sehr geehrter Herr Wolfgang Frommann,

        tatsächlich ist die „Gerda ausA“ eine Frau, wie es schon ihr Name sagt. Ich habe mich wie Sie lesen können ebenfalls ausgiebig mit Frau Meyer befasst.
        Was mir aufgefallen ist, dass sie sich selbst in den Mittelpunkt stellt, währen der Herr Jesus als unser Erlöser, der Sein Leben am Kreuz für uns gegeben hat, zu kurz kommt.
        Bei ihrer Show wird weder gesungen noch gebetet, jedoch um Beifall gebeten. Als Christen sollten wir das Neue Lied singen.
        Dazu sind wir aufgefordert. Jesus kam nicht auf diese Erde um Sein Leben zu genießen!

        Schade, dass Sie dies nicht erkennen!

        Gruß Baldur

      2. Sehr geehrter Herr Frommann!
        Wer die Ratschläge von Frau Meyer in diesem Fall für nützlich hält, der kann sie ja befolgen und abwarten, ob sie den erhofften Erfolg bringen. Ich habe an meinem Arbeitsplatz bei einer Kollegin, einer Christin, hautnah miterlebt, wie sie am Arbeitsplatz gemobbt wurde. Sie hat sich ähnlich den Ratschlägen von Frau Meyer gegenüber ihren Kollegen verhalten. Sie war immer freundlich, hilfsbereit, hat anderen Kollegen Arbeiten abgenommen, wenn es ihr möglich war, usw. Dieses Verhalten wurde von den Anderen als Schwäche ausgelegt und sie wurde dadurch umso mehr gemobbt und ausgenutzt. Das sind meine Erfahrungen. Sie mögen andere haben, welche es sind, haben Sie uns ja nicht mitgeteilt, außer dass Sie Ratschläge von Fr Meyer umgesetzt haben.
        Mit freundlichen Grüßen
        Gerda

  9. Zitat:
    „Wenn ein Mensch ein Berufener ist (von Gott berufen ), dann ist es m.E. nach Gottes Sache, das durchzuführen. Er wird entscheiden, im Großen und Kleinen, wer wie seine Berufung erfüllt hat oder nicht. Ich denke, die Berufungen sind sehr vielfältig kategorisiert: Auch, z.B., dass man die Talente, die man bekommen hat, sei es 1,5, oder 10, entsprechend einsetzt. (Auch eine Frau!)“ ..

    Eben das, glaube ich, kann gar nicht funktionieren, denn dann würde sich Gott in seinem Wort selbst widersprechen.
    Paulus sagt eindeutig: „einer Frau aber gestatte ich nicht … “
    Und ich frage mich ganz oft, ob wir nicht eigentlich zu menschlich denken. Denn oft geht es gar nicht darum, dass jemand die Gabe hätte zu lehren, also auch eine Frau .. sondern es geht schlichtweg darum: Gott will etwas nicht. Und dann braucht man das nicht zu tun, was uns Menschen so unendlich schwer fällt: zu verzichten auf die Frage: Warum ???
    Manches ist einfach so, weil Gott es so gesagt hat und so will.

    Ich habe, bevor ich wirklich zum biblischen Glauben gefunden habe, auch damit gehadert, mich auf vielen Seiten umgetan, mit Pfarrerinnen hier in meiner Heimatstadt telefoniert ( es wäre so bequem gewesen, die Kirche ist in Gehweite ) von denen eine keine Zeit hatte für ein persönliches Gespräch und die andere sagte: sie hat noch nicht einmal das AT ganz gelesen, das bräuchte man nicht ..
    ???
    Also, das sind Männer in der Regel nüchterner und wissbegieriger und eifriger, Argumente zu finden für das, was sie glauben.

    Dann bekam ich das Buch von Piper/Grudem ( Hrsg.) : Zweimal einmalig – eine biblische Studie in die Hand .. ( ich hatte mir vieles besorgt, weil das wieder mal ein Thema ist, das einen Anfänger im Glauben in den Wahnsinn treiben kann: so viele Auslagen und alle biblisch hergeleitet ) zusätzlich zur Bibel.
    Und da habe ich dann erkannt, dass einer Frau das Lehren und Leiten verboten ist, und sie soll nicht über den Mann herrschen … denn Adam hat beim Sündenfall zugelassen, dass Eva die Führung übernommen hat und das war Sünde. Die Führung oblag ganz klar ihm, die hat Gott ihm gegeben, da gab es Eva noch gar nicht und so argumentiert auch Paulus.

    Hat mir diese Einsicht gepasst ?
    Nicht wirklich .. ich musste das lernen. Ebenso aber ist auch wahr: je lebhafter und vorpreschender die Frauen werden, desto träger die Männer.
    Heisst es nicht auch: das Kreuz auf sich zu nehmen ? Könnte dazu nicht auch gehören, dass eine Frau die Leitung dem Mann überlässt, obwohl sie möglicherweise begabter ist, bzw lernen muss mit ihrer Begabung gottgemäßer umzugehen , sprich in dem Rahmen, den Gott ihr schlichtweg zugedacht hat ?
    In dem Buch “ Kostbarer als Korallen“ ..
    https://clv.de/clv-server.de/wwwroot/pdf/255236.pdf
    https://clv.de/Buecher/Glaube-Nachfolge/Kostbarer-als-Korallen.html
    beschreibt die Autorin, dass sie einmal verzichtet hat, als Studentin, wenn ich mich jetzt richtig erinnere, auf eine Fürhungsposition, als sie die Enttäuschung des Mannes wahrgenommen hat, der sich ebenso geeignet hätte.

    Gott hat die Frau zur Hilfe des Mannes geschaffen und nicht umgekehrt.
    Und was heisst schon „besser“, „begabter“, ja überhaupt „begabt“ .. usw.
    Können wir das wirklich beurteilen ?

    Frauen wie Joyce Meyer, die durchaus was zu sagen haben … täten dennoch gut daran, die Bibel genau zu lesen und Gott nicht kleinzumachen.
    Das tut sie nämlich. Aber das ist ihr nicht bewusst.
    Allein in Jesus Christus ist unser Reichtum.

    Ich sage das nicht leichtfertig. Auch ich habe Schicksalschläge hinnehmen müssen und der Kampf mit mir selber, meinen Ängsten und Komplexen ist hart .. zumal da immer die Gefahr der Selbstumkreisung besteht .. oder die Angst: bin ich gut genug für Gott. Nicht was die Erlösung betrifft, die weiss ich sicher, aber den Segen im Leben.

    Welche Freiheit muss es bedeuten, sagen zu können, wie die drei Freunde von Daniel: egal ob Gott – ER entscheidet das – uns rettet, oder nicht .. auf gar keinen Fall werden wir dich ( Nebukadnezar ) anbeten .. !!!

    Ich bin davon noch Lichtjahre entfernt.

  10. Ich möchte jemanden vorschlagen, der humorvoll, warmherzig, und in positivstem Sinne kämpferisch und eine seltene Gabe hat, uns an seiner Person teilnehmen zu lassen ohne Nabelschau:
    Joni Tada eareckson. Seit 50 Jahren im Rollstuhl.
    https://clv.de/Sonstiges/Archiv/Wie-das-Licht-nach-der-Nacht.html

    Und ja, an manchen Stellen sehr amerikanisch .. gewöhnungsbedürftig .. aber ich habe grade, leider nur auf englisch ein Video mit ihr gesehen .. Chuck Swindoll , der sie „interviewt“ und sie ist schön, „trotz“ Behinderung und so wohltuend freundlich, echt und humorvoll – welch ein angenehmer Gegensatz zu diesen aufgebauschten „Powerfrauen“ wie Joyce Meyer.

    1. Hier habe ich den gestern nicht gefundenen Artikel :
      https://clv.de/clv-server.de/wwwroot/pdf/fut/411/fut411%20Interview.pdf

      Joni Tada Eareckson

      Um das Thema Berufung hier abzuhandeln fühle ich mich nicht in der Lage.
      Ich finde, das ist ein schwieriges Thema und kann sehr leicht dazu benutzt werden, zu manipulieren.
      Ich versuche lieber ganz unscheinbar und einfach dem zu gehorchen was für uns alle in der Bibel steht, nachdem wir zu Jesus Christus haben finden dürfen, berufen sind IHM ähnlich zu werden, nämlich Gal 5, 22.
      Das ist schwer genug.
      Und einem anderen zu helfen oder ihn anzulächeln, ist dann einfach anständiges biblisches Verhalten, nach der Regel: wie du behandelt werden möchtest, behandle auch die anderen.
      Das ist selbst in Gemeinden, Versammlungen, wie auch immer man benennen möchte, nicht mehr selbstverständlich: offene Augen und offene Herzen.

      Es ist so wichtig, dass das Christentum Spass macht ( Ironie meinerseits ) und man muss den Menschen zeigen, dass auch Christen Spass haben können und modisch up to date ( Männer machen die Mode und Frauen sind gehorsam und unterorden sich jedem noch so blödsinnigen Trend, das erschüttet mich immer wieder, und komisch, gell, da unterordnet man sich freiwillig ) .. und in einem Lied wird die „Leichtigkeit des Glaubens“ besungen .. ich weiss leider nicht mehr wie das Lied heisst.
      Ich kenne keine Leichtigkeit des Glaubens.
      Und dieses Lied kann ich – es wird fatalerweise in der Gemeinde geusngen, in die ich gehe – nicht mitsingen.

      Und ja, natürlich gibt es schrecklichen geistlichen Missbrauch, der die Menschen in die Psychatrie bringt .. aber oft geht der gerade von denen aus, die eine „Leichtigkeit des Glaubens“ haben und viel Spass.

  11. Liebe andere Jutta,
    nun hast Du einiges geschrieben als Antwort auf einen kleinen Absatz von mir. Vielleicht war es wichtig für Dich, dann soll es auch gut sein.
    Aber ich will dennoch, um mich richtig verstanden zu wissen klarstellen, dass ich lediglich geschrieben habe, dass wir mit den anvertrauten Talenten (sowohl Mann als auch Frau) INNERHALB Gottes Berufung umgehen sollen. Wenn also Gott beruft, dann ist die Antwort das Gehorchen. Wenn er nicht beruft, dann ist ein Dennoch-Tun unsererseits nicht vorgesehen. Gott allein entscheidet, ob wir mit dem was wir tun in unserer Berufung leben.
    Irgendwie denke ich, dass Du mich aus einer Angst heraus missverstanden hast. Aber Angst mach unfrei. Woher kommt die Angst?
    Für mich versuche ich, Berufung herauszufinden und zu leben – in jeder Weise. Berufen für die Nachbarin einen Kuchen zu backen, jemanden auf dem Spaziergang anzulächeln – oder auch mal einen Kommentar zu schreiben in JAkobs Forum (Das erste Mal übrigens – und der PC hat es freundlich mit mir gemeint – ist mal nicht kurz vor Schluss abgesirmelt)…. Oder größere Berufungen: die Stimme öffentlich gegen ein Unrecht zu erheben, obwohl es nur Nachteile bringt und mir, wie geschehen, den Weg zu einem feinen Job versperrt hat, aber eine Schneise geschlagen hat für Andere.
    Was andere für ihre Berufung halten, ist deren Sachen. Ob Joyce Meyer sich als Berufene in der Kategorie „Missionarin, Lehrerin, Begleiterin für Lebensfragen oder als christliche „Überlebenshilfetrainerin“ oder wie auch immer sieht – das ist ihre und Gottes Sache. Auf jeden Fall hat sie eine Botschaft, die sich aus vielem sehr komplizierten und ermüdenden Gezänke und Gerangel um Buchstaben entspannend abhebt – und das tut ganz einfach gut.
    Übrigens hat Joyce selbst in einer ihrer Themenreihen Stellung dazu genommen, warum sie als Frau ihre Vorträge hält. Das kann man recherchieren,nachhören und damit Mutmaßungen umgehen.

    Am Schluss einen ganz kleinen Gedanken:
    Wenn eine gläubige Lehrerin in einer Schule/Berufsschule, die fast nur von Jungs (und in den AT/NT-Zeiten waren diese unsere „Jungs“ bereits als Männer angesehen) besucht wird, unterrichtet – und ihren Glauben regelmäßig mit in den Unterricht einbezieht (vorausgesetzt, sie wird nicht vorher kaputt gemobbt oder gekündigt), übertritt sie dann nicht bereits das (Paulus-)Lehrgebot ? (Das Schul-Lehrgebot nämlich auf jeden Fall!)

    Wie Gott wohl darüber denkt?

    Liebe Grüße von Andrea

    1. Liebe Andrea, zu Deinem letzten Absatz einige Gedanken, die ich gerade schon in einer Antwort auf Renate geschrieben habe: „Ganz bewußt rede ich im Zusammenhang der Ablehnung der sogenannten Frauenordination für manchen vielleicht etwas sperrig anmutend vom „öffentlichen Lehr- und Leitungsamt der Frau in der Gemeinde“. Exakt auf diese Formulierung kommt es hier an. Und exakt das geschieht durch die Samariterin nicht. Denn hier ist noch gar keine Gemeinde. Und sie ist auch nicht von einer Gemeinde zum regelmäßigen öffentlichen Verkündigungsdienst beauftragt. Sie gibt vielmehr spontan öffentlich Zeugnis von Jesus. Kaum ein Kritiker der Frauenordination dürfte je Frauen allgemein verboten haben, von Jesus Zeugnis zu geben, bei Gelegenheit auch öffentlich. Wenn eine Frau über den Gartenzaun den Nachbarn von Jesus erzählen will, dann können da selbstverständlich auch Männer dabei sein. Hat jemals jemand behauptet, die Frau müsse die Männer erst wegschicken, bevor sie anfängt, von Jesus zu reden? Ich habe das jedenfalls nie getan.

      … Man muß doch das gelegentliche Zeugnisgeben vom einem regelmäßigen Amt und Dienst der Verkündigung unterscheiden! Ob deshalb z.B. eine Frau damit beauftragt ist, regelmäßig die Bibelstunde auch mit Männern zu leiten, oder ob eine Frau spontan einer Gruppe von Menschen, unter denen auch Männern sind, von dem berichtet, was sie mit Jesus erlebt hat, das sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel!


      Ich kann alle am Thema ernsthaft Interessierten nur nochmal herzlich einladen, meine verlinkte Schrift, die Orientierung Nr. 20, gründlich zu studieren, auch wenn sie etwas länger ist. Gerade wenn man weder auf der einen noch der anderen Seite vom Pferd fallen will, daß man die Frauen entweder gar nichts mehr sagen läßt oder ihnen umgekehrt das öffentliche Lehr- und Leitungsamt in der Gemeinde gegen Gottes Wort zuteilt, dann muß man ganz genau hinschauen und differenzieren. Und man muß auch verstehen, mit welcher Motivation derart neue Entwicklungen wie die Frauenordination auf einmal aufkommen. Denn bis weit ins 20.Jahrhundert hinein herrschte knapp 2000 Jahre lang fast völlige Einmütigkeit in der Christenheit, daß das öffentliche Lehr- und Leitungsamt in der Gemeinde der Frau nach Gottes Willen nicht zusteht. Hat Gott seinen Willen plötzlich geändert oder gar nicht gewußt, was er eigentlich wollte – wie es unsere heutigen Kirchenführer im Grunde behaupten? Oder stecken ganz andere Motive dahinter? Deshalb bitte die Schrift lesen!

      Liebe Andrea, deshalb konkret zu Deinem letzten Absatz: es ist eben auch hier ein himmelweiter Unterschied, ob eine Lehrerin an der Schule, die nun keinen allgemeinen Auftrag zur Evangeliumsverkündigung hat, im Rahmen ihres Lehrauftrags auch von Jesus erzählt, oder ob Joyce Meyer einen regelmäßigen öffentlichen Lehr- und Verkündigungsdienst wahrnimmt! Wenn man ganz genau biblisch nachdenken will, dann könnte allerdings z.B. die Frage relevant werden, ob eine Frau z.B. an einer Berufsschule Religionsunterricht erteilen sollte, wo davon auszugehen ist, daß regelmäßig auch tatsächliche junge Männer und nicht männliche Kinder anwesend sind, und evangelischer Religionsunterricht kann recht verstanden ja nichts anderes als Evangeliumsverkündigung sein. Das könnte z.B. ein Grenzbereich sein. Auch hier müssen wir differenzieren. Es gibt meines Erachtens Bereiche, die der Frau eindeutig nicht untersagt sind: das ist die Verkündigung und Lehre im privaten Rahmen – z.B. Priscilla, die im privaten Rahmen Apollos gelehrt hat – und darüberhinaus unter Frauen und Kindern. Es gibt andere Bereiche, die der Frau im Grundsatz, ganz seltene Ausnahmen eingeschlossen, in der Bibel ausschließlich meines Wissens die Deborah!!!, der Frau nicht zustehen. Dazwischen gibt es einen Grenzbereich. Wichtig ist, daß wir den Grundsatz anerkennen, und nicht das, was im Grenzbereich liegt, nun zum Grundsatz erheben!

      1. Ich habe alle Beiträge gelesen und mir kam immer wieder der Gedanke: hier spiegelt sich der „Zeitgeist“ (die Entfernung der Menschen der heutigen „modernen“ Zeit samt allem Einfluß der Medien etc. von der Bibel) und es zeigt, wie wichtig eine Rückbesinnung auf die Bibel\Gottes Wort und Willen ist, incl. derjenigen, die darauf aufmerksam machen.
        Ich erinnere mich bis heute mit Grausen an meinen Religionsunterricht der 5. Klasse, den die Lehrerin mit dem Urknall startete (ich türmte zu den Katholiken). Ich habe mich dann eingefügt, in Klassenarbeiten (auch Sozialkunde, Biologie etc.) das geschrieben, was verlangt wurde. Mitte der 80er Jahre begannen in meiner Heimatgegend die ersten Pfarrerehepaare Stellen zu teilen\besetzen (und es überwog, daß die Stellen überhaupt besetzt wurden, gleich von wem; heute gibt es weitüberwiegend Pfarrerinnen, oft auch mit den männlichen Pfarrern als „Hausmann“, die Frau predigt).
        All das, was ich schleichend gelernt und erfahren habe, heute zu revidieren, weil es unbiblisch ist, war anfangs ungewohnt; aber vermutlich kann gerade in solchen Punkten die Umkehr beginnen.

        1. Liebe Katharina, exakt so ist es. Wobei meine Kritik nicht den Geschwistern gilt, die diesem aufgesessen oder von ihm beeinflußt sind, sondern den Lehrern und selbsternannten Lehrerinnen, die keine biblische Lehre mehr vermitteln. Das ist ja das große Drama und dem gilt letztlich meine Kritik, daß seit weit über 20 Jahren auch im evangelikal-freikirchlichen Bereich solide biblische Lehre zunehmend Mangelware wird und stattdessen mehr und mehr hanebüchener Unsinn, bestenfalls platte Richtigkeiten, vermittelt werden. Wie sollen die Geschwister da selbst zu solider geistlicher Erkenntnis gelangen?!

  12. Hier ein Statement zur Joyce-Meyer-Diskussion.

    Selbstverständlich weiß man nie genau, wie treu jemand wirklich Gottes Zielen mit ihm folgt, auch bei Joyce Meyer weiß ich das nicht und beschwöre hier nicht eine absolute Tadellosigkeit.

    Mir fällt aber auf, wie viele ständig auf die weltweiten Hinweise dieser Bewegung auf Christus herumhacken und auch mit wieviel Neid Menschen beworfen werden, die irgendetwas groß oder klein für den Glauben öffentlich tun – oft auch von Leuten, die eben nichts dafür tun, denen Christus und denen Frömmigkeit „zu peinlich“ ist, insbesondere, wenn es sie daran erinnert, dass sie selber eben nichts tun.
    Haben Sie das schon mal bzgl. irgendwelcher Islamisierungskampagnen bemerkt? Wird etwa irgendwo hinter die Kulissen von Imamen, Moschee-Vereinen oder auch vieler säkularer Stiftungen, Fonds und Clubs geguckt – natürlich nicht.
    Schlecht gemacht werden – das ist Christus vorbehalten und allen Formen, ihn in den Mittelpunkt zu rücken.

    Bei der Frauenordination gebe ich Ihnen an sich Recht, die „Forderungen“ würden in der Tat gar nicht gestellt, wenn der eigentliche Sinn des Dienens als Hirte an der Herde auch nur im Entferntesten begriffen würde. Die Forderer wollen ja herrschen und mit ihnen diejenigen, die diese ständige Forderung als Engagement gegen die Unterdrückung veredeln, aber eigentlich damit von ihren eigenen Unsäglichkeiten ablenken. Wer herrschen will, gehört aber gerade nicht in ein Amt eines Pastors, Pfarrers, Bischofs etc.,, sondern so schlicht zur anderen Seite.

    Die Mitforderer männlichen Geschlechts interessieren sich auch nicht für die „armen Frauen“,, sondern für das, was ihnen diese öffentliche Brandmarkung christlicher Kirchen für ihre eigene Bilanz, sich „gut“ zu reden, einbringt.

    Die Verdeckung der Bedeutung des Dienens, die Verkehrung in Macht, Selbstsucht, Diesseitigkeit ist es aber auch, die dazu führt, dass es leider eben auch nicht die Amtsträger, die Priester, Pfarrer und Pastoren sind, die für „den Himmel“ und für die Christen eintreten. Wir wären als Herde fast schon ganz allein, gäbe es nicht wenigstens Leute, die aus einer anderen Richtung trotzdem Rufer sind – und wir sind in der Endzeit, das sind die letzten Rufe!
    Wir erleben einen riesigen Abfall einer Vielzahl Geistlicher aus allen Konfessionen und die Aufdeckung der Unterwanderung der gesamten Kirchen mit satanischen Kräften- siehe Missbräuche – ist erst am Anfang.
    Das, was wir bisher mitbekommen haben, ist die Oberfläche!

    Ich will keine Diskussion über Glaubensirrtümer, Fehllehren etc. relativieren, aber manchmal ist es Gottes zweite Garde, die Menschen noch zu Christus bringt. Und wenn die angegriffen werden, dann häufig deshalb, weil sie schlicht Seelen retten.
    Darauf kommt es an.
    Da melden sich Satan und seine Freunde von allen Seiten.

    Also ganz unabhängig davon, ob Joyce Meyer ein solcher Rufer ist oder nicht, ist es immer angebracht auch Wikipedia-Artikel und selbsternannte Kommentatoren der Mainstreampresse auf ihre Motive hin zu betrachten.
    Ihre letzten Predigten, lieber Herr Tscharntke, waren außerordentlich wegweisend, insbesondere jene zu den Fluchlinien, etwas was die Menschen einfach nicht sehen wollen… aber Sie haben ebenfalls auch immer Mut gemacht, aufzublicken und auf Christus zu schauen.

    Es geht also nicht um ein Wohlfühlchristentum im Diesseits, sondern darum, das Leid im Diesseits zu verstehen und durch dieses eben nicht gebeugt zu werden.
    Griesgrämige Verzweiflung, Angst und Mutlosigkeit sind nicht immer schnell zu überwinden – wir hätten wahrlich Grund, denn der Teufel beherrscht hier sichtbar das Geschehen – aber wir müssen daraus eine Stärke machen und das ist positiv und meiner Ansicht nach ist das der „Erfolg“ den man dann im Leben gewinnen kann, den Joyce Meyer meint.
    Wenn ich immer nur als Verlierer rüber komme, verliere ich auch, aber ich kann als Christ sogar dann als Gewinner rüber kommen, wenn mich jemand zerstört – Christus ist auferstanden.

    Die andere Seite glaubt immer noch, sie hätte uns im Sack. Ganz besonders ärgert die der Widerstand der Schwachen. Denn darin sind wir stark.

  13. Lieber Bruder Tscharntke,
    mein Mann und ich sind in einer evangelikal-freikirchlichen Gemeinde (Baptisten).Wir können leider nur zustimmen, dass solide biblische Lehre zunehmend Mangelware wird.
    Einige Geschwister stehen auch dem Dienst der Joyce Meyer wohlwollend gegenüber. Selbst in der Predigt wird ihr Wirken positiv erwähnt.
    In unserem aktuellen Gemeindebrief wird kritiklos die Einstellung des Präsidiums unseres Bundes veröffentlicht.
    Zitat “ Das Präsidium ist dankbar dafür, dass die Bundesregierung vor drei Jahren bereit war, der großen Flüchtlingsbewegung mit einer Willkommenskultur zu begegnen“ Sie sind blind für die katastrophalen Folgen, blind für die Gottlosigkeit unseres Volkes.
    Wir widersprechen diesen Ansichten und sind schon als unbequem angesehen.
    Lieber Jakob, Dein Dienst ist wertvoll. Möge Jesus Dich , Deine Familie und Deine Gemeinde segnen!
    Gottes Segen für alle Glaubensgeschwister!
    Dagmar

  14. @Renate Seiler.
    Es geht doch gar nicht darum, was wir über Frau Meyer denken, sondern wie Pastor Jakob in der Überschrift geschrieben hat: im Licht der Bibel.
    Wir müssen uns an der Bibel messen lassen und vor allem darf man ganz gewiss nicht nach Gefühl den Herrn Jesus mit ins Spiel bringen, um zu trennen.
    Ja, der Herr hat eingegriffen bei der Ehebrecherin. Aber wir können dem Vorkommnis nicht entnehmen, dass er sie freigesprochen hat davon, dass sie nicht des angeklagten Verbrechens schuldig war, sondern er hat ihr vergeben, aber auch gesagt ( und das vergisst man gerne ): gehe hin und sündige nicht mehr !!!

    Wenn wir das übertragen : was bedeutet das dann ?

    Jesus Christus hat uns in der Bibel im Prinzip nur eines ganz klar vorhergesagt, nämlich dass Sein Weg ein Leidensweg ist.
    Und wie oft ist ein Weg ein Leidensweg zB ebenso ( ich meine jetzt nicht die fürchterlichen Verfolgungen in den islamischen Ländern, in China usw .. ) wenn man sich in den verheirateten Mann verliebt und azuf ihn verzichtet, weil man die Ehe nicht brechen will soll und darf ?
    Was bedeutet es uU für ein Leiden, als Familienvater, wenn man gute Geschäfte machen könnte, seiner Familie endlich ( wieder ) etwas bieten … das Geschäft aber nicht sauber ist .. ?
    Auch das gehört zur Selbstverleugnung und kann sicherlich nicht unter: geniessen verbucht werden.
    Ich kann mein Leben nicht geniessen im Meyerschen Sinne, so lange ich meinen Jähzorn nicht beherrschen kann, sondern er mich immer noch zu oft beherrscht und nachts aufwache, weil ich Existenzangst habe, und noch nicht gelernt, alles Sorgen auf IHN zu werfen, der für mich sorgt, aber nicht unbedingt wie ich das mir vorstelle mit Haus Auto Pferd …
    Ich könnte mein Leben dann geniessen, wenn ich genau das tue, was und wie es in der Bibel steht … denn dann freue ich mich in IHM.
    Und bin zuversichtlich, dass ich einstmals bei IHM so wohnen werde, wie ich es mir hier gar nicht vorstellen kann und das ganz mietfrei .. weil ER die Miete mit Seinem Blut bezahlt hat.

    Was bedeutet denn „geniessen“ im Sinne der Bibel ?
    Eben nicht gebunden zu sein an Materielles … andere Menschen .. was doch deswegen nicht bedeutet, das nicht dankbar annehmen zu dürfen, wenn wir zB viel Geld haben, einen gut dotierten Beruf .. aber wir sind auch frei, abgeben zu dürfen.
    Auch hier zB gibt es Kinderheime und bedürftige Kinder, deutsche Kinder, die man unterstützen könnte .. die aber nicht so fotogen vom Plakat lächeln .. unterstützt Frau Meyer bedürftige amerikanische Familien ? Veteranen, von denen viele obdachlos sind und die umso mehr das Evangelium brauchen und Vergebung, denn nur sie selbst und Gott wissen, was sie getan haben und woran sie zerbrechen ?

    Ich muss da Baldur bzw die Menschen, die seiner Meinung, sind in Schutz nehmen: man muss sagen dürfen, was falsch ist. Und man muss die Menschen warnen vor falschen Lehren, denn diese machen krank. Nur erfährt davon die Öffentlichkeit sehr selten.

  15. geschwister.manche denken weil sie von joice meyer inspieriert und durch sie gesegnet wurden rechtfertiegt dies ihren dienst dem die bibel widerspricht.es wäre so als diejenigen zu robin hood -dieb- sagen würden-weil das geld das er gestohlen hat mir geschenkt hat darum ist er gut und ich verteidige ihn………..franz

    1. Manche fühlen sich auch gesegnet, weil irgendwer ihr Seelchen etwas gestreichelt hat und sie sich nun etwas wohler fühlen können. Ihre Beispiele finde ich gut!

      LG Baldur

  16. Liebe Geschwister und Freunde!

    Niemals hätte ich gedacht, dass Joyce Meyer hier solche Aufregung auslöst. Dabei ist die Angelegenheit doch klar, wenn ihre Aussagen und Handlungsweise an Gottes Wort geprüft werden.
    Den Brüdern, welche sich die Mühe gemacht haben anhand der Schrift Meyers Aussagen zu klären, sollten wir im Gegenteil dankbar sein, anstatt diese in den Wind zu schlagen und zu verurteilen.

    Diese Leute, die ich zum Teil sogar persönlich kenne, sind Männer , die in der Schrift zu hause sind und ohne Emotionen die Ergebnisse ihrer Untersuchungen dargelegt haben. Sie sehen es als ihre Aufgabe, die Gemeinde vor falschen und unbiblischen Lehren zu warnen.
    Genau dies haben Jesus und die Apostel auch gemacht. Wie oft hat denn der Apostel Paulus die Gemeinden vor solchen falschen Entwicklungen gewarnt.
    Ich empfehle doch einmal 2 Kor 11, 2-15 zu lesen.

    * Verse 2-3 Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen. Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben [und abgewandt] werden von der Einfalt gegenüber Christus.
    Wie hätte er wohl Joyce Meyer beurteilt? In Korinth gab es eine vergleichbare Situation.

    Paulus fährt fort: *Vers 4 Denn wenn der, welcher [zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen.
    Er weist nun in den folgenden Versen darauf hin:

    *13-15 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden. Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.
    Was in diesem Kapitel ebenfalls deutlich wird, Paulus raffte kein Millionen Vermögen zusammen um im Luxus das Leben genießen zu können – nein – er arbeitete hart. Oft arbeitete er als Zeltmacher um seinen eigenen Lebensunterhalt und wollte niemand zur Last zu fallen.
    Es wird hier der Unterschied zu Joyce Meyer und vielen andern deutlich.
    *Verse 7-9 Oder habe ich eine Sünde begangen, indem ich mich selbst erniedrigte, damit ihr erhöht würdet, sodass ich euch unentgeltlich das Evangelium Gottes verkündigt habe? Andere Gemeinden habe ich beraubt und von ihnen Lohn genommen, um euch zu dienen! Und als ich bei euch war und Mangel litt, bin ich niemand zur Last gefallen; denn meinen Mangel füllten die Brüder aus, die aus Mazedonien kamen; und in allem habe ich mich gehütet, euch zur Last zu fallen, und werde mich auch ferner hüten.
    Im selben Kapitel *11 ab Vers 25 lesen wir was Paulus in seinem Dienst um Jesu willen alles auf sich genommen hat. Hat er sein Leben dabei genossen?
    Wer alles hätte hier das Handtuch geworfen und sich zurückgezogen!?!
    ** Nun noch liebe Renate, zu Deiner Kritik an mir:
    Die zwei Bilder welche Du zur Begründung anführst, passen hier absolut nicht.
    „Die Ehebrecherin“ …. so viele Pharisäer = Heuchler verlangten ihren Tod: steinigt sie …. bis JESUS eingriff!! (Es gibt ja auch „Ruf-Mord“, nicht wahr?)
    „Der Zöllner und der Pharisäer im Tempel“: ALLE Pharisäer-Typen sagen zuerst leise in ihren Herzen und dann laut für viele andere zu hören:
    „Danke, Gott, dass ich nicht so bin wie der / die da!!!!“

    Dies jedoch hat mit den Lehren und der Arbeitsweise von Frau Meyer rein gar nicht zu tun!
    Willst Du mir jetzt unterstellen, dass ich solch ein Pharisäertyp bin, der Rufmord betreibt und Gott dankt, dass er nicht so ist wie die bösen anderen???
    Du nennst mich anmaßend und überheblich, einfach nur „stolz“, so
    als ob ich in das HERZ schauen könnte. DAS KANN NUR GOTT und es ist alleinige Sache zwischen Joyce und ihrem Schöpfergott …
    Nun ja, diesen Vorwurf musst Du selbst mit Dir abmachen.
    Du meinst wohl, dass gerade Du in MEIN Herz schauen kannst?
    Diese Unterstellungen muss ich schon zurückweisen! Du schreibst weiter:
    NICHT DU und NICHT ich und KEINER hier von uns muss sich für sie vor dem Richterstuhl Gottes verantworten, sollte sie in der Tat nicht „echt“ von Gott berufen sein.
    Da hast Du natürlich Recht! Aber jeder muss sich einmal vor Gott verantworten, der die Gläubigen NICHT vor falschen Lehren und Lehrern gewarnt hat. Dies haben sowohl Jesus und auch die Apostel so gemacht um die Gemeinde zu schützen. Zu diesem Zweck hat auch GOTT die Gebote gegeben.

    Du kritisierst meinen Passus, dass Du es wagst zu schreiben: „ihre Berufung, die sie als ihre Erweckung vorstellt.
    Wenn ich mir die Leute alle so ansehe, die behaupten eine Berufung direkt von GOTT erhalten zu haben, besonders aus dem Bereich der Charismatik, dann gibt es deren viele, die jedoch anhand ihrer Lehren und Taten im Grunde das Gegenteil beweisen.
    Ich kann es nicht ändern, wenn Du dem Evangelium der Joyce Meyer Glauben schenkst.
    Ich persönlich halte mich jedoch an die Schrift! Damit bin ich in meinem langen Leben immer gut gefahren, auch wenn ich hin und wieder harten Gegenwind erleben musste.
    Zum Schluss noch:
    *Sprüche 28,10 Wer Redliche irreführt auf einen schlimmen Weg, der wird selbst in seine Grube fallen; aber die Unsträflichen werden Gutes erben.
    *Judas 24-25 Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen, dem allein weisen Gott, unserem Retter, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

    LG Baldur

  17. Jetzt muss ich nochmal nachhaken. Nach dem es ja ein Unterschied ist, ob eine Frau in einer Gemeinde predigt oder ob sie in einem anderem Rahmen, öffentlich oder privat, das Wort Gottes auslegt, wäre es wichtig zu wissen, ob Joyce Meyer eine eigene Gemeinde leitet und dort auch ständig predigt. Wenn sie nur ihre TV-Sendungen vor Publikum macht und Bücher schreibt, wäre das, nach meiner bisherigen Meinung, ja erlaubt. Pastor Tscharntke stuft nun diese TV-Sendungen als öffentliches Lehr- und Leitungsamt ein und stellt das gleich mit der Gemeinde, wo Gott der Frau das Predigen nicht erlaubt. Wenn man das so einordnet, widerspricht Joyce mit ihrer Tätigkeit klar dem Wort Gottes. Ein vergleichbares Beispiel in der Bibel gibt es nicht, da die heutige Technik und das Internet damals nicht vorhanden waren, womit man heute so viele Menschen erreichen kann. Jede/r Befürworter/in von Joyce Meyer müsste für sich zuerst anhand der Bibel prüfen, ob sie sich als Frau in einem öffentlichen Lehr- und Leitungsamt befindet und sich damit entgegen dem Willen Gottes verhält. Danach könnte man sich mit dem was sie lehrt auseinandersetzen. Außer sie wäre wirklich von Gott berufen, dann hätte Gott aber seine Prinzipien über Bord geworfen.
    Laut Bibel will Gott nicht, dass die Frau in der Gemeinde predigt, das ist eindeutig und er hat seine guten Gründe dafür, denn die Frau ist leichter zu verführen und in eine falsche Richtung zu lenken als der Mann, wie sich bei Eva im Paradies gezeigt hat. Darum kam die Schlange ja auch zu Eva und nicht zu Adam. Aber diese Eigenschaft der Frau bleibt doch die gleiche, auch wenn sie „nur“ z. B. in der Kinder- oder Frauenarbeit tätig ist, dort kann sie ebenfalls auf eine falsche Spur kommen, genau so wie die Männer übrigens auch, wie die Realität zeigt. Aber hier erlaubt Gott der Frau trotzdem sein Wort zu lehren und weiterzugeben obwohl sie doch auch hier „Schaden“ anrichten kann. Das zeigt dass die Gemeinde bei Gott eine Sonderstellung inne hat, zu der wohl auch das öffentliche Lehr- und Leitungsamt außerhalb der Gemeinde gehört und das muss man als Frau respektieren und sich unterordnen.

    Wie verhält es sich eigentlich, wenn eine Frau im Bibel-Hauskreis über ein Thema bzw. eine Bibelstelle spricht. Als ich einmal im Hauskreis das Thema vorbereitet und besprochen habe, sagten anschließend die Geschwister – es waren Männer und Frauen dabei – ich hätte das so gut gemacht, dass ich das jetzt jedes mal machen soll und dass ich die Gabe hätte, das Wort Gottes zu erklären und auszulegen. Über diese Reaktion war ich überrascht, weil mir das nicht bewusst war, ich habe das Thema einfach so vorbereitet, wie ich es vor dem Wort Gottes verantworten konnte. Ich weiß nicht, ob ein Hauskreis in die Kategorie eines öffentlichen Lehr- und Leitungsamtes gehört, oder ob er im privaten Rahmen stattfindet. Ich weiß auch trotz der vielen Kommentare hier jetzt nicht, ob es mir als Frau erlaubt wäre, einen Hauskreis zu leiten, in dem auch Männer sind. Bitte Rückmeldung geben! Paulus hat nur die Gemeinde erwähnt, wo die Frau nichts sagen darf und demzufolge in den übrigen Bereichen das Wort Gottes wohl lehren und weitergeben darf, außer eben auch nicht in einem öffentlichen Lehr- und Leitungsamt außerhalb der Gemeinde, so wie es Joyce Meyer macht. Gibt es dazu eine entsprechende eindeutige Bibelstelle? Ich kenne nur die bekannte Stelle über die Gemeinde, wo Paulus der Frau nicht erlaubt zu predigen. Auch heißt es in einer anderen Stelle, die Frau soll in der Gemeinde schweigen und wenn sie Fragen habe, soll sie zu Hause ihren Ehemann fragen. Das geht aber nur, sofern sie einen Ehemann hat und der auch gläubig ist.

    1. Liebe Gerda, die Formulierung „die Frau im öffentlichen Lehr- und Leitungsamt der Gemeinde“ soll den christlichen Bereich vom sonstigen gesellschaftlichen unterscheiden. „Gemeinde“ meint hier nicht nur speziell eine konkrete verfaßte Gemeinde, sondern den christlichen Bereich im Unterschied zum nichtchristlichen. Diese Unterscheidung ist nötig etwa in der Frage, ob Frauen überhaupt öffentlich lehren sollen, etwa als Professorinnen für Recht, Medizin oder was auch immer. Damit hier keine Verwechslung eintritt und klar ist, auf diese Fragen bezieht sich meine Ausführung nicht. Daß Joyce Meyer längst eine Internet-„Gemeinde“ hat, welche sie lehrt und leitet, dürfte offenkundig sein. Deshalb denke ich schon, daß die entsprechenden Weisungen der Heiligen Schrift voll und ganz auf sie zutreffen.

      Daß Frauen in der Frauen- und Kinderarbeit lehren können, hat zwei Gründe. Wie ich in der erwähnten Schrift ausgeführt habe, hat das Verbot, auch Männer zu lehren, mit der biblisch gebotenen Unterordnung der Frau zu tun. Ups – jetzt haben wir die nächste Ungeheuerlichkeit ausgesprochen. Die Frau soll nicht über den Mann herrschen. Wenn das in allen Ehen klar wäre, wie viel weniger Streit gäbe in den Ehen! Wobei klar ist, was hier zwar nichts mit dem Thema zu tun hat, aber mit der Ehe: Wenn alle Männer ihre Frauen lieben, wie Christus geliebt hat die Gemeinde, wie viel weniger Streit, Scheidungen und Verletzungen in Ehen würde es geben?!!!

      Zweitens geschieht die Verkündigung und Lehre der Frau in der Frauen- und Kinderarbeit in der Regel unter der Gesamtverantwortung eines geistlich leitenden Mannes, z.B. des Gemeindepastors. Sollte die Frau also in der Frauen- und Kinderarbeit Falsches lehren, kann der geistliche Hirte der Gemeinde eingreifen und korrigieren. Diese Fragen sind gegen Ende meiner Schrift meiner Erinnerung nach aus ausgeführt am Beispiel der Frage, ob Frauen bei der Austeilung des Abendmahls mitwirken dürfen.

      Aus dem Gesagten ergibt sich auch die Antwort auf die Frage nach dem Hauskreis. Einen Hauskreis leiten, in dem auch Männer sind, sollte eine Frau demnach nicht. Unter der geistlichen Gesamtverantwortung eines Bruders, der den Hauskreis leitet, sehe ich keine Probleme, wenn eine Frau ein Thema vorbereitet und darlegt. Der anwesende Hauskreisleiter kann ja korrigierend eingreifen, wenn falsche Lehre verbreitet werden sollte.

      Deshalb vermeide ich wenn möglich auch den Begriff „Frauenordination“. Denn ich halte es nicht für biblisch ausgeschlossen, daß auch Frauen für geistliche Aufgaben etwa in der Frauen- oder Kinderarbeit „ordiniert“ werden. Das hängt dann immer auch vom jeweiligen Ordinationsverständnis zusammen. Nur kann eine solche Ordination nicht für einen gesamtgemeindeleitenden oder regelmäßigen öffentlichen Verkündigungsdienst geschehen, sondern für Bereiche, die dem geistlichen Wirken der Frauen von Gott zugedacht sind.

      1. Lieber Herr Pastor Tscharntke,
        danke für ihre Antwort, es sind einige neue Erkenntnisse für mich dabei.
        Unter dem Aspekt „dass die Frau nicht über dem Mann stehen soll“, ergeben Ihre Antworten auf meine Fragen einen Sinn und drücken den Willen Gottes aus. Diese Ordnungen Gottes sind sehr gut, doch in der Praxis sieht es leider ganz anders aus. Ich kenne zwei Frauen, die einen Hauskreis mit Männern leiten und ich habe in der evang. Kirche 4 Jahre Kinderarbeit gemacht, ohne jemals die Pfarrerin in unsrem Kreis gesehen zu haben. Das fand ich aber gar nicht so schlecht, denn so hatte ich freie Hand und konnte die unbiblischen Anweisungen und Vorschläge in den Lehr- und Anleitungsheften außen vor lassen. Z B. war einmal bei der Brotvermehrung den Mitarbeitern vorgeschlagen worden, man kann diese Brotvermehrung den Kindern auch so erklären, dass jeder der dort Anwesenden ein Vesperbrot dabei gehabt habe. So sieht es leider in der Realität aus.
        Ich werde Ihre Orientierung Nr. 20 noch genau studieren.

        1. Liebe Gerda, natürlich kann jede Untugend auch ihre positiven Seiten haben. Das ändert am grundsätzlichen Wesen der Untugend nichts. Wenn ein schlechter Leiter oder eine nicht berufene Pfarrerin durch Abwesenheit glänzt, dann kann das im konkreten Einzelfall hilfreich sein, ändert aber nichts am geistlichen Grundsatz. Denn ein Hirte ist ja nicht dazu da, nicht da zu sein! Wenn ein Hirte vor allem dann hilfreich ist, wenn er nicht da ist, sagt das eigentlich alles.

    2. Liebe Gerda,

      ich denke, egal wo eine Frau oder ein Mann entgegen der Wahrheit der Bibel predigt, sollten die Lichter auf „ROT“ gehen!
      Alles was nicht mit Gottes Wort übereinstimmt hat in der wahren Gemeinde des HERRN keinen Raum. Dies kann niemals relativiert und mit Klügeleien und rhetorischen Tricks heruntergespielt werden.
      Ich begreife nicht, dass dies zu erkennen so schwer ist.
      Ich bin Jakob für seine klare Haltung sehr dankbar!
      Denke, wir sollten mehr in der Bibel lesen anstatt die Sendungen auf Bibel TV zu konsumieren.
      Das so genannte Amt und den Auftrag dazu hat sich Meyer wohl selbst gegeben!

      LG Baldur

  18. Zur Erbauung:
    François Fénelon
    1651 – 1715
    Herr,
    ich weiß nicht, worum ich dich bitten soll.
    Du allein weißt, was ich benötige.
    Du liebst mich besser, als ich selbst mich zu lieben verstehe. O Vater, schenk deinem Kind,
    wovon es selbst nicht weiß, wie es von Dir zu erbitten.
    Dich zu bitten wage ich nicht, weder um Kreuz noch um Trost; ich schenke dir einfach mein Herz und öffne es für dich.
    Schau auf meine Nöte, die mir selbst unbekannt sind;
    schau her und handle an mir nach deiner Fürsorge
    und deinem Wohlwollen.
    Verletzte oder heile mich, drück mich zu Boden
    oder hebe mich auf;
    deine Entschlüsse bete ich an, ohne sie zu kennen.
    Ich verstumme, reiche mich dir zum Opfer, gebe mich dir hin. Kein anderes Begehren habe ich, als deinen Willen zu tun. Lehre mich beten. Bete du aus mir. Amen

    ( Ich habe jetzt nicht nachrecherchiert, wer F Fenelon ist .. )

    Antoine de Saint-Exupery
    Die Kunst der kleinen Schritte
    Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um die Kraft für den Alltag. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
    Mach mich findig und erfinderisch, um im täglichen Vielerlei und Allerlei rechtzeitig meine Erkenntnisse und Erfahrungen zu notieren, von denen ich besonders getroffen und betroffen bin. Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung. Schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, was erstrangig und was zweitrangig ist. Ich bitte um Kraft für Zucht und Mass, dass ich nicht durch das Leben rutsche, sondern den Tagesablauf vernünftig einteile, auf Lichtblicke und Höhepunkte hin auch, und wenigstens hin und wieder Zeit finde für einen kulturellen Genuss.
    Lass mich erkennen, dass Träumereien nicht weiterhelfen, weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft. Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen. Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen. Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
    Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Gib mir das tägliche Brot für Leib und Seele, eine Geste deiner Liebe, ein freundliches Echo, und wenigstens hin und wieder das Erlebnis, dass ich gebraucht werde. Ich weiss, dass sich viele Probleme dadurch lösen, dass man nichts tut. Gib mir, dass ich warten kann. Ich möchte dich und die anderen immer aussprechen lassen. Das Wichtigste sagt man sich nicht selbst, es wird einem gesagt. Du weisst, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten und zartesten Unternehmen des Lebens gewachsen bin. Verleihe mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päcklein Güte – mit oder ohne Worte – an der richtigen Stelle abzugeben.
    Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff im Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die unten sind. Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nichts, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte. – Amen.

    Luise Hensel
    In schwerer Krankheit
    Die Nacht ist schwarz und kalt und lang,
    Der Tag noch wie so fern.
    Mein Herz ist matt und krank und bang
    Und sehnt sich nach dem Herrn.

    Das Fieber brennt im Busen mir
    Und zuckt durch mein Gebein.
    Die Hilfe kommt allein von dir,
    Mein Gott! ich harre dein.

    Der Kummer mir zu Häupten steht
    Und bei mir liegt der Schmerz,
    Die Sorge um mein Bette geht,
    Die Angst fällt mir ans Herz.

    Und an der Tür den Tod,
    die Not, Der Meinen Not und Harm,
    Sei still, mein Herz, und ruh in Gott:
    Du ruhst im Vaterarm.

    Ergebung
    O, verzeihe meine Tränen,
    Lindre meinen Schmerz
    Und vergib das fremde Sehnen,
    Gutes Vaterherz!

    Auch von dir kommt diese Stunde
    Banger Seelennot,
    Auch von dir die tiefe Wunde,
    Liebevoller Gott!

    Und du weißt, was wir gelitten,
    Denn du gabst es mir,
    Und du weißt, was ich gestritten,
    Denn ich stritt mit dir.

    „Gib aus deinem Erdenleben
    Alle Blumen mir,
    Und ich will dir beßre geben,
    Ewige, dafür.“ —

    Herr! mein Ringen und mein Streben
    Sei nach deinem Licht;
    Was du nehmen magst und geben,
    Murren will ich nicht.

    .. meine Gedanken dazu: da kann ich aber eine Menge davon lernen, von diesem Vermächtnis früherer Gläubiger.
    Welche eine Sprache !

    Finden wir davon etwas bei Joyce Meyer, bei Johannes Hartl, bei Benny Hinn, Reinhard Bonnke und wie sie alle heissen ?

    1. Liebe andereJutta,

      habe mal etwas zu François Fénelon recherchiert.

      François Fénelon, eigentlich François de Salignac de la Motte-Fénelon, wird am 06.08.1651 auf Schloss Fénelon im Périgord geboren und studiert am Priesterseminar Saint-Sulpice in Paris, wo er auch zum Priester geweiht wird. 1681 veröffentlicht er mit „Traité de l’éducation des filles“ eine pädagogische Schrift, durch die Fénelon nicht nur in Frankreich, sondern auch im europäischen Ausland Anerkennung erhält. Zu dieser Zeit lernt er Jacques Bénigne Bossuet, damals Bischof von Meaux, kennen, durch dessen Einfluss er 1686 von Ludwig XIV. mit der REKATHOLISIERUNG DER HUGENOTTEN in den Provinzen Saintonge und Poitou beauftragt.

      Kirchengeschichtlich ist Fénelon vor allem durch den so genannten Quietismusstreit mit seinem früheren Förderer Bossuet bekannt geworden. In seiner Schrift „Explication des maximes des Saints sur la vie intérieure“ („Erklärung der Maximen der Heiligen zum Innenleben“.) verteidigt er die Hauptvertreterin der quietistischen Mystik, Madame de Guyon, indem er den Nachweis liefert, dass sich deren „ketzerische“ Lehren auch bei anerkannten Heiligen finden lassen.

      http://www.kettererkunst.de/bio/francois-fenelon-1651.php

      Quietịsmus: Enthaltung des Menschen vom Wollen und vom Tun, um der mystischen Vereinigung mit dem Göttlichen im Menschen Raum zu geben; lehnt das persönliche sittliche Streben ab; findet sich besonders im Buddhismus, Stoizismus, in der christlichen Mystik und auch im Pietismus.

      LG Baldur

      1. Hallo, Baldur,
        danke, ja, ich habe mir ein wenig so etwas gedacht.
        Aber das Gebet kann ich trotzdem vertreten … andere mögen ja auch lebhafte Musik .. ;-))
        Über Fr J Meyer möchte ich mich nicht mehr groß auslassen.
        Ich habe schon mal erwähnt, dass ich anfangs durchaus ihren Gedankengängen etwas abgewinnen konnte … und dass es unbedingt wichtig ist – als ob man das immer negieren würde, nur weil man Fr Meyer usw .. ablehnt in ihren Funktionen – die Vaterliebe anzunehmen …
        Und was die Gier betrifft .. nun, da sind Bände geschrieben worden, von Menschen, die weitaus intelligenter und belesener sind als ich und auch „besser“ im Glauben.
        In der Bibel – und die war es, die mich weggebracht hat von Fr Meyer und anderen – steht das Meiste so klar und eindeutig. Und wenn jemand erklären muss und zurechtrücken muss und mit Berufung kommen muss und umständlichst erklären muss .. da ist meistens etwas faul.
        Fr Meyer soll gerne ihre Workshops machen … es wundert mich ohnehin nicht, dass in diesen Workshops fast nur Frauen sitzen, und es gibt ja allerorten, wie auch im Siebenten Tage Adventismus, Prophetinnen: Ellen G White ( auf manchen Seiten der Adventisten wird sie gar nicht mehr erwähnt .. ??? ) oder Christliche Wissenschaft, Mary Baker Eddy … die ganze Esoterik damals und heute fusst auf der größeren Empfindsamkeit der Frau … uswusw ..
        Und was sie sagen ist ja auch nicht das Schlechteste.

        Die früheren Christen, die das Evangelium verbreitet haben .. und es gab immer schon Frauen, die sich dafür eingesetzt haben – eine, die mir unendlich Achtung abringt ist Gladys Aylward, allein, wie sie nach China kam …. ist ein Wunder ! – waren arm und einfach und haben sich deshalb nicht weniger geliebt „gefühlt“ und Gott nicht weniger als VATER und Fürsorger und Segensspender erfahren. Im Gegenteil.
        Und sie haben ganz genau gewusst, wer JESUS CHRISTUS ist und worum es geht, IHN zu predigen.

        Das ist es,was zählt.

        Aber schlimm ist, dass Fr Meyer christliche Selbstverwirklichung predigt.
        Und ich persönlich glaube nicht, dass Gott dagegen ist, seine Gaben/Talente einzubringen, sprich sich einen Beruf auszusuchen nach den eigenen Neigungen, oder heiraten zu wollen … oder auch eine schöne Wohnung haben zu wollen … aber was oder wer steht an erster Stelle und mit welcher Motivation ?

    2. Im Neujahrsgebet von 1883 von Hermann Kappen (1818-1901), Pfarrer an St. Lamberti in Münster sind einige gute Gedanken enthalten, auch wenn sie von einem weltlichen Pfarrer kommen:

      Herr setze dem Überfluss Grenzen
      und lasse Grenzen überflüssig werden!
      Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
      aber auch das Geld keine falschen Leute!
      Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
      und erinnere die Ehemänner an ihr erstes!
      Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
      und der Wahrheit mehr Freunde!
      Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute
      die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind!
      Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
      und den Deutschen eine bessere Regierung!
      Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen,
      aber nicht sofort!

  19. Lieber Jakob,
    ich möchte einen kurzen Schwenk weg von einer Joyce M. machen.

    Wie soll sich eine Frau verhalten, die in einem Hauskreis oder auch Gemeinde, durch eigenes Bibelstudium zur Erkenntnis kommt, dass die Leitung der Brüder vom Wort abdriftet und statt umkehrt, auf dem falschen Pfad weitergeht. Zig Leute vertrauensseelig hinter ihnen her folgend.

    Als Frau ist doch der geistliche Weg, Gebet, dann die Brüder, eben betreffende Leiterschaft, darüber ansprechen, informieren, gehen und weiter beten.
    Was kann die Frau noch weiters tun und wie soll sie sich verhalten, wenn die Brüder nicht umkehren, sondern sie fortan auf den Kicker nehmen?
    Es gibt noch ein paar Geschwister, die das auch erkennen, aber nicht bereit sind selber auch ihren Kopf dafür hin zu halten?

    Also ändert sich nichts, außer ausgeklügelte Feindbekämpfung, die natürlich die anzeigende Frau betrifft und abbekommt.

    Rechtfertigung: Es müssen schon mindestens zwei sein, die das so sehen würden.

    Sind sogar mehr, aber bleiben trotz gegenteiliger Behauptung feige und im Hintergrund, weil sie die Represalien mehr fürchten, die sich zeigen.

    Wie soll sich die Frau dabei und dazu weiter verhalten?

    Ich möchte ausdrücklich keinen weiteren Aufriss daraus aufziehen, lediglich gerne Ihre geistliche Weisung dazu erfahren!.

    1. Liebe Anna,
      ich denke, daß sich eine Frau da einfach nur zurückziehen und die Sache dem Herrn überlassen kann. Das geht selbst Hirten so. Wenn sich Gemeindeglieder als erkenntnis- und beratungsresistent erweisen, kann man die Sache nur dem Herrn anbefehlen. Was soll ich Menschen sagen, die auf das, was ich ihnen vom Wort Gottes oder auch schlicht auf der Ebene menschlichen Anstands zu sagen habe, nicht hören wollen? Ich kann nur noch schweigen und die Dinge dem Herrn überlassen.
      Herzliche Grüße
      Jakob

      1. Danke, lieber Jakob!

        Wir Gläubige sind doch der Wohlgeruch Christi in dieser Welt (das Wort-Beispiel kommt mir gerade in den Sinn), sagt uns der Herr selber im Wort. Das gilt ja nicht weniger in und für die Gemeinde!
        Logisch, wo es beginnt zu stinken und die Ursache nicht abgestellt wird, vertreibt es einen Kenner des Geruchs Christi zwangsläufig automatisch.

        Schlimm ist,…

        dass so viele den klaren, eindeutigen, Duft und Geruch Christi, selber, entweder zu wenig inhalieren oder so vernachläßigen, dass ein geschärftes Unterscheidungsvermögen (vom Herrn selber her), nicht zu erlangen ist.
        So auch keine Chance, die …“vielen Winde der Lehre“…..klar zu identifizieren !

        —————–

        Muss da jemand loslassen, der den Anschein des Geruchs Christi erweckte und offenbar letztlich vorspiegelte.
        Heraus kam und kommt es, weil ich keine Nuance bereit bin abzurücken und mein Augenmerk und Finger auf den Punkt plazierte und gar nichts anderes in Frage kommt, als zu beharren, klar auf dem Wort.

        Tragisch, wenn jemand in einem gläubigen Elternhaus aufgewachsen ist (aufwachsen durfte), den Weg mit Gott weiter einhielt und verfolgte, Familie und Kinder im Glauben hielt und aufzog, …….

        nun im Alter, dem Stolz und der Geltungssucht verfallen ist,…..

        weil ein Kind noch, wenn auch spät, unter einer Bankster-Haube in Verheiratung Platz finden konnte.

        Das hat das „Niveau“ um Klassen gehoben. Entsprechende Gemeinden mit passender Verkündigung für „REICHE“ gibt es ja zuhauf.

        Wie der Herr sagt: Ihr könnt nicht zwei Herren dienen, dem Mammon oder Gott!.

        Doch immer mehr „muss“ sich Gott den Gegebenheiten und Wünschen anpassen, statt umgekehrt. ….TRAGISCH !!! …wie verblendet der Mensch ist, werden kann und noch vielfach wird.

        TRAGISCH !!! …..GOTT ALS TALISMANN
        FÜR DIE „NEUEN“ GÖTTER, …. die Menschen.

        TRAGISCH !!! ……wenn wir lasch, lau und in Kompromisse abgleiten, ….DAS ZIEL AUS DEN AUGEN VERLIEREN, …..uns in Umständen, Themen, Einbildungen und Ablenkungen verwickeln lassen, statt schnurstracks auf das Ziel zuzujagen, …..wie das Wort, Gott selber, es anweist.

  20. Liebe Geschwister,

    Will noch einige Verse aus der Heiligen Schrift anführen, welche das Problem Meyer auf den Punkt bringen.

    * Gal 1, 6-8: Mich wundert, dass ihr euch so schnell abwenden lasst von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium, während es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen. Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!

    * 1 Kor 4,15 Denn wenn ihr auch zehntausend Lehrmeister, hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch in Christus Jesus gezeugt durch das Evangelium.

    * Hebr 5,12-13 Denn obgleich ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr es wieder nötig, dass man euch lehrt, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind; und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise. Wer nämlich noch Milch genießt, der ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein kleines Kind, das noch kein eigenes Urteil und keine bewusste Handlungsfähigkeit in geistlichen Dingen hat.

    Die Schreiber der Briefe, vom HERRN berufene Männer, haben es tatsächlich gewagt die Dinge beim Namen zu nennen und vor Verführung zu warnen.

    Was Joyce Meyer noch unter anderem lehrt fand ich unter dem Thema:

    DAS OPFER CHRISTI – KREUZ ODER HÖLLE?

    „In einer Publikation mit den Titel „Die Wichtigste Entscheidung, die sie jemals treffen werden“ verbreitet Mayer ein weiteres Kennzeichen der ‚Wort des Glaubens‘ Theologie – nämlich, dass Jesus nicht nur am Kreuz leiden musste, sondern dass er in der Hölle leiden musste, damit Du und ich wiedergeboren werden können.

    Jesus «war drei Tage im Grab. Während dieser Zeit betrat er die Hölle, in die Du und ich wegen unserer Sünde (rechtmäßig) verdient hätten zu gehen. Er bezahlte den Preis dort.», so Meyer.
    Nach drei Tagen der Qual, fährt Meyer fort «stand Gott von Seinem Thron auf und sagte zu den dämonischen Kräften, die den sündlosen Sohn Gottes quälten, „Lasst ihn gehen.“ Dann ging die Auferstehungskraft des Allmächtigen Gottes durch die Hölle und erfüllte Jesus. Auf der Erde, füllte sich Sein Grab, die Gruft in der sie ihn begraben hatten, mit Licht, als die Kraft Gottes Seinen Körper erfüllte, und Er wurde von den Toten zu neuem Leben erweckt – der erste wiedergeborene Mensch.»

    In krassem Gegensatz zu Meyers Behauptung, sagt die Bibel an keiner Stelle, dass Jesus Christus wiedergeboren wurde. Vielmehr bezieht sich das biblische Konzept der Wiedergeburt (Joh 3:3) allein auf die sündige Menschheit. … Jesus hatte es nicht nötig, in der Hölle wiedergeboren zu werden, denn Jesus ist und war immer der ewige Sohn Gottes.

    So scharf ist Meyer in ihrer Behauptung, dass Jesus in der Hölle litt und von neuem geboren wurde, dass sie in nachfolgenden Ausgaben ihrer Erstpublikation, ständig die Auffassung wiederholt, dass wir, unabhängig vom Glauben, dass Jesus in der Hölle litt, absolut keine Hoffnung haben, in den Himmel zu kommen. «Es gibt keine Hoffnung, dass irgendjemand in den Himmel kommt, es sei denn, dass er diese Wahrheit glaubt, die ich präsentiere. Sie können nicht in den Himmel kommen, es sei denn, sie glauben mit ihrem ganzen Herzen, dass Jesus ihren Platz in der Hölle einnahm.»”

    Im krassen Gegensatz dazu schrie Jesus am Kreuz, also bereits vor seinem Tod den alles umfassenden Satz der Erlösung: “«Es ist vollbracht!»” (Joh 19:30). Weiterhin lehrt die Heilige Schrift klar und deutlich, dass das Werk Christi nicht in der Hölle vollbracht wurde, sondern eben genau dort – am Kreuz: “Denn es hat Gott wohlgefallen, dass … er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz” (Kol 1:19-20).

    http://www.bibel.com/das-opfer-christi-%E2euro%93-kreuz-oder-h%C3%B6lle-joyce-meyer–t12818.html

    Wenn diese Aussagen keine Irrlehren und Lügen sind, was soll es dann sein? Möge sie hier im Forum verteidigen wer will, ich selbst jedoch kann immer nur vor ihr warnen, auch wenn es einigen nicht gefallen sollte!

    LG Baldur

    1. Lieber Baldur,
      „…es sei denn, dass er diese Wahrheit glaubt, die ich präsentiere“, ist wahrlich „starker Tobak“ (in der Charismatik aber öfters zu hören).
      Da reicht schon mein karges Bibelwissen (Joh. 3,16 oder Joh. 14,6), um von „dieser Wahrheit“ Abstand zu nehmen.

      1. Liebe Katharina,

        freue mich über Deine Zustimmung! Danke!

        Es in der Tat für mich immer wieder unverständlich, dass es dem Feind gelingt, viele Menschen zu verführen. Der Grund dürfte darin liegen, dass sie das Wort Gottes nicht ernst nehmen oder zu wenig kennen.
        Habe heute eine wegweisende Internetseite entdeckt, die ausführlich über die Phänomene der Charismatischen Bewegung aufklärt. Entsprechende Videos sind ebenfalls abzurufen.

        Zu „Das Leben genießen“ wird auch Daniel erwähnt. Er lehnte in Babylon zusammen mit seinen Freunden die „gute Küche“ des Königs ab um sich nicht durch die wohlschmeckenden Speisen zu verunreinigen.

        * Daniel 1,8 Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank nicht zu verunreinigen; er erbat sich vom obersten Kämmerer, dass er sich nicht verunreinigen müsse.

        Der Segen Gottes für seine Treue blieb nicht aus!
        Drei Mal sprach ihn GOTT als „viel geliebter Mann“ an! * (Dan 9,23; 10, 11; 10,19)

        Auch für uns heute gilt:

        * Römer 12,2 „Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“

        Hier der Blog:
        CHRISTLICHER GÖTZENDIENST – DIE CHARISMATISCHE BEWEGUNG

        anbei der Link:

        https://www.bibel-offenbarung.org/falsche-anbetung/christlicher-goetzendienst-die-charismatische-bewegung.html

        So wünsche ich Dir und allen Besuchern einen gesegneten Tag!

        Freuen wir uns darüber, dass unsere Namen im Himmel angeschrieben sind!

        LG Baldur

  21. Lieber Herr Pastor Tscharntke,
    wenn die Frau sich dem Mann unterordnen soll, dann heißt das doch, dass Gott die GANZE Verantwortung für die Gemeinde und was dazugehört Hauskreis, Kinderarbeit, Frauenarbeit usw. dem Mann übertragen hat und ER sich dafür einmal vor Gott verantworten muss. Da kann man als Frau eigentlich froh sein, dass man diese Verantwortung nicht tragen muss.. Aber das heißt im Umkehrschluss, dass sich z.B. eine wiedergeborene Frau in einer Gemeinde von einem unter Umständen geistlich auf beiden Augen blinden Gemeindeleiter „etwas sagen lassen muss“. Irgendetwas stäubt sich da in mir. Aber vielleicht haben sie ja in der Orientierung Nr. 20 auch dazu etwas gesagt. Ich habe sie noch nicht gelesen.

    1. Liebe Gerda, in einer Gemeinde, die von einem „geistlich auf beiden Augen blinden Gemeindeleiter“ geleitet wird, hat eine gläubige Frau gar nichts verloren. Von daher stellt sich diese Frage der biblischen Ordnung gemäß eigentlich gar nicht. Und wenn eine Frau, aus welchen Gründen auch immer, meint, dort doch sein und wirken zu müssen, dann findet ihr Wirken dort eine Begrenzung, wo sie sich ansonsten von einem solchen Blinden etwas sagen lassen müsste. Es gilt ja immer auch das Wort: Du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen. Auch in diesem Falle bleibt die äußere Ordnung vor Gott bestehen. Auch ein geistlich blinder Gemeindeleiter ist vor Gott Gemeindeleiter. Wo er ungeistliche Anweisungen gibt, ist logischerweise der Gehorsam zu verweigern und die Trennung dann wohl auch unvermeidlich. Der blinde Gemeindeleiter aber lädt, wie Sie völlig richtig sagen, vor Gott immense Verantwortung auf sich. Denn er ist ja dafür verantwortlich, daß eine ganze Gemeinde geistlich in die Irre geführt wird.

      1. Lieber Herr Pastor Tscharntke,
        vielen Dank für die Antwort. Sie haben, wie immer, Recht.
        Manchmal sieht man „vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.“
        Liebe Grüße
        Gerda

  22. Liebe bibeltreue Glaubensgeschwister ,
    Joyes Meyer predigt , was sie nicht darf , ( wurde schon zitiert),
    sie verkündigt ein anderes Evangelium , ( wurde auch schon ge-
    sagt) , aber was noch nicht gezeigt wurde an Hand der Schrift ist Ihr falsches verhalten als angebliche Christin.
    siehe z.b. Titus 2,3 ff : die alten Frauen desgleichen in ihrem Betragen, wie es dem heiligen Stande geziemt, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten; auf dass sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben,– besonnen,— keusch, mit– häuslichen Arbeiten— beschäftigt, —gütig–, den eigenen Männern unterwürfig zu sein, auf dass das Wort Gottes nicht verlästert werde.
    Bei Ihr fehlen alle diese Wesenszüge und sie predigt diese auch nicht. Verhält sich stolz, von oben herab, anmaßend und mit häuslicher Arbeit beschäftigt zu sein , davon kann doch wohl keine Rede sein.
    Rainer

    1. Lieber Bruder Rainer,

      Nochmals zu Joyce Meyer:

      Joyce Meyer hat ein Buch mit dem Titel » ALLES nur GEWOHNHEIT« veröffentlicht:

      Wie Sie gute Gewohnheiten entwickeln und schlechte loswerden – Programmieren Sie sich neu!

      Mit Gottes Hilfe werden Sie sich Gutes an- und Schlechtes abgewöhnen.

      SIE KÖNNEN EIN BESSERER MENSCH WERDEN, INDEM SIE BESSERE GEWOHNHEITEN ENTWICKELN. (ein Auszug)

      Ich freue mich darauf, mir bessere Gewohnheiten aneignen zu können, und bete dafür, dass es Ihnen genauso ergeht.

      Der Teufel hätte nichts lieber, als dass wir lauter schlechte Angewohnheiten entwickelten. Gott
      wünscht sich hingegen, dass wir dem Heiligen Geist folgen und dadurch in den Genuss des guten Lebens kommen, das Jesus durch seinen Tod für uns ermöglicht hat. Und ein gutes Leben ist ein Leben mit guten Gewohnheiten.

      Um sich Gutes an- und Schlechtes abzugewöhnen, sollte man sich nicht auf das konzentrieren, womit man aufhören möchte, sondern auf das, womit man anfangen möchte.
      Sagen Sie sich lieber: »Die schlechte Gewohnheit ist mein Feind. Sie verdirbt mir die Lebensqualität, die Jesus sich für mich wünscht. Deshalb werde ich nicht zulassen, dass sie weiter ihr Unwesen in meinem Leben treibt.«

      Gott wünscht sich hingegen, dass wir dem Heiligen Geist folgen und dadurch in den Genuss des guten Lebens kommen, das Jesus durch seinen Tod für uns ermöglicht hat. Und ein gutes
      Leben ist ein Leben mit guten Gewohnheiten.
      <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
      Das klingt auf den ersten Blick recht plausibel, es werden sogar Gott, Jesus und der Heilige Geist ins Feld geführt, dann muss es ja wohl richtig sein. Aber können wir wirklich »bessere Menschen« werden? Sozusagen frei nach "Baron von Münchhausen", mit Gottes Hilfe ziehen wir uns am eigenen Schopf aus dem Sumpf!?!

      Meyers Aussagen stehen jedoch im krassen Widerspruch zur Schrift!

      * Luk 9,23 Jesus sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.
      Was hier allerdings fehlt ist der Aufruf – » Genieße dein Leben« !

      * Luk 5,32 Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße!
      * Joh 10,10 b ICH bin gekommen, damit sie das Leben und es im Überfluss haben, damit sie Leben und volle Genüge haben
      Sollte uns das nicht genügen?

      Paulus zeigt auf:

      * Röm 3, 10-12 … wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!

      Paulus muss selbst sein eigenes Unvermögen feststellen:

      * Röm 7, 23-25 ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das gegen das Gesetz meiner Gesinnung streitet und mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib? Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!

      <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
      Habe noch in einige Übertragungen bei Bibel TV durchgezogen. Was mir dabei auffiel:
      Joyce Meyer steht immer im Mittelpunkt der Show. Rechts von ihr steht die Joyce, links die Frau Meyer. Ihr Publikum ist meist weiblich und anscheinend leicht zu manipulieren.
      SIE KÖNNEN EIN BESSERER MENSCH WERDEN, INDEM SIE BESSERE GEWOHNHEITEN ENTWICKELN.
      Quelle:
      https://shop.joyce-meyer.de/amfile/file/download/file_id/14/product_id/26/

      Gottes Wort sagt dagegen:
      * 2 Kor 5,17 Darum: Ist jemand IN Christus, so ist er eine neue Schöpfung/Kreatur; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!
      * Offb 21, 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
      Daran dürfen wir uns dankbar halten!
      Greifen wir zu und vertrauen unserem Herrn und Heiland – ER allein bringt uns zum Ziel!

      * Eph 1,7 In Jesus haben wir die Erlösung (d.h. den Loskauf aus Sünde und Gericht), durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade.
      * Kol 2, 3 … in Jesus sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen.

      Dies sollte uns eigentlich genügen!
      LG Baldur

  23. Sehr geehrte Damen und Herren,
    vielleicht ist es sinnvoll Frau Meyer selbst zu befragen und zu erfahren, wie sie all Ihre Verurteilungen und Ihre Vorhaltungen, die ich hier lese, selbst beurteilt und gibt Ihnen Rede und Antwort. Vielleicht ziehen alle einen Nutzen daraus und können somit Jesus Christus noch viel besser dienen.
    Gruß
    Wolfgang Frommann

  24. Sehr geehrter Herr Frommann,
    das „Befolgen und Umsetzen von Ratschlägen“ klingt für mich nicht nach dem freien Willen Jesus Christus zu folgen.
    Es ist der Jargon sektenähnlicher Strukturen (und mir fallen ad hoc mehrere ein, die damit ihre Anhänger beeinflußen).
    Ich respektiere ihre Sichtweise; ich bin jedoch denen (auch hier) dankbar, die mir aufzeigen, welche „Ratschläge“ die Bibel gibt.

    Allen Gottes Segen für das Wochenende !

    1. Letztlich ginge es ja bei Ratschlägen zur Umsetzung darum, ob uns das hilft ein gottgefälligeres Leben zu führen, und nicht die Dinge so hinauszuführen, dass sie für uns immer gut ausgehen.
      Die Apostel sagen ja in ihren Briefen, dass wir die Drangsal, die wir erleben – und Verführung hier kann genauso bedrohlich sein wie die körperliche Verfolgung – zB Jakobus 1,1u2.. – und auch Existenzängste oder Mobbing sind große Drangsale, die ja körperliche Auswirkungen bis zur Krankheit nach sich ziehen können .. freudig begrüßen sollen, weil sie Ausharren bewirken.
      Oh, da habe ich schon so meine Probleme .. und ich denke, in den Wirren der Zeit und mit diesem gemißbrauchten: der liebe Gott, bzw Gott ist Liebe .. kann man sich heute schwer damit anfreunden, wird man diesbezüglich kritisch und denkt: will Gott, dass ich leide ?
      Ich wage das nicht zu beantworten .. aber nichts darf uns deswegen davon abbringen, am Wort Gottes zu prüfen .. und nie geht es um äußeren, sichtbaren Erfolg .. lieber ein Ringen mit Gott, wie Jakob, als sich falschen Lehren zuwenden. Lieber heulen und klagen, wie in dem Psalmen, aber nie von ihm lassen ..

      Habe kürzlich eine Predigt von Jakob angehört, aus dem Jahre 2007 – radikales Vertrauen auf Gott – wo er erwähnt, wie schwer das war, den landespfarrerischen Status sozusagen loszulassen, weil er die Richtung nicht mehr mittragen konnte.
      Ich muss und darf bitte – jetzt mal ganz menschlich sagen: das imponiert mir und das macht mir Mut und gibt Kraft – dem Wort Gottes zu vertrauen und macht Jakob als Pastor und Prediger „echt“.

      Mir fiel auch bei Maria Prean, die auch Richtiges und Gutes sagrt, ebenso auf, dass sie showpredigt, wie die Charismatiker es tun … hin und herhampeln, gestikulieren und ihr Publikum ( und das sage ich bewusst so ) versuchen, abzufeuern.
      Das widerspricht eindeutig dem Gebot der Nüchternheit und Einfachheit.

      Und da gibt es doch auch diese schöne Lied: ich bete an die Macht der Liebe.
      Darin kommt eine Liedzeile vor und ich höre schon die aufschreien, die sagen wir sind doch kostbar und Gott ist doch Liebe:
      „.. wodurch ich Wurm geliebet ward .. “

      Ja, ich habe auch geschluckt.
      Aber zeigt es nicht auch, dass frühere Gläubige ein gesünderes Selbstbewusstsein hatten und ein nüchterneres Urteil über sich selbst ? Und man kann ja nun Gerhard Teerstegen nicht vorwerfen, dass er sich durch sein „Wurmdasein“ von Produktivität und Einsatz hat abhalten lassen.

      Und ist es nicht auch befreiend, an sich selbst nicht immer so hohe Ansprüche im Sinne von: erfolgreich, beeindruckend usw stellen zu müssen und einfach auch klein, unscheinbar, leise sein zu dürfen und zu wissen, ER ist groß ?
      Ich habe mal eine Auslegung zu der Auferweckung des Lazarus gelesen: H.C.Voorhoeve, Drei Charaktere, ein Haus in Betanien, und ich war ergriffen, als mir klar wurde: Lazaraus hat nicht ein Wort gesprochen, er ist durch nichts aufgefallen, aber der Herr hat geweint, als er gestorben war, und er hat ihn auferweckt. Und es heisst öfters, dass der Herr Jesus diese Familie liebt.

      1. Liebe ,andere,Jutta
        das,was du schreibst kann ich sehr nachvollziehen. Es ist heute in christlichen Kreisen oft eben nicht in,
        schwach zu sein.Im Gegenteil wird ein Elitedenken gefördert.Es gibt dort besonders Gesalbte,die darf man bitte nicht kritisieren oder anzweifeln.
        Wie wohltuend ,wenn Gott uns in unserer Schwachheit hilft,wenn wir IHN bitten!
        Ein gesegnetes Wochenende euch allen! LG Elke

  25. Nochmals zu Joyce Meyer

    Auf der Seite eines Blog aus USA RAPTURE READY = Bereit zur Entrückung fand ich folgendes:

    Joyce Meyer macht gemeinsam negative Erfahrungen mit dem Teufel

    Meyer verzerrt die Parameter, in denen Gott Satan und seinen Engeln erlaubt, zu wirken, indem sie praktisch jede negative Erfahrung auf dämonische Aktivitäten zurückführt.

    Zum Beispiel erzählt sie, dass sie einen nahen Anruf erlebte, während sie in einen Parkplatz eines Fast-Food-Restaurants ein- und ausfährt. Sie ruft: „Ich rüge den Geist der Unfälle, im Namen Jesu!“
    Meyer behauptet, dass Gott nie zulassen würde, dass sie in einen Irrtum gerät.

    „Ich werde dir jetzt etwas sagen. Ich glaube nicht mehr, dass mein Gott mich herumstehen lassen wird und mich eine Lüge glauben lässt, als ich glaube, dass ich in den nächsten zwei Minuten grün haben werde. Gott ist meine Quelle und Er liebt mich und ich bin mit ganzem Herzen hinter Gott her. Und wenn ich versehentlich oder auf andere Weise in einen Fehler gerate, wird eine Glocke in meinem Inneren ertönen, die so laut sein wird, dass ich sie nicht nur hören werde, sondern auch alle anderen.“

    Jesus bezahlte den Preis für unsere Sünden in der Hölle.
    Während dieser Zeit trat Er in die Hölle ein, wo wir beide es verdienten, wegen unserer Sünde (legal) hinzufahren. Er zahlte den Preis dafür…. kein Plan war zu extrem… Jesus zahlte am Kreuz und in der Hölle.

    Gott stand von seinem Thron auf und sagte zu den Dämonenmächten, die den sündlosen Sohn Gottes quälten: „Lasst ihn gehen“. Dann ging die Auferstehungskraft des allmächtigen Gottes durch die Hölle und erfüllte Jesus…. Er wurde von den Toten auferweckt – der erste wiedergeborene Mensch.
    Du kannst nicht in den Himmel gehen, wenn du nicht glaubst, dass Jesus in die Hölle gegangen ist.

    Es gibt keine Hoffnung, dass jemand in den Himmel kommt, es sei denn, er glaubt an diese Wahrheit, die ich darlege. Du kannst nicht in den Himmel kommen, wenn du nicht von ganzem Herzen glaubst, dass Jesus deinen Platz in der Hölle eingenommen hat.

    https://www.raptureready.com/category/joyce-meyer/

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    Was sagt Frau Meyer zum Thema Krankheit? ERLEBTE HEILUNG:

    Leidest du an einer Krankheit, die deine Lebensqualität einschränkt oder sogar dein Leben bedroht? Die Bibel spricht davon, dass Gott unser Arzt ist. Er hat seinen Sohn gesandt, um die Werke des Teufels zu zerstören. Dem Wort Gottes (der Bibel) wohnt die Kraft und die Fähigkeit inne, Heilung in deinem Körper zu bewirken. Dieses Themenheft wird dich ermutigen, das Wort Gottes als Medizin zu entdecken, „einzunehmen“ und anzuwenden. Gott erstmalig oder ganz neu in Bezug auf deine Heilung zu vertrauen und ihn und sein Wesen besser kennenzulernen, die Heilung anzunehmen, die dir als Kind Gottes zur Verfügung steht. Die Verheißungen Gottes, die in der Bibel stehen, konkret für dein Leben in Anspruch zu nehmen und im Glauben zu beten. Autorität über den Feind zu ergreifen und ihm in der Kraft des Heiligen Geistes entgegenzutreten.
    Dein himmlischer Vater hat einen guten Plan für dein Leben. Verlass dich ganz auf ihn!

    https://shop.joyce-meyer.de/erlebte-heilung.html

    LG Baldur

    1. Lieber Baldur,
      für mich waren die Grenzen zwischen Esoterik und Charismatik zu der Zeit fließend.
      In der Esoterik lernte ich, ich bin im Einklang mit dem Universum, wenn ich in der Stadt „grüne Welle“ habe und für mich ein Parkplatz frei ist, sonntags kam alles (selbiges) von Gott und dem Heiligen Geist. Auch unterschieden sich die Anforderungen an „das Universum“ und den Heiligen Geist oft nur in diesem Begriff.
      (Ich glaube nicht mal, daß ich heute die Grenzen erkennen würde; ich kann sicher teilweise Verführungen sehen und gehe diesen aus dem Weg.)
      Ich mußte nur bei der Wortwahl aufpassen – und hatte ein schlechtes Gewissen; das alles konnte Gott so nicht wollen.
      Es gibt Broschüren mit Bibelversen – von verschiedenen Herausgebern – für jedes Körperteil, z. B. um den Blutdruck auf Idealwert zu bekommen (diese „Medizin“ war täglich zu konsumieren ).
      Für mich war das eine gigantische Industrie (nicht viel „preiswerter“ als die Esoterik) – und an der Spitze stand Joyce Meyer mit einer Flut von Büchern, deren Verkauf wohl zunächst ihr selbst zugute kam; es schreckte mich ab.
      Ich kannte von familiär bis beruflich – auch gesundheitlich – alles an Mobbing und Verzweiflung und auch da war es im Erleben gleich, ob nun ein Esoteriker mir seine Sicht bestätigte oder die Joyce-Anhänger „Feind“ kreischten (was in der Häufigkeit und in dem „Stil“ nun wahrlich unerträglich ist), „das kommt von der anderen Seite“; der Druck wurde erhöht und war obendrauf zu bewältigen.
      Welche Ruhe und Geborgenheit schenkt dagegen ein Gebet „im stillen Kämmerlein“ im Vertrauen, daß Gott weiß, was und warum Er tut\zuläßt (Mt. 6).

      Gottes Segen für die Restwoche !

    2. Lieber Baldur,
      erlaubst Du, dass ich diesen Deinen letzten Bericht an Joyce bzw. ihr deutsches Büro weiterleite?
      Ich bin der Meinung, dass wir BEIDE Seiten zu Wort kommen lassen müssten, soweit möglich.

      Im übrigen finde ich schade, dass Du Deine Zeit für diese negative Recherche benutzt hast.
      Hättest Du stattdessen nicht auf etwas AUFERBAUENDES für uns Geschwister hier auf dieser Plattform hinweisen können?
      Wir werden doch überall in den Medien buchstäblich bombardiert mit Artikeln, WIE Gottes Feind auf dieser Erde wirkt, und es zieht NUR nach unten …

      Speziell diese Joyce scheint ein „Steckenpferd“ von Dir zu sein….
      Du nennst es wahrscheinlich „Aufklärung“.
      Sollte sie wirklich Dein „Feind“ sein (oder überhaupt ein Feind des Evangeliums), würde dann nicht für uns alle gelten: „LIEBT eure Feinde, BETET FÜR SIE!!!“ Denn dann hätte sie ja womöglich noch eine Chance, zur „Besinnung“, zur Umkehr, zur Buße zu kommen, oder?

      Ich meinerseits habe echte FREUDE, wenn ich Zeugnisse von Mitmenschen lesen oder hören darf, auf welche Art und Weise sie
      vom Heiligen Geist bekehrt wurden und jetzt JESUS lieb haben…
      den Retter und Erlöser ihrer Seele … was sie IHM zu verdanken haben …

      Ich wage es, z. B. auf „Mensch.Gott“ hinzuweisen …
      Geben diese Zeugnisse nicht ALLEINE GOTT die Ehre? (Ich bin seeeehr gespannt, ob und wenn ja WAS an diesem Forum des ERF auszusetzen ist??? Ich lasse mich ja gerne belehren …. nur NICHT von der GNADE GOTTES abbringen!!)

      Ich muss gerade an die Bibelstelle denken, wo steht, dass wir alle einmal für „jedes unnütze Wort, das aus UNSEREM MUND kommt“, dem himmlischen Richter Rechenschaft abgeben müssen.

      Respektvolle, liebe Grüsse …

      1. Die Zitate, die Baldur zusammengetragen hat, zeigen überdeutlich, weshalb wir uns von J. Meyer fernhalten müssen.

        Der Herr Jesus Christus hat als Lamm Gottes am Kreuz sein Blut für uns vergossen und ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht, nach Hebr. 10, 10-14, und viele andere Stellen.

        Die Aussagen von Frau Meyer sind Gotteslästerung, mit denen sie das einmalige Opfer des Heilands schmälert und verdreht. Sie stellt sich mit Ihren Aussagen über Wort und Lehre der Heiligen Schrift.

        Gelten die Lehren von Frau Meyer für die weltweite Gemeinde?
        Was sagen wohl die Geschwister dazu, die in den Lagern Nordkoreas, Hunger und Kälte, Folter und Erniedrigung erdulden?
        „Genieße das Leben“ müssen für sie doch wie Hohn und Spott klingen.

        Renate, lesen Sie bitte einmal den Brief des Judas von Vers 5 bis zum Ende. Dort wird von den Verführern der Gemeinde Jesu gesprochen.

        In Epheser 5, 6 lesen wir: „Lasst euch von niemand mit leeren Worten verführen!
        In den Versen 10-11 steht: „Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist,
        und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf;

      2. Liebe Renate,

        als ich heute früh ins Forum schaute stellte ich fest, dass Du die Einzige bist die meint, allein Recht zu haben. Das sollte Dich doch eigentlich zum Nachdenken anregen, dass so manche Geschwister das so sehen wie ich. Es ist mir unbegreiflich warum Du Dich an dieser Frau und ihren Lehren geradezu festkrallst.

        Habe einige Verse der Schrift gefunden, welche die Situation beschreiben.

        * 1 Kön 22, 5-8 Und Josaphat sprach zum König von Israel: Befrage doch heute das Wort des HERRN! Da versammelte der König von Israel die Propheten, etwa 400 Mann, und sprach zu ihnen: Soll ich nach Ramot in Gilead in den Krieg ziehen, oder soll ich es lassen? Sie sprachen: Zieh hinauf, und der Herr wird sie in die Hand des Königs geben! Josaphat aber sprach: Ist hier kein Prophet des HERRN mehr, den wir fragen könnten? Der König von Israel aber sprach zu Josaphat: Es gibt noch einen Mann, durch den man den HERRN befragen kann; aber ich hasse ihn, denn er weissagt mir nichts Gutes, sondern [nur] Böses: MICHA.

        Also 1 : 400! Auf 400 falsche Propheten die dem König nach dem Mund reden, gibt es nur EINEN der die Wahrheit im Namen JAHWES sagt! Das ist auch die Situation heute.

        Im Neuen Testament lesen wir:

        * Eph 5, 6-7 Lasst euch von niemand mit leeren Worten verführen! Denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. So werdet nun nicht ihre Mitteilhaber! 10-11 Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf (bringt sie ans Licht und straft sie.)

        Zum Abschluss noch ein Wort das an Josua erging und auch für uns heute gelten sollte:

        * Jos 1,8 Lass dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern forsche darin Tag und Nacht, damit du darauf achtest, alles zu befolgen was darin geschrieben steht; denn dann wirst du Gelingen haben auf deinen Wegen, und dann wirst du weise handeln!

        Ich bin Dir nicht irgendwie böse liebe Renate, ich bete für Dich, dass Du die Wahrheit erkennen mögest.

        LG Baldur

      3. Liebe Renate,

        hast Du wohl schon meine Kritik an Frau Meyer an die „Joyce Meyer Ministries“ geschickt und Antwort erhalten?

        Du hast mich angeregt, meine Kritik dort selbst anzubringen.

        Anbei mein Mail:

        Habe auf eurer Seite das Büchlein „ERLEBTE HEILUNG“ gefunden. Habe mich allerdings sehr über die Empfehlungen von Frau Meyer gewundert.

        Leidest du an einer Krankheit, die deine Lebensqualität einschränkt oder sogar dein Leben bedroht? Die Bibel spricht davon, dass Gott unser Arzt ist. Er hat seinen Sohn gesandt, um die Werke des Teufels zu zerstören. Dem Wort Gottes (der Bibel) wohnt die Kraft und die Fähigkeit inne, Heilung in deinem Körper zu bewirken.

        Dieses Themenheft wird dich ermutigen, das Wort Gottes als Medizin zu entdecken, „einzunehmen“ und anzuwenden.

        * Gott erstmalig oder ganz neu in Bezug auf deine Heilung zu vertrauen und ihn und sein Wesen besser kennenzulernen.

        * die Heilung anzunehmen, die dir als Kind Gottes zur Verfügung steht.

        * die Verheißungen Gottes, die in der Bibel stehen, konkret für dein Leben in Anspruch zu nehmen und im Glauben zu beten.

        * Autorität über den Feind zu ergreifen und ihm in der Kraft des Heiligen Geistes entgegenzutreten.

        * Dein himmlischer Vater hat einen guten Plan für dein Leben. Verlass dich ganz auf ihn!

        Dies zu praktizieren ist allerdings wesentlich billiger als die Rezeptgebühr von 5 Euro für ein einziges Medikament. Für 3,30 Euro den Weg der Heilung zu erleben ist schon sensationell.

        Aus eigenem Erleben kann ich jedoch bezeugen, dass es so nicht geht. Lese täglich in der Bibel und bin trotzdem krank. So ergeht es vielen Gläubigen. Selbst Paulus musste es am eigenen Leib erfahren, dass der HERR ihn und andere Brüder nicht heilte.

        Ich finde es unverantwortlich, solche Parolen zu verbreiten. Macht ihr euch hier nicht mitschuldig, wenn jemand sich auf diese Sprüche verlässt und eventuell seinen frühen Tod riskiert?
        In einen Augen ist dies mehr als unverantwortlich und könnte sogar ein Fall für den Staatsanwalt sein?

        Ob Frau Meyer wohl dies ebenso für sich praktiziert und jedem Arzt aus den Wege geht?

        Was Frau Meyer unter die Leute bringt ist ein falsches Evangelium!

        MfG

        Baldur

        1. Lieber Baldur,

          nein, ich habe NICHTS an Joyce geschickt und ich werde es auch NICHT tun, aber ich finde es fair, dass Du selbst Deine
          Kritik dort angebracht hast!

          Ich für meinen Teil möchte hiermit das Thema Joyce Meyer beenden.

          DANKE für alle Deine anderen Recherchen!
          DANKE auch für Deine Gebete für mich (und für die anderen Geschwister natürlich!)

          Ich wünsche Dir weiterhin Gottes reichen Segen auf allen Deinen Wegen!
          (Ich selbst bin gerade auf dem Sprung zu meiner Hausärztin).

          Liebe Grüsse
          Renate

          1. Liebe Renate,
            danke für Deine Antwort! Freut mich, dass es jetzt ein Ende hat.
            Wünsche Dir eine gute Besserung! Ich hoffe, dass es nichts ernstliches ist.
            Warte jetzt nur noch auf eine Antwort von Joyce Meyer Ministries!
            Allen Foristen wünsche ich einen gesegneten Tag!

            LG Baldur

          2. Liebe Renate,

            nur noch der Ordnung halber kurz zur Info:

            Wie ich mir schon gedacht habe, „Joyce Meyer Ministries“ hat sich auf mein Mail nicht gemeldet.

            Wünsche Dir und allen Foristen ein gesegnetes Wochenende!

            LG Baldur

          3. Liebe Renate,

            habe nun heute morgen doch noch eine Antwort von Joyce Meyer Ministries erhalten die ich hie beifüge:

            Lieber Herr G,

            vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir schätzen es sehr, dass Sie sich über die Literatur von Joyce Meyer ein persönliches Bild machen möchten.

            Ihren Einwand über die Heilungslehre von Joyce Meyer wollen wir kurz kommentieren:

            Joyce Meyer selber ist auf die Hilfe von Medizinern angewiesen. Erst kürzlich hat sie sich einer Hüft-OP unterziehen müssen. In der Vergangenheit war sie wegen eines schweren Krebsleidens ebenfalls in Behandlung. So sind wir sehr dankbar für die moderne Medizin.

            Das Themenheft, „Erlebte Heilung“ spricht nicht gegen die verordnete Medikamenteneinnahme, noch gibt es irgendein Heilungsversprechen. Nein, sondern es ist schlicht und einfach eine Ansammlung von Bibelstellen über den Themenbereich Krankheit und Heilung. Gerade in dieser schweren Erkrankung hat Joyce sehr viel Mut und Glauben aus den Heilungsschriftstellen erfahren dürfen. Deswegen will sie auch auf diesem Weg ihre guten Glaubenserfahrungen, die zur Heilung beigetragen haben, weitergeben.

            Es ist ein großes Missverständnis, wenn man Göttliche Heilung gegen die Schulmedizin in Konkurrenz setzen will. Ganz im Gegenteil. Wir sind Gott dankbar für die vielfältigen Möglichkeiten. Dennoch wollen wir ausdrücklich bestätigen, dass Gott auch zu seinem Wort steht und prozesshafte Heilung sowie Spontanheilung schaffen kann.

            Ihnen wünschen wir weiterhin viel Freude am Bibelstudium
            Gottes Segen
            <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
            Meine Antwort:
            Wenn Frau Meyer sich selbst in ärztliche Behandlung bei Krebs und Hüfte begibt, dann ist es sträflich, die Leser aufzufordern – "das Wort Gottes als Medizin zu entdecken, „einzunehmen“ und anzuwenden – so wie man eben eine Pille einwirft!

            LG Baldur

            Für mich ist Frau Meyer leider unglaubwürdig!

  26. Ich bin Baldur dankbar, dass er die Recherchen über Joyce Meyer zusammengetragen hat. Ich selber habe kein Bedürfnis nach ihren Vorträgen, aber es ist trotzdem interessant zu wissen, welche Ansichten Frau Meyer in ihren Vorträgen vertritt und lehrt. Warum soll dies hier nicht offen aufgeführt werden. Ich bin überrascht, was Baldur alles über Frau Meyer herausgefunden hat, was sie so alles äußert. Jeder kann das doch wissen und sich danach seine eigene Meinung bilden und kann das für richtig halten was Frau Meyer sagt oder nicht. Aber wichtig ist, dass man über den Inhalt ihrer Lehren offen und wertfrei spricht. Nichts anderes hat Baldur getan und auch die Quellenangabe mitgeteilt. Das hat nichts mit Feind oder Freund zu tun.
    Was soll das bringen, wenn Frau Meyer eine Stellungnahme zu dieser Recherche von Baldur abgibt. Sie könnte höchstens sagen, man habe sie falsch verstanden, oder dass sie falsch übersetzt wurde, oder sie würde vielleicht erklären, wie sie dies oder jenes gemeint hat. Aber dazu kann man eigentlich nur sagen, sie sollte es eben gleich so erklären oder sagen, dass man weiß, wie es gemeint ist, ohne erst nachfragen zu müssen. Und wenn sie es so gemeint hat wie es dasteht, dann erübrigt sich ja das Nachfragen.

  27. Liebe Renate,

    was Du Frau Meyer weiterleiten willst steht in Deinem Ermessen. Beeindrucken wird es diese Leute wohl nicht. Im Netz finden sich noch viele und schärfere Artikel über diese Dame und ihre falsche Lehren.

    Frau Meyer ist kein Steckenpferd von mir. Ich hätte auch nichts geschrieben wenn hier bei Jakob nichts gepostet worden wäre.
    Es geht mir darum aufzuzeigen was hinter ihr in Wagrheit steckt.

    Erschütternd ist für mich zu sehen, dass Du das Wort der Heiligen Schrift in den Wind schlägst. Mit keinem Wort gehst Du darauf ein. Solche Leute gibt es leider viele.

    Ich betrachte Frau Meyer nicht als einen Feind, sondern als eine Irrlehrerin die zahlreiche Menschen verführt. Sie propagiert eine Lebenshaltung welche Gottes Wort entgegen steht.
    Warum nur willst Du das nicht erkennen? Hast Du Dich zu Jesus Christus bekehrt oder zu Meyers Aufruf, das Leben zu genießen? Davon steht nichts in der Schrift. Dazu ist die Bibel voll mit Warnungen
    Schon auf den ersten Seiten der Bibel warnte Gott die Menschen:

    *1 Mose 2,16-17 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!

    In der Apostelgeschichte lesen wir:

    * Apg 20,28-30 So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern gesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu hüten, die er durch sein eigenes Blut erworben hat! Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen; und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft.

    Und das geht so durch die ganze Bibel. Für mich ist die Schrift der alleinige gültige Maßstab – und das sollte für jeden Christen gelten.
    Du hast echte FREUDE, wenn Du die Zeugnisse von Mitmenschen lesen kannst, die vom Heiligen Geist bekehrt wurden und jetzt JESUS lieb haben…

    Jesus sagt dazu : * Joh 14,21 Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

    Im Übrigen habe ich das Forum im ERF noch nie besucht. Ich habe Frau Meyers Sendungen nur auf Bibel TV angesehen.
    Es wird hier leider ein gemischtes Programm aus Licht und Finsternis verbreitet, eben voll ökumenisch. Hier sollte man lernen zu differenzieren.
    Schon viele Jahre habe ich die Strömungen der Zeit beobachtet und darüber geschrieben. Du kannst ja mal nachschauen.

    https://www.der-ruf.info/?s=Baldur

    Nun liebe Renate, denke doch nochmals darüber nach und prüfe es am Wort Gottes!

    Herzlichen Gruß Baldur

    1. Frage an das Forum, Baldur oder Pastor Tscharntke:

      Otto von Habsburg soll Anfang der 1980er Teilnehmer und Redner auf einem Kongress der Charismatischen Bewegung gewesen sein. Ist das jemand bekannt?

      Wer kann einen führenden Charismatiker zitieren, der behauptet, die Charismatische Bewegung habe die „Anbetung“ der Christenheit gebracht (die über Jahrhunderte, sozusagen verschüttet gewesen sei) ?
      Wer kennt Aussagen dieser oder ähnlicher Art?

      1. Lieber MartiniLutheriII,

        folgendes habe ich gefunden –
        „Geschichte und Lehre der Pfingst- und Charismatischen Bewegung“ im Licht der Bibel, S.17:

        * 1980 fand in Berlin der 2. Charismatische Kongress auf Einladung von Spitzer statt.

        Hauptredner waren u.a. du Plessis, Wolfram Kopfermann, Günter Oppermann, Otto von Habsburg, Wolfhard Margies,
        Rudolf Ulonska, Eberhard Mühlan, Reinhard Bonnke.

        http://www.doulos-diakonia.magix.net/index_htm_files/Geschichte%20und%20Lehre%20der%20PfCB%20im%20Licht%20der%20Bibel.pdf

        LG Baldur

        1. Lieber Baldur,
          herzlichen Dank für die Recherche!
          Auch wenn es zunächst im Zusammenhang mit Frau Meyer und den Charismatikern abwegig erscheint, so ist ein Blick auf Otto von Habsburg doch interessant.
          Die Zeitschrift „Charisma“ berichtet am 22.07.2011 anlässlich seines Todes nach der Aufzählung einiger seiner Titel, mit dem Fazit:

          „Als Kuratoriumsmitglied im Arbeitskreis Christlicher Publizisten (ACP) hat er sich oft zu seiner christlichen Einstellung bekannt.“

          „Otto von Österreich, einst Kronprinz von Österreich-Ungarn, königlicher Prinz von Ungarn und Böhmen, von Dalmatien, Kroatien, Slawonien, Galizien, Lodomerien und Illyrien, Großherzog von Toskana und Krakau, Herzog von Lothringen, von Salzburg, Steyer, Kärnten, Krain und der Bukowina, Großfürst von Siebenbürgen, Markgraf von Mähren, Herzog von Ober- und Niederschlesien, von Modena, Parma, Piacenza und Guastalla, von Auschwitz und Zator, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara, gefürsteter Graf von Habsburg und Tirol, von Kyburg, Görz und Gradisca, Fürst von Trient und Brixen, Markgraf von Ober-und Niederlausitz und in Istrien, Graf von Hohenems, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg etc., Herr von Triest, von Cattaro und auf der Windischen Mark, Großwojwode der Wojwodschaft Serbien, etc., etc.“

          Wie sein „christliches Bekenntnis“ zu bewerten ist, wird am Zeugnis seines Sohnes Karl über ihn deutlich:

          „Einigen – nicht trennen! Unter dieser wahrhaft europäischen Devise trat mein Vater 1930 – nach dem Hausgesetz eben großjährig geworden – an die Spitze unserer Familie. Er übernahm damit die Führung des Kampfes für jene Ideale, die das Haus Österreich seit Jahrhunderten vertritt. Es sind dies: Der Glaube an den einen Gott, der Christen, Juden und Mohammedanern gemeinsam ist; die feste Verankerung des tägli­chen Handelns in den christlich-abendländischen Werten: die Idee einer toleranten übernationalen Ordnung!!!!

          Im Dienste dieser „übernationalen Ordnung“ und dem „Glauben, der Christen (Katholiken, Charismatiker …?) Juden und Mohammedanern gemeinsam ist“ mag er auf dem Kongress gesprochen haben.

          1. Lieber MartiniLutheriII,

            danke für Deine Ergänzung. Anbei noch etwas Hintergrund.

            PANEUROPA – DIE MUTTER DER IDEE DES VEREINTEN EUROPAS

            Die Geschichte der Paneuropa-Union ist eng mit den Namen von zwei herausragenden
            Persönlichkeiten verbunden: mit ihrem Gründer Richard Graf Coudenhove Kalergi
            (1894-1972) und dessen Nachfolger als Internationaler Präsident (bis 2004),
            Dr. Otto von Habsburg (geb. 1912).

            Coudenhove-Kalergi ist der Sohn des österreichischen Diplomaten Heinrich Graf
            Coudenhove-Kalergi und der Japanerin Mitsuko Aoyama. Er wächst vielsprachig und
            multikulturell erzogen auf dem elterlichen Schloss im böhmischen Ronsperg auf. Sein Vaterland ist Europa.

            Die Vision eines politisch, wirtschaftlich und militärisch vereinten Europas formuliert
            Coudenhove erstmals in dem Artikel „Paneuropa-ein Vorschlag“, der am 15. November
            1922 in der „Vossischen Zeitung“ in Berlin, und zwei Tage später in der Wiener „Neuen
            Freien Presse“ erscheint. 1923 schreibt er sein programmatisches Buch „Pan-Europa“,
            das er selbst als Startschuss für eine „große politische Bewegung“ bezeichnet. Das Europa der Zwischenkriegszeit sieht Coudenhove vor der Alternative „Zusammenschluss oder Zusammenbruch“.

            Bereits 1923 warnt er eindringlich vor dem „Zukunftskrieg“ und vor der Gefahr, dass Europa nach diesem Krieg durch eine künstliche Grenze „in eine sowjetische Kolonie und ein amerikanisches Protektorat geteilt“ werde.
            Coudenhoves Vorschlag findet schnell Bewunderer und Anhänger in den führenden Kreisen der Intellektuellen, Dichter und Philosophen Europas: Paul Claudel, Paul Valéry, Heinrich und Thomas Mann, Stefan Zweig, Gerhart Hauptmann, Rainer Maria Rilke, Franz Werfel, Arthur Schnitzler, und Sigmund Freud, Albert Einstein, die Philosophen Ortega y Gasset und Salvador de Madariaga sowie der Komponist Richard Strauß unterstützen die Paneuropa-Idee.

            Der junge Kölner Oberbürgermeister und spätere deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der Wiener Student und spätere sozialistische Bundeskanzler Österreichs Bruno Kreisky gehören zu den ersten Mitgliedern. Die Reaktionen der offiziellen Politik fallen jedoch zurückhaltend bis ablehnend aus.

            http://www.paneuropa.org/de_int/pdf/geschichte.pdf

            Der Coudenhove-Kalergi Plan: https://totoweise.files.wordpress.com/2011/12/richard-coudenhove-kalergi-praktischer-idealismus.pdf

            LG Baldur

  28. Noch ein für mich abschliessendes Wort, zu ihr, obwohl Baldur ja eigentlich schon alles gesagt hat.
    Habe grade nochmal auf der Seite von R. Ebertshäuser geschaut, er zitiert aus dem Buch von Th Brenscheidt, Spürst Du Gott schon oder liest Du noch die Bibel ? ( ich kann das Buch wärmstens empfehlen – es ist nur so lange her, dass ich das gelesen habe, und ich bin nicht sicher, ob ich es noch hab oder ausgeliehen. )

    ..weil ich nämlich gedacht habe, als ich das gelesen habe:
    “ …
    Sie bekennt: „Deshalb will ich unbedingt Menschen helfen, das Leben zu genießen, denn dafür ist Jesus gestorben“ (207). „Jesus ist schon für euch gestorben, damit ihr das Beste haben könnt: Gerechtigkeit steht bereit, Friede steht bereit, Freude, Wohlstand, Gunst“ (207). Sie behauptet: „Die Bibel ist unser Handbuch für ein erfolgreiches Leben“ (242). .. “

    Dies ist ein Schlag ins Gesicht aller verfolgten Christen, die unter echter Lebensgefahr sich zum biblischen Jesus bekennen, ob in islamischen Ländern, ob in Indien unter den Hinduisten, ob in Afrika unter de Voodooisten usw … ob in China unter den Kommunisten, ob in Russland unter den Orthodoxen und sogar in Israel, wo orthodoxe Juden sogenannt messianische Juden übelst behandeln.

  29. @ Baldur: 29.10. – 10.15 h
    Lieber Baldur,
    es ist exakt das, was ich mit den Joyce-Anhängern erlebt habe.
    Ich bin gefragt worden (unter Druck gesetzt worden – nun fehlten ja meine „Spenden“) und habe mich lange selbst gefragt, warum ich gegangen bin; es waren zunächst viele Kleinigkeiten. Sie alle mündeten jedoch bei (schon wieder Orwell): all animals are equal but some are more equal than others !
    Das Einhalten (keine Arztbesuche, Wortwahl u. v. m.) wurde bei mir kontrolliert („ich habe Dich genau beobachtet“), selbst nahm man, was man kriegen konnte.
    Ich durfte nie „ganz mitmachen“, blieb immer im Status der zu Belehrenden\Kontrollierenden\Erziehenden (vielleicht hat mich der Herr da schon geschützt, daß ich nicht zu tief dort lande…ich konnte nicht mal „Zungenreden“…). Nun gilt das interne Kontaktverbot zu Ehemaligen !
    Später nahm ich’s sportlich: ich wollte schon immer mal wissen, wie Sekten ticken und ob man aus ihnen – mit wenig Schäden – wieder herauskommt !

    Gesegnete neue Woche !

    1. Liebe Katharina,

      was Du erlebt hast ist leider in diesen charismatischen Kreisen oft Usus.
      Solange Du zahlst, nicht widersprichst und nachfragst ist alles Ok.
      Wenn man jedoch ausgeschlossen wird oder selbst aussteigt, werden die Gemeindeglieder aufgefordert den persönlichen Kontakt abzubrechen.

      Ich habe diese Handlungsweise jedoch auch bei Gemeinden gefunden und selbst erlebt, die sich als „bibeltreu“ und „nicht-charismatisch“ ausgeben.
      Hier werden schamlos Machtspiele auf dem Rücken der Gemeindeglieder durch falsche Hirten ausgetragen.

      Ich freue mich, dass Du Dich mit der Hilfe des Herrn frei-geschaufelt hast.

      Lieben Gruß und Gottes Segen

      Baldur

  30. @ Baldur: 30.10. – 10.16 h:
    ergänzend: https://www.epochtimes.de/politik/welt/eu-umsetzung-des-kalergi-plans-merkel-erhielt-2010-kalergi-preis-a2345441.html
    Nichte Barbara Coudenhove-Kalergi kündigte im Januar 2015 den Start für „Europas neues Gesicht“ an; der Onkel prägte ja das Bild der „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“.
    Karl von Habsburg ist derzeit Vize-Präsident der Paneuropa-Union mit dem Bekenntnis zu „den europäischen Werten, die man einfach mit der These von den drei Hügeln, auf denen Europa gebaut ist, darstellen kann: Akropolis, Capitol und Golgotha stehen für Christentum, griechische Philosophie und römisches Recht als Bausteine der europäischen Werte“.
    https://www.karlvonhabsburg.at/organisationen/paneuropa/

    Übrigens war auch Franz Josef Strauß Paneuropäer und das Paneuropäische Picknick im August 1989 als „Startschuß“ zum DDR-Exodus ist wohl noch jedem in Erinnerung.

  31. Ich stelle diesen herrlichen Vortrag bewusst hier herein, in die Thematik Joyce Meyer.
    R Liebi, Die Arche Noah und ihre prophetische Bedeutung
    ( .. dieser Art Auslegung ist erbaulich, aufmunternd, mutmachend und stärkend )

  32. Joyce ist offensichtlich nicht allein mit ihren Gedanken über\zu unserem Herrn.
    Wenn ich lese, was dieser Professor (Dalferth, gebürtiger Stuttgarter, lehrte schon in Tübingen, nun in Kalifornien) so seinen Studenten nahebringt: „Die Bibel sei lediglich das Mittel, um die frohe Botschaft zur Sprache zu bringen. […] Die Bibel müsse demgegenüber (Wort Gottes) historisch und kritisch gelesen werden. […] Es gehe in der Bibel gerade um einen Bruch in der Erfahrung: Jesus selber habe am Kreuz eine große Gottesferne erlebt….“.
    Für Dalferth ist „Gott kein Erfahrungsgegenstand“; vermutlich warten noch reichlich Erfahrungen auf ihn.
    https://www.die-tagespost.de/feuilleton/online/Theologe-Evangelische-Kirche-in-der-Gutenberg-Falle;art4690,193005

    1. Hallo, Katharina,
      entschuldige bitte, ich scheine gerade „auf dem Schlauch“ zu
      stehen, weil ich den Zusammenhang von dem von Dir zitierten Prof. Dalferth und Joyce leider absolut NICHT verstehen kann.
      Dabei habe ich Deinen Text mehrmals gelesen.

      Könntest Du mir bitte kurz erklären, WAS Du damit meinst?

      Deine Zitate über Dalferth: „Die Bibel sei lediglich das Mittel, um die frohe Botschaft zur Sprache zu bringen. […] Die Bibel müsse demgegenüber (Wort Gottes) historisch und kritisch gelesen werden. […] Es gehe in der Bibel gerade um einen Bruch in der Erfahrung: Jesus selber habe am Kreuz eine große Gottesferne erlebt….“.
      Für Dalferth ist „Gott kein Erfahrungsgegenstand“; vermutlich warten noch reichlich Erfahrungen auf ihn.“ ENDE Deiner Zitate.
      -.-.-.-.-.-
      Dass Du diese Aussagen des Professors auch Joyce unterstellst …
      mir fehlen die Worte. Dabei hast Du Dir noch KEINE Predigt von ihr angehört … das nennst Du Andrea gegenüber „führe mich nicht in Versuchung“.

      Entschuldige noch einmal, dass meine persönliche Meinung ist:
      aus Dir spricht der blanke Hass … warum auch immer … aber das ist wirklich auch eine Sache alleine zwischen Dir und Deinem Schöpfer.

      Jetzt möchte ich mich noch kurz an Dich, lieber Jakob, wenden:
      dies ist doch DEINE Plattform … trägst Du dafür doch auch eine „geistliche“ Verantwortung…. ??!!

      Könntest Du nicht mal eingreifen … zuerst unter 4 Augen sozusagen … also eine PRIVATE Mail, die NICHT jeder lesen kann.
      Entweder an diese „Ankläger“ (was gemäß dem Wort Gottes der Teufel ist) O D E R an mich, die ich mich bemüßigt fühle, die Sichtweise Jesu weiterzugeben … WIE ER die „Sünder“ sieht …
      WARUM ER diese schreckliche Folterung am KREUZ ertrug …
      Anhand der Bibel können NICHT beide Parteien „Recht“ haben:
      die „Ankläger“ von Joyce UND ihre „Verteidiger“…
      -.-.-.-.-.-
      Ich glaube, ich hatte eben beim Schreiben eine kleine „Erleuchtung“, WARUM ich mich so für Joyce ins Zeug lege:
      JESUS MACHT ES FÜR MICH GENAU SO!!!

      ER NIMMT MICH IN SCHUTZ VOR DEN ANKLAGEN SATANS ….

      dabei hat Satan in manchen Punkten (oder in allen womöglich?) sogar Recht, wenn er mich vor dem Thron Gottes anklagt wegen
      ungeduldig sein (manchmal jetzt noch – früher etwas öfter) ..
      lieblos sein manchmal (wobei das in den meisten Fällen un-beabsichtigt ist) …
      zornig sein (ist auch schon besser geworden .. nur hin und wieder noch, wie in Deinem Fall, Katharina, wegen Deinen so verlogenen Behauptungen / Unterstellungen!! …)!

      JA, der Feind Gottes versucht immer wieder, mich in die Pfanne zu hauen, ABER ich stehe jetzt DANK JESUS vor dem GNADENTHRON GOTTES. Wenn das kein Grund zur FREUDE ist!!!!

      Sorry, ich unterstelle Dir jetzt noch etwas: Du weißt noch gar nicht, was GNADE bedeutet … was JESUS uns allen, also auch DIR, am KREUZ unverdienterweise GESCHENKT hat.

      Und wenn man noch nicht den Unterschied zwischen „Gesetz“ und „GNADE“ weiß, BLEIBT man unter dem Gesetz, unter dem jeder Mensch AUTOMATISCH steht, das NIEMAND erfüllen kann und deshalb „tödlich“ für das Ewige Leben ist.

      Ich danke Dir schon im voraus für Deine klärende Antwort.

      Sei gesegnet
      Renate

  33. Das Thema wechselt langsam, bevor es schließt:

     
    Liebe Renate,
    eigentlich wollte ich dir persönlich etwas schreiben, Du bist auch eine der wenigen, die unter ihrem vollen Namen und nicht unter Kürzeln oder Pseudonymen schreibt – und das gefiel mir gut.
    Nach außen zu dem stehen, was man tut und schreibt, sagt.
    Nun, ich habe keine Kontaktadresse zu Dir, aber nun gedacht, dass es ok ist, das hier auf dem Forum zu schreiben. Die ursprüngliche „Aufgabenstellung“ versickert ja nun langsam. Manche haben sich zurückgezogen – manche sprachen das „letzte“ Wort.
    Das allerletzte Wort hat Gott – und er kennt die Herzen. Das ist etwas, was für mich wichtig ist. Sein Urteil ist gerecht und umfassend.
    In Deinen Bemühungen, Stellung in Sachen Joyce Meyer zu beziehen, habe ich immer Dein Grundanliegen herausgespürt, nämlich Gerechtigkeit in der Beurteilung eines Menschen, einer Sache obwalten zu lassen.
    Dieses Anliegen ist ein Spaten tiefer gegraben als die schnellen Bibelstellengeschosse, die so von links und rechts geflogen kamen und möglicherweise einem zementierten Meinungsbild entsprungen sind. Man sagt, wenn sich die Form nicht ändert, verliert sich der Inhalt.

    Das klingt vielleicht  nicht bibeltreu und um gleich blutdrucksenkend für die allereifrigsten Verfechter mich zu erklären, bitte in Ruhe die nachfolgenden Zeilen lesen.   Davon abgesehen:  Verfechter dürfen gern wie Petrus sein, müssen aber nicht dem Kriegsknecht das Ohr abhauen, davon abgesehen, dass ich kein Kriegsknecht bin und sie gern (selbst-?)erwählte Petrusse sein lasse.
    Also, anschnallen:
    Nicht nur eine Frau hat eine riesen Predigt gehalten in der Bibel – auf ihre Art. Diese Botschaft hat bis heute nichts an ihrer Aussagekraft verloren. Nämlich Abigail. Sie hat, auf gut deutsch, ihren Mann Nabal in die Pfanne gehauen, sich ihm nicht untergeordnet, ist zum „Feind“ einem MANN! damit mehr oder weniger übergelaufen, hat vorher noch die Vorratskammer geplündert aber letztendlich David damit abgehalten etwas zu tun, was für ihn wohl nicht so positiv gewesen wäre.
    Und noch ne Predigt: Maria Magdalena, die Jesus die Füße gesalbt hat. Die Jünger waren ja ganz schön unerfreut drauf.
    Haben nix begriffen – aber gute Ideen, mit der Salbe, die vermutlich durch selbst-erarbeitetes Prostitutionsgeld gekauft wurde, als bruttosozialproduktives Kapital in Umlauf zu bringen und die Armen damit zu unterstützen.
    Die Tränen die Maria Magdalene vergossen hat, waren mehr als 1000 Worte einer Predigt!
    Mir würden noch mehr einfallen…
     
    Wie und wo man predigt – oder nicht – ist das nicht eine Sache Gottes? Wie traurig ist das, wenn Menschen anderen im Weg stehen durch eine engstirnige Meinung!
    Ja, ich glaube daran, dass der Mann das Haupt der Frau ist und bin keine Feministin.  Wenn ich die Forumsbeiträge von manchen so lese, dann flutschen die Be- und Verurteilungen  nur noch so und die LINKS, die weitergegeben werden sind zuweilen unterste Liga – um nicht zu sagen christliches Bildzeitungsniveau. Man prüft nicht an der Quelle, sondern zitiert
    andere Meinungen. So geschehen beim Thema „Joyce Meyer“ …. Und um ein Beispiel zu geben, bei dem hier behandelten “ich erlaube Euch“…..
    Hab mir mal die Predigt angehört. Da kam als Ausgangspunkt, dass es sehr schwee Schicksale und Tage gibt, aber wir uns nicht darin verlieren sollen, sondern schauen, dass es doch auch Gutes gibt in unserem Leben, DANKBAR SEIN SOLLEN – auch zu dem  Zeitpunkt, wo man eigentlich den Focus nur auf dem Negativen her haben könnte – vom Menschlichen her. Und dann sagt sie, dass wir uns erheben dürfen und auf DAS (EINE) Gute sehen und uns richtig daran festhalten, freuen, das in den Focus zu nehmen und Gott zu ehren, dass wir die Blickrichtung wechseln. Wir müssen den Kopf nicht hängen lassen bei schwerem Schicksal, sondern SIE ERLAUBT UNS ES (und da hat sie gelacht, denn es sollte HUMORVOLL sein), dass wir das Leben genießen. Für mich war das immer wie die Stelle im PS 23: Im Angesicht meiner Feinde wird mir ein Tisch bereitet…. Ob ich ruhig sitze und esse, genieße, liegt an mir – und meinem Glauben….. Joyce ermutigt uns, dass wir uns setzen – und auch nicht kirre machen lassen von anderen Christen, die meinen, Rödelhannesse sein zu müsse…und uns mitzureißen wollen.
    So. Nun habe ich EINE Stelle erklärt – die anderen könnt Ihr selbst bei Joyce nachhören, wenn Ihr ein eigenes Urteil haben wollt. Eigen heißt, nicht Stunden am PC zu verbringen und LINKS rauszukucken. Eigen heißt, selbst etwas zu prüfen und zwar unter dem Aspekt, dass wir alle auf einem Weg sind und keiner vollkommen ist.
    Einfach mal, um dem weiteren einen Rahmen zu geben noch ein paar Dinge aus meiner Familie/Umfeld vorab:
    Meine Mutter hat im Krieg zusammen mit Suse Hirzel  in Stuttgart Musik studiert. Nach unserer Auswanderung nach Dänemark habe ich noch Briefe von ihrer Freundschaft gefunden. Beide Familien haben ihren Stand politisch eingenommen – entgegen der damaligen Linie. Davon abgesehen, dass Leute/Christen der Meinung waren, dass Frauen nix mit Studium zu tun haben sollten, kamen diese Leute auch um zu sagen, dass meine Eltern und Großeltern der Bibel gehorchen sollten und der Obrigkeit treu sein sollten. Das waren meine Eltern und Großeltern aber nicht und ich habe meinen Großvater deshalb nie kennen gelernt.
    Desweiteren: ein Onkel, ein „Stundenbruder“, ging zu der Behörde um seine eigene Frau anzuzeigen, weil sie geäußert hatte, dass sie den Führer nicht mag.
    Als ich in strenggläubigen Kreisen aufgewachsen bin, gab es immer die besonderen Christen, die z.T. auch von sich sagten, dass sie absolut ernst und getreu sind. Beobachtungen meinerseits, 11 Jahre alt,  ergaben aber eine andere Darstellung, besonders als sich ein „sehr frommer“ Verwandter an mir vergriff.
    Als ich geheiratet habe, war mein Mann auch aus einer strengen Gemeinschaft. So streng, dass ich einmal zum Arzt musste, weil er mich sehr schlimm ins Gesicht geschlagen hatte.
    Als untergeordnete Ehefrau hatte ich ihm auch mein Vermögen weitgehend überschrieben, das mir meine Eltern hatten zukommen lassen. Er hat es mit Freunden verprasst, sich dann mit einer anderen Frau eingelassen, Abwärtsspirale, Gefängnis und schließlich wurde er tot und in einem Hotel nahe Polen aufgefunden.
    Da könnte ich sehr viel noch weiter schreiben.
    Warum ich das schreibe?
    Ich könnte jetzt anfangen die Verantwortung hin- und herzuschieben. Zu sagen, diese Christen haben dies und das.
    Und das wäre auch legal. Aber Gottes Dimension ist anders. Ich habe mich entschieden, dass ich in MEINE Verantwortung mehr und mehr hineinwachse und sie keinesfalls an anderen Menschen festmache oder gar abgebe.
    Es ist MEIN Ding, das alles mit Gottes Hilfe aufzuarbeiten, da brauche ich nicht unbedingt Menschen dazu, sondern Gottes Wort. Wenn ich aber Hilfe brauche, so suche ich mir den Arzt oder den Seelsorger, der mich auch versteht und nicht die Pauschalkeule und Konfektionssprüche hat. Gott macht maßgeschneidertes für mich und ich finde es als gefährlich, dass viele Dinge hier in meinen Augen sehr Un-Eigenverantwortlich im Forum geschrieben werden.
    Wenn das ein dem Glauben Fernstehender liest, dann kann da wirklich Schaden entstehen – für den der verantwortlich ist, der im Rundumschlag geschrieben hat.
    Um irgendwie behutsam Dinge für mich zu sortieren, bibeltreu zu sein, aber nicht wirklichkeitsfremd, auch nicht an mir selber oder anderen zu Grunde zu gehen habe ich Stand heute und jetzt folgende Erkenntnis für mich und gebe Gott und seinem Geist Raum, das an meine Möglichkeiten anzupassen, wie er es für mich gedacht hat….denn Gott liebt mich und will mich nicht an irgend jemand (oder jemandes Meinung, sei sie auch noch so fromm) ausliefern….:
     
    Gottes Plan als Mann und Frau im Paradies: er will mit beiden Gemeinschaft, er redet mit beiden und beide reden mit ihm – die kleineste und erste Art des Gottesdienstes.
    Sündenfall: genaue Festlegung der Positionen und Hierarchie, damit das Leben gelingen kann im Rahmen des neuen Systems.Adam als Haupt und „Erstgeborener“, Eva ist sozusagen sozial-, renten- und sonstigesversichert über Adam, der für sie sorgt, sie ist unter seine Obhut getan. Dieses ist ein Abhängigkeitsverhältis auf Gegenseitigkeit, denn ohne Eva gibt es keine Nachkommen, das ist zum einen ihr Teil – und dass sie Hilfe von Adam ist. (Das Wort „Beistand“ wird auch genannt – wird an anderer Stelle auch mal für den HL. Geist benutzt. Ob und wie das sich befruchtet, weiß ich nicht, gefällt mir aber.)
    Das AT hat seinen Verlauf, auch die Mehrehe – was Gott dazu sagt, wird er uns vielleicht im Himmel sagen.
    Mein Mann meint jedenfalls, dass EINE (oh, ich) Frau ihm vollkommen genügt .
    Jesus hat in seiner Wirkungszeit einen außergewöhnlichen Umgang mit Frauen – das gibt mir so viel Mut und Fröhlichkeit zum Christsein.
    Im Wort steht, dass der Mann zur Frau wie Christus zur Gemeinde sein soll. Aber die christlichen Männer benehmen sich m.E. weitgehend nicht wie Christus, sondern wie ein Gott, und zwar ein autoritärer, fast zuweilen rachesüchtiger und selbstgerechter Gott – keinesfalls der aus der Bibel.
    Um den Bogen weiterzuspannen: In 1. Kor.14 steht ja so einiges über die Männer und Gottesdienst/lebendiges bibeltreues Christsein – und zwar BEVOR das sehr aktuelle Thema mit der Frau kommt.
    Ich frage mich, wie viele Männer halten sich eigentlich daran, was da geschrieben steht?
    Leider kenne ich kaum welche, kann sie an nicht mal einer Hand abzählen.
    Dann mal ein Gedanken von der Seite: wenn die Männer ihren Stand nicht einnehmen, aber darauf pochen, dass es die Frauen tun, dann ist das ja eine merkwürdige Sache.
    Die Stellen von Paulus habe ich studiert und ich bin noch dran, sie zu verstehen.  Oft schreibt er auch mit der Formulierung „Ich (Paulus) sage …“ . Und auch einmal in diesem Atemzug, dass die Frauen schweigen, wie es das Gesetz sagt. Das gleiche Gesetz, von dem Jesus sagt: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist. Paulus ist einer, der das schreibt, da ich das nicht bei 1 oder 2 anderen Zeugen finde, werde ich das gesamtheitlich und Situationsbezogen immer neu prüfen….
    Und jeder hat das Recht und die Pflicht, eigenverantwortlich zu prüfen.
    Wenn Joyce Meyer das getan hat, dann ist es ihre Verantwortung vor Gott – aber nicht unsere als Mitchristen, sie in einem Forum zuweilen sehr ungerecht zu behandeln.
    Jesus hat die geistliche Weltgeschichte geschrieben, aber nicht die Etiketten-,Traditions- und Kulturwelt reformiert.
    Oder höchstens in der Ableitung – in Form, dass da nicht mehr Jude, Grieche, Sklave, Mann, Frau……sondern Freiheit, zu der er uns berufen hat.
    Ich denke, dass er auch die Dinge ihrem natürlichen Wachstumsprozess überlassen hat.
    Aber unter seinen Vorzeichen.
    Ich erkenne für mich an, dass Gott der Vater, dann Jesus, danach Mann, dann Frau,  schließlich Kinder alle ihre „Platzordnung“ haben und Gott will dass diese Ordnung eingehalten wird.
    Da diese Welt aber unvollkommen ist und Gott das weiß, hat er auch die Individualpläne für uns.
    Fällt mir grad ein:
    Eigentlich trägt die Frau zuweilen den doppelten Fluch:
    Sie hat Kinder (geboren), ist alleinerziehend und muss den  Distel-Acker besäen, ….
    Nein, ich finde es nicht gut, wie manche Männer reagieren.
    Ich kann mich nur weinend bei Gott bergen und hoffe für meine Mitchristinnen, dass diese Männer nicht ihr Gottesbild kaputt machen: denn der Mann wurde als erster zu Gottes Ebenbild geschaffen – soll aber sein wie Jesus.
    Vielleicht, wenn die Männer ihre Stellung gut, barmherzig, weniger selbstgerecht und liebevoll einnehmen, dass dann doch vieles wieder in Ordnung kommen könnte?
    Joyce hat mir persönlich geholfen, die Wunden heilen zu lassen ,die „bibeltreue“ Christen geschlagen haben.
    In keinem ihrer Vorträge habe ich auch nur einmal gehört, dass sie abfällig über andere Denominationen gesprochen hat.
    Erkenntnis hört auf. Liebe bleibt.
    Wenn ich einen Wunsch frei hätte wie Salomo:
    Bitte, lieber Gott, ich will Dich um ein gerechtes Herz bitten…..
    Andrea Brachwitz-Doll
    PS: liebe Renate, alles Liebe für Dich und Gottes Segen.

    1. Liebe Andrea,
      ich möchte mich bei Dir ganz herzlich für Deine liebe, lange Mail bedanken.
      Sie hat mir so gut getan, weil ich nun doch NICHT die EINZIGE Person in diesem Forum bin, die Joyce NICHT „verdammt“, wie Baldur einmal schrieb und ich alleine schon aus diesem Grunde im Unrecht sein müsse …!!??

      (Stop, ich möchte hier aber den Bruder Wolfgang Frommann erwähnen, der AUCH gute Erfahrungen mit
      den Bibelauslegungen von Joyce gemacht hat und dies hier auch schriftlich und deutlich kund tat. DANKE hier noch einmal an ihn!).

      Mir ging es ähnlich: als ich noch ein Baby-Christ war, konnte ich mit der Bibel alleine noch nicht so richtig etwas anfangen …
      deshalb suchte und fand ich Menschen (Buch-Autoren), die mir halfen, das Wort Gottes für mich persönlich zu verstehen …
      anfangs konnte ich ja gar nicht glauben, dass ich für Gott wirklich „kostbar“ und wertvoll sein sollte ..
      andere vielleicht schon, aber ich …?? Ich wußte sehr wohl um meine Fehler und Schwächen und trotzdem liebt ER mich?? Ich dachte, ja, wenn ich einmal „perfekt“ bin und Ihn nie mehr „enttäusche“ …

      Ich suchte anfangs nur in Büchern, und zwar von verschiedenen Autoren .. und EINE Autorin, die mir half, die „Frohe (frohmachende!!!! FREUDE auslösende!!!) Botschaft“ = EVANGELIUM DES CHRISTUS = EVANGELIUM DER GNADE besser zu verstehen und dann auch zu glauben, für mich persönlich anzunehmen, war eben diese Joyce.

      Liebe Andrea, Du hast so recht mit der EIGENEN Verantwortung, die WAHRHEIT von Aussagen/Links anderer Leute SELBST zu prüfen und nicht einfach so zu übernehmen … vor allen Dingen, wenn sie verleumden oder sogar an „Ruf-Mord“ grenzen!
      Wie heißt es doch so schön in Gottes Wort: „Behandelt die Menschen so, wie ihr behandelt werden wollt..“
      Ist die „Goldene Regel“, nicht wahr?

      Aber eigentlich hatte ich vor, mich hier NICHT weiter öffentlich zu Joyce äußern, darf doch JEDER hier
      seine eigene Meinung äußern und vertreten …NUR sollte jede Person dies auch als „persönliche“ Meinung bezeichnen und NICHT so tun, als sei das jetzt allgemein gültige WAHRHEIT, die jetzt bitteschön von ALLEN anderen zu übernehmen sei! (Und wenn NICHT, ist er eben „verkehrt“ und wird niedergemacht??!!)

      Ich weiß, dass Joyce sehr gut mit Kritik aller Art umgehen kann …auch darüber hat sie mal geschrieben …
      sie braucht mich NICHT wirklich als „Verteidigerin“ …
      Sie geht einfach ihren Weg!!!
      Ich denke, das kann man nur, wenn man / frau WEISS, DASS sie den Auftrag von Gott hat …. und wenn aber nun doch NICHT? Dann möchte ICH am jüngsten Tag NICHT in ihrer Haut stecken! Und DARUM kann ich auch für sie FÜRBITTE einlegen ….
      (Übrigens: es gibt einen Pastor Bobby Schuller von „Hour of Power“ – auf Tele 5 und ANIXE zu sehen.
      Er hat kürzlich in seiner Predigtreihe „ICH BIN ….einzigartig“ über KRITIK gepredigt … warum sie sein muss und sein wird, wenn …..!!!)

      Weißt Du, was ich so umwerfend „toll“ an JESUS finde (abgesehen natürlich davon, dass ER AUCH FÜR MICH am KREUZ alle meine Schuld auf sich nahm und ich deshalb die Ewigkeit mit Ihm / bei Ihm verbringen darf!) : Er ist für die SÜNDER ans Kreuz gegangen … für die Selbst-Gerechten konnte und kann Er leider NICHTS tun! Die stehen mit ihrer Lebensschuld einmal selbst vor Gott … und WAS sagt / fragt dieser dann??

      Hier paßt auch Dein Beispiel mit der Maria-Magdalena so gut: Ihr wurde VIEL vergeben, deshalb hat sie auch VIEL geliebt. SIE HAT DIE LIEBE GOTTES FÜR SIE, die von den Selbst-Gerechten verachtet wurde, ERKANNT und diese AGAPE-Liebe von Herzen dann erwidert!

      -.-.-.-.-.- Diese Gegensätze „Gesetz“ und GNADE würde ich gerne mal genauer beleuchten …es ist so unheimlich wichtig, weil es doch heißt: „Der Buchstabe (des Gesetzes) TÖTET, aber der (Heilige) GEIST macht LEBENDIG.
      (Oder hat JAKOB evtl. darüber auch schon eine Predigt gehalten? Ich habe bisher leider noch NICHT alle seine Predigten gehört …. aber das kommt noch – so Gott will und ich so lange LEBE!!)

      Wenn z. B. das Wort Gottes stimmt und ALLE die Herrlichkeit Gottes verloren haben, weil KEIN einziger OHNE Fehler/Sünde ist (und der VATER aus Liebe DESHALB Seinen Sohn FÜR UNS nicht verschonte) mit WELCHER „eigenen Leistung“ will dann mal ein Mensch vor dem himmlischen Richterstuhl „punkten“????

      GOTTES AGAPE- LIEBE FÜR DIE MENSCHEN ERKENNEN UND SIE DANN VON GANZEM HERZEN ERWIDERN und an seine Nächsten weitergeben IST DAS EINZIGE, was MANN/FRAU Gott schenken KANN!!
      Da ist KEIN Platz mehr für Eigen-Lob, wie toll und besser ich doch als andere bin!!!
      Das ist meine persönliche Meinung …. bitte korrigiert mich gemäß der Bibel, sollte ich mich irren!!

      (Ein sehr guter GNADEN-PREDIGER wie ich finde, ist auch Pastor Joseph Prince – auf ANIXE zu sehen … oh, ich höre schon entsetzte Schreie ….aber auch ER hat mir in Sachen GNADE noch richtig viel gesagt bzw. bestätigt, was ich vorher schon lernen durfte).

      -.-.-.-.-.-.- Noch ein spannender Gedanke für mich wäre: Satan ist lt. Bibel doch „der Fürst dieser Welt“ …
      weiter wird er gemäß der Bibel als „Vater der Lüge“ bezeichnet.

      Meine Frage nun: WIE, auf welche Weise werde ich / werden wir von diesem Lügner angelogen???

      WIE paßt das politisch wirklich Angstmachende zu den Aussagen von Jesu:

      „In der Welt habt ihr Angst … seid jedoch getröstet, weil ICH die Welt überwunden habe …;
      ihr seid zwar IN der Welt, aber NICHT VON ihr …;

      sorgt euch um nichts … meinen Frieden gebe ich euch …. wer überwindet, dem werde ich die Krone des Lebens geben usw.
      -.-.-.-.-.-

      Liebe Andrea, jetzt habe ich fast so viel geschrieben wie Du …ich könnte auch glatt weitermachen ….
      von der AGAPE-LIEBE „schwärmen“ … im positiven Sinne wohlgemerkt …nämlich STAUNEN, dass auch ich auserwählt bin, auf dem schmalen Weg mit JESUS zum VATER gehen zu dürfen …ich habe NICHTS dafür „geleistet“ …. bin einfach so beschenkt ….

      (Die meisten Menschen gehen ja auf dem breiten Pfad, der ins Verderben führt… und wenn sie noch so oft „HERR, HERR“ sagen ….(das sind die „Religiösen“…gibt es einen Unterschied zwischen diesen und den „Wiedergeborenen“ und wenn ja, welchen?)

      Wenn Du willst, kannst Du gerne meine E-Mail-Adresse von Jakob bekommen – ich würde mich sehr über Post von Dir freuen!

      Auch Dir, liebe Andrea, alles Liebe und Gottes reichen Segen auf ALLEN Deinen Wegen!

      Und für das gesamte Forum hier wünsche ich Gottes FRIEDEN …
      wir müssen bestimmt NICHT EINER Meinung sein … aber wir sollten FAIR miteinander umgehen, wenn wir in Wahrheit Glaubensgeschwister sein wollen.
      ER IN UNS und WIR IN IHM!

      Renate

      1. Liebe Renate,

        habe von Joseph Prince noch nie etwas gehört. So habe ich eben mal wieder gesucht – und folgendes in diesem Buch gefunden:

        JOSEPH PRINCE – HERRSCHEN IM LEBEN (Andachtsbuch)

        Zur Herrschaft bestimmt

        Menschen sind zu einem erfüllten, siegreichen Leben berufen – Gott macht dies möglich. Pastor Joseph Prince aus Singapur zeigt, wie wir Krankheiten, fi nanziellen Nöten, zerbrochenen Beziehungen und zerstörerischen Gewohnheiten entgegentreten können.

        Gedanke des Tages

        Ich bin vom Herrn dazu berufen, erfolgreich zu sein, mich an Versorgung, Gesundheit und einem Leben im Sieg zu erfreuen.

        Gebet des Tages

        Vater, ich danke dir, dass du mir gezeigt hast, dass du mich dazu berufen hast, erfolgreich zu sein, mich an Versorgung, Gesundheit und einem Leben im Sieg zu erfreuen. Danke, dass du mir gezeigt hast, dass ich im Leben herrschen kann – und zwar dank Jesus, seiner Gnade und seinem Geschenk der Gerechtigkeit für mich. Weil du für mich bist und mir das Beste des Himmels – Jesus – gegeben hast, stehen mir gute Tage bevor! Amen!

        Gedanke des Tages

        Je mehr ich mir Jesu Leistung bewusster bin als meiner eigenen, umso mehr werde ich im Leben herrschen.

        Gebet des Tages

        Ich glaube: Während ich weiter deine Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfange, wirst du dafür sorgen, dass ich über alles herrschen werde, was mich daran hindern will, zu deiner Ehre und Herrlichkeit in vollen Zügen zu leben. Amen.

        Setz dich und beginne zu herrschen

        Ich glaube, während du in den nächsten neunzig Tagen Gottes herrliche Gnade entdeckst und über sie nachsinnst, wirst du auf übernatürliche Weise zunehmend über alles herrschen, was dich bisher davon abgehalten hat, ein siegreiches Leben zu führen.
        Prince schreibt zwar vieles über freuen, jedoch nichts über
        Umkehr und Buße..

        Was sagt der HERR Jesus dazu?

        * Joh 3,36 Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

        Ich halte mich an das Wort:

        * Luk 10,20 Doch nicht darüber freut euch, dass euch die Geister untertan sind; „freut euch aber lieber darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind“.

        https://www.scm-shop.de/media/import/mediafiles/PDF/372062000_Leseprobe.pdf

        LG Baldur

        1. Alexander Seibel
          https://www.alexanderseibel.de/wer_ist_joseph_prince.htm

          Bei dieser ganzen Diskussion, aus der ich mich ja eigentlich schon verabschiedet hatte .. ;-)) .. wird mir wieder mal klar, wie mich Gott bewahrt hat … vor dieser charismatisch-sichselbstdarstellenden Christen und Lehrer/innen.
          Das Schwierige daran ist, dass keiner der hier „gegen“ Joyce Meyer zu sein scheint, was ja so nicht stimmt, wir sind ja pro Bibel vor allem und deshalb auch pro Menschen … die Schwierigkeiten, die man auch in unserer westlichen Welt hat, wie Existenzängste, Menschenfurcht, Versagensangst ( ich kenne das zB sehr gut ) diese Komplexe, die einen beherrschen können … nicht ernst nehmen würde.
          Und gewiss braucht man auch Streicheleinheiten und Zuwendung und man darf sich auch selbst was Gutes tun … sich entspannen, Urlaub machen, erholen, gut essen, usw aber darum geht es ja nicht.
          Dieses System – Meyer und Co. an sich ist so tückisch weil es süchtig macht .. man will immer mehr und mehr .. mehr Streicheleinheiten, mehr Geld für Urlaub, mehr Ansehen, bessere Arbeit usw … aber als Anspruch, dass Gott uns das geben müsste.
          Und da liegt die Gefahr.

          Mich hat ein Buch, kurz nachdem ich zum Glauben kam, zutiefst beeindruckt: Dorie, Ein verwandeltes Leben.
          https://clv.de/Buecher/Evangelistisches/Zeugnisbuecher/Dorie.html

          Was mich so beeindruckt hat, war die Nüchternheit der Erzählung und die Vergebung und Überwindung des Selbstmitleids, zu der diese Frau alles recht gehabt hätte …
          Und wiederum muss man vorsichtig sein: man darf trauern und den Schmerz, den man erlitten hat, muss man durchleiden.
          Aber man hat deswegen kein Recht auf ein Luxusleben.

          Und Selbstegrechtigkeit vermeine ich auch in den Kommentaren zu finden, die dieses Wort dauernd im Mund führen.

          Und wir müssen und sollen anhand der Bibel urteilen.
          Daran ist nichts Falsches. Und man darf auch Namen nennen. Auch Paulus hat das getan.

          Für mich gilt als Faustregel: je kompliziert und unnüchterner etwas wird .. und „lustiger“ .. umso mehr führt es weg von der Einfachheit der Bibel.
          Wo ist diese stille Heiterkeit … diese Ruhe .. die wir in dieser Welt so dringend brauchen und die uns nur der HERR selbst durch sein Wort geben kann ?
          Diese Zufriedenheit … dieses Geborgensein in IHM, weil ER uns in der Bibel sagt, dass wir uns in IHM bergen sollen.
          Was haben bloss die Gläubigen früher gemacht .. die kein Bibel TV hatten und oft unter schwersten Umständen den Glauben bewahrt und garantiert in den seltensten Fällen den Traummann noch den Traumjob bekommen haben.
          Denn Fakt ist einfach: es sind mehr Frauen als Männer verführbar mit dieser Ausrichtung des Glaubens, und mit dieser Anspruchshaltung und des „seelischen Geliebtwerdenwollens“.

        2. Hallo Baldur,mit dem Herrschen ,das ist so eine charismatische Elitenansicht.
          Dafür kämpfen die Anhänger mit fragwürdigen Mitteln.Keinesfalls mit biblischen ….siehe Paulus.Sie merken nicht,dass die alte Schlange zischt…ihr werdet sein wie Gott.Und sie führen ein angebliches Siegerleben.Da darfst du nur Erfolg auf allen Lebensgebieten haben.Und sie treiben junge Leute an
          damit und so kommt es zur falschen
          Erweckung.Siehe Schule der Erweckung in Füssen! Na dann brauchen wir uns über Deutschland nicht aufregen.Der Herr hat Großes vor.Frage nur,welcher Herr?
          LG Elke

          1. Danke liebe iebe Elke,

            da kann ich Dir beipflichten! Leider habe ich jedoch diesen Machtanspruch auch in konservativen Gemeinden erlebt. Machtmenschen gibt es überall. Und diese lassen keine, auch biblisch begründete Argumente zu. Das kann bis zum Hausverbot in einem Hauskreis gehen.
            Neben der Schule der Erweckung existieren auch Prophetenschulen, wo Prophetie eingeübt und erlernt werden kann. Dass hier lediglich Unsinn herauskommt dürfte klar sein.
            Wer fragt schon was der HERR will? ER sucht Frucht!

            * 1 Kor 12,31 Strebet nun eifrig nach den höchsten (= wertvollsten) Gnadengaben! Und jetzt will ich euch noch einen ganz unvergleichlichen Weg zeigen:
            * 1 Kor 13, 1 Wenn ich in den Zungensprachen der Menschen und der Engel reden könnte, aber die Liebe nicht besäße, so wäre ich nur ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
            * 1 Kor 13,13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte unter diesen aber ist die Liebe.
            Und dazu macht uns Paulus auf die Gabe des Geistes hin:

            * Gal 5,22 Die Frucht des Geistes dagegen besteht in Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, 23 Sanftmut, Beständigkeit (oder: Festigkeit); gegen derartige (Geistesfrüchte) kann das Gesetz keine Anklage erheben.
            Wo diese Frucht und Liebe hingewiesen wird und zu Tage tritt, da dürfte wirkliche Erweckung geschehen.

            LG Baldur

  34. Jesus hat mindestens einmal während seines Lebens gelächelt!
    ALI OKTOBER 27, 2018 BLOG / GLAUBE / IMPULS

    In Verbindung mit dem obigen Vers erzählt Henry Allan Ironside eine Geschichte, die ich an dieser Stelle gerne weitergeben möchte. Man erzählt, dass ein Diener mit sehr ernstem Gesicht über „die Tränen von Jesus“ predigte. An einer Stelle rief er aus: „Wir lesen in der Bibel, dass Jesus dreimal geweint hat. Aber wir lesen kein einziges Mal, dass er gelächelt hat.“ Ein kleines Mädchen saß unter der Kanzel, vergaß, wo es war, und rief laut: „Ich weiß aber, dass er es getan hat!“ Der Prediger war richtig geschockt durch diese Unterbrechung und fragte: „Wie kommst Du dazu, dies zu sagen, mein Kind?“ Das Kind war richtig verängstigt, als es sah, dass nun alle Augen auf es selbst gerichtet waren. Dennoch antwortete es: „Weil die Bibel sagt, dass Er ein kleines Kind rief. Und es kam zu Ihm. Und ich weiß, dass wenn Jesus so geschaut hätte wie Sie, es viel zu viel Angst gehabt hätte zu kommen.“Das Mädchen wollte nicht unhöflich sein. Es war einfach die Ehrlichkeit eines Kindes, die diese wunderbare Wahrheit äußerte. Kinder hatten nie Angst vor Jesus, denn Er stand ihnen immer zur Verfügung, um sie zu segnen. (Manuel Seibel)

    „Wer irgend ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, nimmt mich auf.“ (Mt 18,5)

  35. .. wenn wir also lernen, zu erkennen, wie sehr uns der Herr Jesus liebt und damit der VATER .. dann brauchen wir keine JoyceMeyers … dann erkennen auch wir verwöhnten satten Crhisten im Westen, wie schrecklich die Hölle sein muss, dass sich Menschen, die sich unter Lebensgefahr zum Herrn bekennen .. und damit oft die größten Nachteile in Kauf nehmen, Pfr Heiko Krimmer zB berichtete in seinen Predigten und Büchern immer wieder, dass Hinduisten, die zum Glauben kommen, sofort große Nachteile bis zu Schlägen und Schlimmeres erdulden müssen ..
    Und es ist völlig egal, ob wir Fabrikarbeiter sind oder Professor, oder es „geschafft“ haben unseren Traumberuf, Traummann usw … zu bekommen, vor Gott zählt das alles null … oder ob wir viel Geld oder wenig haben, schön sind, dick oder dünn … behindert oder normal, Angst haben oder nicht ..

    Wenn wir Seine Liebe nicht erkennen und in Besitz nehmen ( Josua ) .. dann helfen uns diese „Predigerinnen“ und „Prediger“ auch nicht …. und es belibt einfach so: dass es nicht darum geht hier auf der Erde das Leben zu geniessen … wir sind nur Pilger.
    Das widerspricht nicht dem, dass wir uns es angemessen einrichten dürfen … und das auch anderen wünschen und auch Geschwistern dafür spenden… dass jeder genug zu essen, anzuziehen hat, dass es Kinderheime, Krankenhäuser usw geben darf .. überall auf der Welt ..

    Das aber sollte aus der Bibel nüchtern verstanden werden , also eine Selbstverständlichkeit sein und bedarf keiner solchen „Predigten“, die letztendlich sich von esoterischen Inhalten nicht unterscheiden … : ichichich.

    Und ich bleibe auch dabei: warum engagiert sich Joyce Meyer in Afrika, aber nicht für die Veteranen und die armen Kinder in Amerika, nicht für die Mexikaner usw .. ?

    1. Liebe a.Jutta,da hast du es auf den Punkt gebracht.Ich möchte nochmals feststellen,ich brauche solche Darstellungen auf großen Bühnen nicht und Massen von Kopfnickenden dazu.
      Ich brauche nur Jesus und sein Wort.
      Für alles andere sorgt ER in seiner Liebe,wir werden keinen Mangel haben.
      Dankbarkeit und Ruhe in IHM, bei aller Verrücktheit dieser Welt und allen Verletzungen in unserem Leben.Und die Freude auf sein Kommen kann uns keiner nehmen.Ich wünsche uns allen
      Ein gesegnetes Wochenende!
      LG Elke

  36. Meine liebe Katarina, ja, das nehme ich mir gern zu Herzen und Du schreibst auch eine Reihenfolge.
    Du nennst die Bibel zuerst, dann eine bestimmte Stelle.
    Die Bibel im gesamten zu verstehen ist schwer, das gebe ich zu – und ich bin wie Du auf dem Wege.
    Wie Gott was wertet ist seine, nicht unsere Sache.
    Für mich ist z.B. eine andere Bibelstelle genauso wichtig, die da heißt: Lutherbibel 1912
    Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben. (Luk. 6,37)
    Wenn Du schlechte Erfahrungen in einem Hauskreis gemacht hast, der Joyce „verehrt“, und Du beurteilst Joyce hier im Forum so, als ob Du Sie persönlich geprüft hättest anhand ihrer Vorträge (was DU aber nicht hast, sondern durch die Brille eines andern), dann ist das für mich nicht fair, gerecht ….oder wahrhaftig. Du wäschst da eigne Unbewältigtheiten auf dem Rücken eines sensiblen Themas – und da kann ich nicht mit.
    Dieses Forum, das auf Jakobs „Rücken“ läuft, darf sicher Menschen auf dem Weg haben – denn andre gibt es nicht! Aber es sollte so fair sein, dass Außenstehende nicht verprellt werden durch Dinge, die nicht sauber laufen!
    Ich stelle mich auch unter dieses Joch und es ist unglaublich schwer, sich bei Ungläubigen zu entschuldigen, wenn man über das Ziel rausgeschossen ist.
    So will ich gern von Dir hören, was DU PERSÖNLICH nach anhören einer Predigt von Joyce Meyer für einen Eindruck hast.
    Ich empfehle Dir die Predigt „Die Tücken der Religiosität“, wenn Du sie nicht findest, so sende ich sie Dir gerne auf CD.
    Ich persönlich nehme nicht nur DEN einen Prediger, sondern die, die mir Gott vor die Füße legt – und ich lerne von allen etwas.
    Jakob ist für uns sein sehr wichtiger Baustein unserer Lebensglaubenshauses – aber auch Joyce – sie hat den Weg in gewisser Weise bereitet….
    Liebe Grüße und – einfach so:
    „Welchen Tag haben wir“ fragt A.
    „Es ist heute“, sagt B.
    „Mein Lieblingstag“, jubelt A!
    Wenn das die Welt schon so schreibt, wieviel mehr wir Christen!
    Alles Liebe,
    Andrea

  37. Liebe Renate,
    herzlichen Dank für Deine wohltuenden Worte.
    Ja, es ist richtig: ich werde weder für den einen noch für den anderen eine Bresche schlagen – aber kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, wenn in Darstellungen zweifelhafte „Basics“ zur Herleitung einer Verurteilung genommen werden.
    Wie Gott wen beurteilt, ist seine Sache.
    Es gibt Ausnahmen, in denen eine Frau „auch was sagen darf“
    (ich formuliere vorsichtig). Vielleicht ist Joyce diese Ausnahme, genau wie eine Joni – beide haben schreckliche Schicksale. Vielleicht legitimiert sie das in gewisser Weise – .
    Ich weiß es nicht. Und ich muss es nicht wissen.
    Mir tut das, was Joyce sagt, und wie sie es sagt, gut, auch meiner Tochter, sie ist Autist – und meinem Mann – und ich habe dieses Gottvertrauen, dass ER uns sagt, wem und wann wir zuhören dürfen. Eine Joyce hat bestimmt genau wie JEDER andere Verkündiger seine menschlichen Schwächen – und genau wie ich.
    Das regt mich nun nicht auf, sondern beruhigt mich sehr.
    Ich will nicht, dass Menschen religiösen Druck auf mich legen, denn Gott legt keinen Druck auf mich. Wohl aber ein paar Verhaltensregeln:
    Du sollst kein falsch Zeugnis reden…. und auch die Stelle mit den unnützen Worten, über die wir Rechenschaft ablegen müssen.
    Wie Gott das wertet, ob einer auf dem Weg im Ringen um eine eigene Erkenntnis, (und keine Erkenntnis des andern zu übernehmen, nur um Menschen zu gefallen) – ist, um etwas in der richtigen Dimension zu verstehen – und dabei sicher auch seine Aussetzer hat (ich meine mich) oder Menschen, die sich so an Dingen festbeißen, dass sie merkwürdige Waffen benutzen, um dieses verbissen und unfrei, unfröhlich Vorgetragene zu verteidigen, – das weiß ich nicht.
    Heute Morgen musste ich auch bei der Arbeit lächeln: Eigentlich ist jeder Beitrag auch eine Art kleine Predigt, oder?
    Uha, ….was nun?
    Lieber Jakob, gerne will ich die Mailadresse von Renate – vielen Dank – und wir hören fast jeden Tag eine Predigt von Dir :-)…
    von Joyce nur einmal in der Woche 😉
    Herzlichst von Andrea

  38. Liebe Katharina,
    es tut mir leid, wenn mein Anrede Sie erzürnt hat. Es kommt sicher, weil wir in Dänemark wohnen. Hier sind alle per Du und nicht nur das: wenn man jemandem etwas sagen will, was einem eigentlich vom menschlichen her schwer fällt, dann nimmt man ihn besonders in den Arm….und das aus ehrlichem Herzen. Was anderes sollte es nicht sein.
    Nein, ich möchte Sie nicht in Versuchung führen – aber dann müssen Sie bitte verstehen, dass Sie es auch nicht bei mir tun dürfen mit Kommentaren, die meinem Gewissen nicht gut tun. Ich habe mehrere Nächte nicht gut geschlafen, bevor ich mich entschloss, hier nochmal zu schreiben. Es sieht vielleicht locker-flockig aus, aber es fällt mir sehr schwer, hier diese Dinge zu tun und will mich so bald als möglich zurück ziehen.
    Leider muss ich noch eines sagen: Wenn Sie Joyce Meyer selber nicht geprüft haben, sondern nur Dinge nachplappern – und auch nicht selber prüfen wollen (Sie nennen es „nicht in Versuchung führen“), dann dürften Sie eigentlich hier nicht schreiben, das wäre die logische Konsequenz, oder?
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. Liebe Andrea,
      ich möchte lediglich dahin zurück: solange die Bibel sagt, daß Frauen nicht predigen\lehren sollen, stellt sich die Frage nach dem Inhalt einer Frauenpredigt doch gar nicht. Die Aussagen sind Nebenkriegsschauplatz (hier obendrein mit Showeffekt) – und was ich davon (zugegeben in geringem Maße z. B. bei Bibel TV) mitbekommen habe, hat mich abgeschreckt.
      Dies ist mein Standpunkt – und den darf ich vermutlich hier vertreten (es sei denn Pastor Jakob „pfeift mich zurück“, weil er nicht bibelkonform ist, dann bitte ich darum); ebenso wie Sie an der Lehre einer Joyce Meyer festhalten.
      Ich weiß nicht, was Sie an meinen Kommentaren nicht zur Ruhe kommen läßt; möglicherweise habe ich Mißverständnisse produziert. Ich werde Sie allerdings nicht – zumindest nicht absichtlich – bitten, Dinge selbst zu prüfen, die – aus meiner Sicht – grundsätzlich der Bibel entgegenstehen; dies betrachte ich als unnötig.
      Insofern möchte ich mir auch keine – weiteren – Frauenpredigten anhören (ob hier vor Ort, telegen von Frau Käßmann und auch nicht von Frau Meyer).
      Ich wünsche Ihnen Gottes Segen für das Wochenende !

  39. Liebe Brüder und Schwestern,

    aus Anlass von Frau Meyers Berufung/Erwählung habe ich mich mit diesem Thema etwas näher befasst.

    Es gibt und gab sicher Tausende die für sich beanspruchen, von Gott, Jesus, einem Engel oder dem Heiligen Geist direkt angesprochen und beauftragt worden zu sein.

    In der Schrift finden sich zahlreiche Geschichten und Ereignisse wo uns darüber berichtet wird.
    Unser Herr Jesus wusste schon vor Grundlegung der Welt um Seinen Tod am Kreuz .

    In * 1.Petrus 1, 20 Jesus. der zwar zuvor „erkannt“ ist vor „Grundlegung der Welt“, aber offenbart worden ist am Ende der Zeiten um euretwillen.

    Das Wort „erkannt“ (proginosko) kann auch mit voraus-wissen – vorher-beschließen übersetzt werden.

    Bei Petrus findet sich also die erste und wichtigste Erwählung die wir kennen, nämlich die Erwählung unseres Herrn Jesus Christus, der Sein Leben freiwillig im Gehorsam zu Seinem Vater als Opferlamm für unsere Sünden auf Golgatha am Kreuz gegeben hat.

    Wenn GOTT beruft, erwählt, aus-ersieht, steht ER selbst dahinter und bestätigt Sein Wort in der Geschichte.

    Adam wurde als erster Mensch berufen und von Gott beauftragt.

    * 1 Mose 1,15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren. * 20 Und der Mensch gab Namen allem Vieh und den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes.

    Er erhielt also einen klaren Auftrag und Gott befähigte ihn auch dazu. ER zeigte ihm aber auch seine Grenzen auf was er nicht tun darf.

    Man kann gar nicht alle aufführen, die GOTT im Lauf der Geschichte berufen und befähigt hat Seine Aufträge in Seinem Namen auszuführen. Manche geschahen ganz unspektakulär, andere jedoch waren recht außergewöhnlich.

    * Mose begenete der HERR im brennenden Dornbusch, * Jesaja sah den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Thron, und seine Schleppen füllten den Tempel.

    * Und das Wort des HERRN erging an Jeremia, indem er sprach: 5 Bevor ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich erkannt, und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt: Zum Propheten an die Nationen habe ich dich bestellt/eingesetzt.

    Von Daniel lesen wir, dass er Verständnis für alle Gesichte und Träume hatte.

    * Dan 2,23 Dich, Gott meiner Väter, lobe und rühme ich, dass du mir Weisheit und Kraft gegeben und mir jetzt kundgetan hast, was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns die Sache des Königs kundgetan.

    Alle Propheten führten den Auftrag Gottes aus, auch wenn sie nicht immer Höhenflüge dabei erlebten. Keiner von ihnen wirtschaftete in seine eigen Taschen. Im Gegenteil, oft führte der HERR sie in Leiden, Not und sogar in den Tod.

    Jona, der den klaren Auftrag von Gott erhielt nach Ninive zu gehen um dort das Gericht zu verkünden ergriff die Flucht und segelte nach Westen. Dennoch ließ ihn der HERR nicht fallen und brachte ihn dennoch ans Ziel, wo er die Botschaft Gottes verkündete. Und Gott stellte sich dazu – Ninive tat Buße vor Gott und kehrte um.
    Es gab kaum einen Propheten im AT, der nicht das Gericht verkündigen musste – erst recht keinen, der in Gottes Auftrag das Schlagwort von Frau Meyer dem Volk Gottes predigte.

    Im Neuen Testament ist es ähnlich. Der HERR stand immer hinter Seinen Berufenen, die allerdings nicht nur auf Rosen gebettet waren. Paulus und Stephanus sind nur zwei Beispiele dafür, was sie auf Grund ihrer Berufung erleiden mussten.
    * Apg 15, 7 Als aber viel Wortwechsel entstanden war, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Brüder, ihr wisst, dass Gott mich von alten Tagen her unter euch dazu auserwählt hat, dass die Nationen durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und glauben sollten.

    * Apg 15, 40 Paulus aber erwählte sich Silas und zog aus, von den Brüdern der Gnade Gottes, des Herrn anbefohlen.

    * Röm 8,33 Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt.

    *1 Kor 127 sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zuschanden mache; 28 und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt [und] das, was nicht ist, damit er das, was ist, zunichtemache.

    * Kol 3, 12 Zieht nun an, als Auserwählte Gottes, Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Sanftmut, Langmut,

    * 2Thess 2, 13 Wir aber sind schuldig, Gott allezeit für euch zu danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang als Erstlingsfrucht erwählt hat zur Errettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit.

    * 1 Tim 5,21 Ich bezeuge ernstlich vor Gott und Christus Jesus und den auserwählten Engeln, dass du diese Dinge ohne Vorurteil beachtest, indem du nichts nach Gunst tust.

    * Röm 1,1 Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, abgesondert zum Evangelium Gottes 6 unter denen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi) – 7 allen Geliebten Gottes, berufenen Heiligen, die in Rom sind: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und Herrn Jesus Christus!

    * Röm 8. 28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind. 8, 30 Welche er aber zuvor bestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.

    *1 Kor 1, 2 der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn.

    * Jak 2,5 Hört, meine geliebten Brüder: Hat Gott nicht die weltlich Armen auserwählt, reich zu sein im Glauben, und zu Erben des Reiches, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?

    * Ps 71,6 Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an, vom Mutterschoß an hast du für mich gesorgt; mein Rühmen gilt dir allezeit.

    * Jer 1,5 Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich ersehen, und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt; zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt!

    * Lk 1, 15 Denn er (Johannes der Täufer) wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken, und mit Heiligem Geist wird er erfüllt werden schon von Mutterleib an.

    Die Aufzählung kann fortgesetzt werden. Es wird deutlich, dass Gott selbst beruft, jedoch kann ER auch Menschen dazu gebrauchen zum Dienst für IHN zu berufen!

    LG Baldur

  40. Zu dem ganzen Hin- und Her über Joyce Meyer kann man eigentlich nur mit Paulus sagen „Ein Jeder sei sich seiner Meinung gewiss“. Wer Joyce Meyers Vorträge braucht, soll sie anhören, wer nicht, lässt es eben. Es wurde schon oft genug hier, besonders von Baldur, das Wort Gottes den Lehren und der Tätigkeit von Fr. Meyer gegenüber gestellt, so dass sich jeder selbst eine Meinung bilden kann. Aber dadurch wurde sie in keiner Weise von jemand gerichtet oder verurteilt.
    Jesus sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme, ich kenne sie und sie folgen mir. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm, denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht.“
    Ich finde, dass man sich ruhig auf die Auslegung eines so treuen und langjährigen Diener Gottes wie Pastor Tscharntke, der ja schon seit seiner Jugend gläubig ist, verlassen kann. Je länger die Lebenserfahrung, umso größer die Erkenntnis im Wort Gottes, die ja bekanntlich nur Stückwerk ist. Ich bin dankbar, dass wir Pastor Tscharntke haben dürfen, der sich so gut im Wort Gottes auskennt und ich lasse mir gerne etwas von ihm sagen.

    Renate fragt wodurch wir, sehen wie wir vom Teufel angelogen werden?
    In erster Linie dadurch, dass er den Menschen weisgemacht hat, dass es ihn gar nicht gibt. Wer glaubt heute noch an den Teufel? Das ist doch, nach Meinung vieler, ein Rückfall ins Mittelalter. Wir lassen uns durch die Machenschaften des Teufels zu Grunde richten, aber behaupten weiter, einen Teufel gibt es nicht. Siehe das unsägliche Elend auf der Welt, Lüge und Betrug, die Verführung vieler junger Menschen zur Gottlosigkeit in unserem christlichen Europa. Woher kommt das alles? Es kommt durch den Menschen, der Gott nicht kennt und der sich vom Fürst dieser Welt benutzen lässt und ihm dient, ohne dass es ihm bewusst ist.

    Was ist Gnade und Gesetz?
    Jeder gläubige Mensch, der anerkennt, dass er vor Gott ein Sünder ist und dass Jesus unsere Schuld am Kreuz mit seinem Leben bezahlt hat, der ist begnadigt. Der Zorn Gottes über unsere Sünde ist auf Jesus niedergegangen und wir sind dadurch mit Gott versöhnt. Die Strafe ist bezahlt, der Tod ist gestorben. Das ist es, was man die Gnade Gottes nennt. Wir dürfen jetzt frei sein vom Gesetz der Sünde und des Todes. Das heißt aber nicht, dass wir jetzt die Gebote Gottes nicht mehr einhalten müssen, sondern Gott hat seine Gebote in unser Herz geschrieben und wir sind dadurch willig und freudig, seine Gebote zu befolgen und zu halten, wozu er uns befähigt hat.
    Das Gesetz verurteilt den ungläubigen Menschen, der die Gnade Gottes in Jesus nicht annehmen will. Er wird einmal nach dem Gesetz gerichtet, das ihn verurteilt, da er die Gebote nicht halten kann. Nur Jesus hat das ganze Gesetz gehalten und erfüllt und war ohne Sünde.
    Herr Pastor Tscharntke, falls etwas nicht stimmt, bitte berichtigen.

    1. Liebe GerdaausA,

      ja, man könnte dieses Thema noch weiter vertiefen.
      Will aber nur noch darauf hinweisen, dass es doch wichtiger ist danach zu fragen was GOTT eigentlich von uns will.

      Ich könnte wieder eine Reihe von Bibelstellen anfügen, jedoch sollten sich die Leute selbst einmal die Mühe machen danach zu suchen.
      Es gibt die CleverBibel von CLV als nützliches Werkzeug zu kaufen. Hier finden sich verschiedene Bibelübersetzungen und Kommentare usw.

      https://www.cleverbibel.de/

      LG Baldur

      1. Lieber Baldur,
        ja das sehe ich genauso. Der HERR hat uns geboten, alles zu prüfen was uns von Predigern oder Geschwistern aus dem Wort Gottes gesagt wird. Es muss jeder für sich selber an Hand der Bibel prüfen, ob Fr. Meyer die Stimme ist, durch die Jesus, unser Hirte, spricht oder ob es eine fremde Stimme ist. Ich selber habe Fr. Meyer bis jetzt nicht an der Bibel geprüft, weil mich ihre Predigten nicht interessieren. Dass Deine Recherchen ein solches Ergebnis hervorgebracht haben, hat mich schon verwundert und hätte ich nicht erwartet. Danke nochmal dafür. Auch dass der Ausdruck in der Bibel „die Gemeinde“ in der die Frau nicht predigen darf, den ganzen christlichen Bereich umfasst als Abgrenzung zum weltlichen bzw. gesellschaftlichen Bereich und nicht nur die Gemeinde vor Ort damit gemeint ist, habe ich auch erst jetzt durch Pastor Tscharntke gelernt.

        In meinem Hauskreis sind auch schon die Bücher von Joyce Meyer herumgereicht worden. Die Geschwister haben wohl durch die Predigten von Fr. Meyer einen Gewinn und es ist eben das, was sie gerne hören möchten oder unter anderem auch hören möchten wie z. B. einige Geschwister hier. Wenn ihr Innerstes oder ihre innere Stimme durch Predigten von Fr. Meyer angesprochen wird, werden sie auch weiterhin die Vorträge anhören, auch wenn die Bibel etwas anderes sagt.
        Was auch nützlich sein kann zur Prüfung ist der Bibleserver
        https://www.bibleserver.com/start
        Liebe Grüße Gerda

        1. Liebe GerdaausA,

          Danke für Deine Ergänzung! Du erwähnst:
          Die Geschwister haben wohl durch die Predigten von Fr. Meyer einen Gewinn.
          Dazu fiel mir Apostel Paulus ein:

          * Phil 3,7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet; 8 ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne 9 und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens, 10 um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde, 11 damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange.

          Ich denke, auch wir sollten nach dieser Maxime handeln.
          Gott hat uns die Schrift zur Orientierung und Beurteilung gegeben. Dazu darf man auch auf erfahrene im Wort gegründete Brüder hören. Es gibt ja hin und wieder etliche von ihnen.

          LG Baldur

          1. Lieber Baldur,
            ich möchte nicht jeden Gewinn, den Hörer aus den Predigten von Joyce Meyer ziehen, notwendigerweise unter „Schaden um Christi willen“ verbuchen. Wobei mir zwei Beispiele durch den Kopf gehen, die mir wichtig zu sein scheinen.

            Erstens: Wenn auch Digitalis einem Herzpatienten in rechter Dosis verabreicht ein Gewinn sein mag, ändert das nichts daran, daß Digitalis im Grundsatz ein tödliches Gift ist.
            Zweitens: Ein Drogenabhängiger mag eine Pulle Schnaps oder einen Schuß Heroin als momentanen „Gewinn“ empfinden, ungeachtet der Tatsache, daß dieser sein Leben langfristig zerstört.

  41. Liebe Katharina,
    nun will ich Ihnen einfach ebenfalls ein schönes Wochenende wünschen und sagen, dass ich Sie mag, wie Sie sind 🙂 – einfach weil Gott das auch so will.
    Auf Sie bezogen habe ich alles geschrieben, was ich wollte und wozu ich innerlich gedrängt wurde. Ich stehe dazu und es kommt darauf an, mit welcher Herzenseinstellung man es liest. Dazu sind Sie und alle andren frei.
    Mehr will ich hierzu an Sie nicht schreiben.
    Liebe Grüße von Andrea

  42. Gottes Segen allen !
    “ …
    Alle deine Gaben, Herr Christus, sind wunderbar groß, auch die, dass du uns beten lehrst. Dein Name bedeutet für uns Glauben, der sich in Gottes Gnade hineingesetzt weiß und Murren und Zweifel vom Gebet wegtreibt. Dein Name bedeutet Gehorsam, der den Willen Gottes tun will und unserem Eigensinn ein Ende macht. Dein Name bedeutet Liebe, die nicht das Ihre sucht und uns samt unserem Gebet von der lüsternen Begehrlichkeit befreit. Mit deinem Namen verbindest du deine Verheißung, die in unser Gebet die Gewissheit und Freudigkeit hinein trägt und aus ihm allezeit die Danksagung macht. Amen. 26.August, S.245 .. “

    aus: Adolf Schlatter
    http://www.wortzentriert.at/lehre/nachfolge/im-namen-jesu-bitten-adolf-schlatter/

  43. Kennst jemand das Buch von Andreas Fett: Ja, Vater ?
    Darin wird in email- Botschaften berichtet, wie schwer krank seine Frau wurde, was damit endete, dass sie einen Arm ( ich glaube, den linken, amputiert bekam, weil da eine ganz schlimme Infektion drin war.
    Er schreibt auf Seite 69, email Nr 14:

    “ Selten erlebten wir geistliches Einssein ( m.A.: es geht in der email darum, dass er den Freunden und Bekannten für die Gebetsunterstützung dankt ) so nahe. Gottgefälliges Gebet ist EINWILLIGUNG und nicht UMSTIMMUNG. Gott spielt mit uns nicht Lotterie. Er legt das Los fest. ( Psalm 16,5 ) Er lenkt und leitet unumschränkt.

    Viele Menschen erleben wie Hiob, dass der Schrecken, den sie befürchten, sie trifft – mit voller Härte trifft. ( Hiob 3,25 ). Uns hat Gott bislang diesen Schlag erspart. Im Geist sah ich ihn oft vor mir – in Gabi ( m.A. seine Frau ) sogar ganz real in Fleisch und Blut.

    Wir möchten uns einsmachen mit denen, die noch immer in der Todesnähe zittern, in Chemotherapien vergehen und in chronischen Leiden niedergebugt sind. Mit denen, die den Verlust ihrer Lieben betrauern oder das Entsetzen von nicht enden wollendem Leid ertragen – lebenslange Behinderungen und Behandlungen erdulden. Wir bewundern ihr Ausharren und ihr Festhalten an Gott. Wir erahnen den Wohlgeruch, das Wohlgefallen, den diese Geduld der Heiligen unserem Vater im Himmel bedeuten muss. Gott segne und stärke sie, wie er uns gesegnet hat „.

    Predigtlink – hier sind drei Predigten, insgesamt knapp zweieinhalb Stunden. Von Andreas Fett.
    http://www.predigten-allgaeu.de

    Unglaublich beeindruckt und beschämt mich, wie Elisabeth Seiler in ihren Büchern beschreibt, wie vor allem Chinesinnen, die zum Glauben kommen, alles ertragen zu Seiner Ehre und sagen – Seite 45,
    aus dem Buch: Tut seine Wunder kund.

    „……Das hat Gott so verordnet !
    Dabei betonen sie das “ s o “ ganz fest, dass jedermann , der es hörte, wusste, dass es da nichts zu diskutieren gab, dass es so, wie Gott es verordnet hatte, in Odnung sei.

    … Auf diese Weise kommt man aus dem Klagen und Murren ins Loben und Danken. Man muss einmal aus dem Jammertal ins Lobetal gezogen sein, sonst will es gar nicht recht gehen, mit dem Loben und Preisen. … “

    Und damit niemand denken könnte, ich wäre „selbstgefällig“ und würde belehren wollen: ich kämpfe damit selbst grade bis zum Anschlag.

  44. Lieber Baldur,
    nachdem es langsam ruhiger und besinnlicher wird im Forum, will ich noch gerne an Dich eine persönliche Frage stellen. Sie betrifft den Forumsaustausch, den ich hier grad mal einkopiere:
    Baldur
    27. Oktober 2018 um 14:28 Uhr
    Liebe Renate,
    nur noch der Ordnung halber kurz zur Info:
    Wie ich mir schon gedacht habe, „Joyce Meyer Ministries“ hat sich auf mein Mail nicht gemeldet.
    Wünsche Dir und allen Foristen ein gesegnetes Wochenende!
    LG Baldur
    Baldur
    29. Oktober 2018 um 10:15 Uhr
    Liebe Renate,
    habe nun heute morgen doch noch eine Antwort von Joyce Meyer Ministries erhalten die ich hie beifüge…

    Was Du am 27.Oktober schreibst, empfinde ich persönlich als üble Nachrede. Das wird durch Deine neue Info vom 29. Okt. nicht in Ordnung gebracht. Dazu hätte es eine angemessene und demütige Entschuldigung gebraucht….dass DU Dich geirrt hast (!).
    Bitte verstehe: wenn jemand mit sehr vielen Bibelstellen umgeht, aber die Quintessenz im Zwischenmenschlichen nicht durchkommt, dann bin ich echt irritiert.
    Dies möchte ich keinesfalls als Verurteilung sagen, denn ich sehe die Christen untereinander auf Augenhöhe – jeder auf dem Weg. Dennoch sprechen Taten, geäußerte (Herzens-)haltungen in kitzligen Situationen schon eine deutliche Sprache. Hat Man(n) da nicht auch eine besondere Vorbildfunktion? Freu mich auf Deine Antwort und grüße lieb, Andrea und diesmal auch mit Michael, meinem Mann

  45. Liebe Andrea Brachwitz-Doll,

    üble Nachrede? Das sehe ich anders! Ich hätte auch Schweigen können.
    Wer sich entschuldigen müsste sind die J.Meyer Ministries!

    LG Baldur

  46. Lieber Jakob,

    ich möchte einmal hinterfragen welchen Segen und Gewinn die Leute aus der Show von J.M. genau erhalten haben. Ob sie näher zu Jesus geführt wurden, mehr in der Bibel lesen und dem Wort mehr Gehorsam leisten? Diesen Segen sollten diese Leute doch mal deutlich beschreiben und bezeugen.

    Wenn ich die Videos von J. M. ansehe, geht es beim Publikum doch sehr emotional zu. Der Beifall den Frau Meyer immer wieder erhält, sagt noch nichts über den Gewinn der Leute aus.
    Im Übrigen denke ich, dass der Vergleich aus dem Bereich der Medizin, die auch Gift sein kann, auf Geistliches bezogen nicht stimmig ist.

    LG Baldur

  47. Liebe Geschwister,

    „Wer sucht, der findet!“

    Ein paar Minuten Zeit genügen, um zu entdecken, daß J.M. eine Illuminaten-Puppe ist! Jawohl!

    Da ich Jakob nicht etliche Videos zumuten kann und will, hier ein paar Sekunden, die alleine reichen, um die Person J.M. einschätzen zu können. Joyce Meyer behauptet hier von sich selbst, KEINE SÜNDERIN zu sein:

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=20&v=NhDBwJVQv_o

    Wir alle wissen: wir sind Sünder! Jedoch durch die Gnade des HERRN Jesus, der für uns am Kreuz gestorben ist, sind uns die Sünden vergeben. Das ist ein meilenweiter UNTERSCHIED zu dem, was uns die Freimaurerin und somit Satanistin, Joyce Meyer, im o.g. Video sagt:

    “I am not poor. I am not miserable and I am not a sinner. That is a lie from the pit of hell. That is what I were and if I still was then Jesus died in vain. I’m going to tell you something folks. I didn’t stop sinning until I finally got it through my thick head I wasn’t a sinner anymore. And the religious world thinks that’s heresy and they want to hang you for it. But the Bible says that I am righteous and I can’t be righteous and be a sinner at the same time.”

    Übersetzung:

    „Ich bin nicht arm, ich bin nicht unglücklich und ich bin KEINE SÜNDERIN. Das ist eine Lüge aus der Hölle! Das ist, was ich war [eine Sünderin] und was ich noch immer wäre, wenn Jesus vergeblich gestorben wäre! Ich werde euch etwas sagen, Leute: Ich hörte nicht auf, zu sündigen, bis ich es endlich in meinen Dickschädel bekam, daß ich KEINE SÜNDERIN mehr war! Und die religiöse Welt denkt, dass das Ketzerei ist, und sie will dich dafür hängen! Aber die Bibel sagt, dass ich rechtschaffen bin – und ich kann nicht rechtschaffen sein und gleichzeitig ein Sünder!“

    Ergänzend kann sich jeder Interessierte mit diesem recht guten Übersetzungsprogramm …

    https://www.deepl.com/translator

    … die folgende Seite studieren:

    https://www.discerningtheworld.com/2015/05/06/joyce-meyer-look-at-their-fruit/

    Joyce Meyer macht das Teufelszeichen:

    https://screenshotscdn.firefoxusercontent.com/images/bca72171-85d9-4f57-8d2f-28c680c6bc68.png

    Zum Vergleich:

    Papst Franziskus macht das Teufelszeichen:

    https://new.euro-med.dk/wp-content/uploads/pope-francisCardinal-Philippines_.png

    ______________________

    Andrea Brachwitz-Doll schreibt am 6. November 2018 um 22:53 Uhr:

    „Bitte verstehe: wenn jemand mit sehr vielen Bibelstellen umgeht, aber die Quintessenz im Zwischenmenschlichen nicht durchkommt, dann bin ich echt irritiert.“
    ______________________

    Liebe Schwester,

    Du sprichst mir aus dem Herzen.

    1. Lieber Manuel,
      danke für Deine Hinweise zu Frau Meyer. Vor dieser Frau und ähnlichen Personen kann nicht genug gewarnt werden.
      Diese Hinweise werden bei ihren Fans nicht gerade Begeisterung hervorrufen.
      Es können auch Rückschlüsse auf Bibel TV gezogen werden.
      „““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““
      Nun zu Andrea Brachwitz-Doll“
      Wenn jemand mit sehr vielen Bibelstellen umgeht, aber die Quintessenz im Zwischenmenschlichen nicht durchkommt, dann bin ich echt irritiert“.

      Ähnliche Vorwürfe habe ich schon mehrmals erlebt.
      Die Bibel ist bei vielen nicht gefragt, sie ist zu direkt und anstößig.
      Gottes Wort zeigt jedoch klar und eindeutig die Konsequenzen auf, wenn SEIN Wort nicht befolgt wird.
      In meinem Beitrag an Frau Andrea Brachwitz-Doll habe ich die mit J.M. Ministries Sachlage berichtigt. Ein weiteres Mail an J.M. Ministries blieb unbeantwortet.
      Persönlich sehe ich meine Aufgabe nicht darin, Streicheleinheiten zu verteilen, sondern klare Antworten und Hinweise aus der Schrift zu geben.

      LG Baldur

      1. Lieber Baldur,

        fairerweise muss ich Dich aufklären, dass ich „Braveheart“ bin; der mit dem Datumsproblem hinsichtlich der Entrückung. Du erinnerst Dich?

        Bitte verstehe mich richtig: Andrea ist – genau wie ich – irritiert darüber, wie Du Deine Antworten formulierst. Sie lassen zumeist die wohlwollende Warmherzigkeit eines Bruders zu seiner Schwester vermissen, die doch aber so wichtig ist im zwischenmenschlichen Umgang miteinander – gerade bei Gotteskindern! Aus Deinen korrekten, aber doch sehr sachlichen und ab und an sehr unterkühlten Antworten, kann ich zwar viel Wissen herauslesen und davon lernen, aber sie unterscheiden sich in ihrer Formulierung wenig – oder manchmal gar nicht – von weltlichen Umgangsformen. Sie erscheinen tatsächlich manches Mal lieblos. Vor allem für eine Frau.

        Wir sind alle Eins in Jesus. Daran möchte ich Dich erinnern, lieber Baldur. NIEMAND – auch nicht Jakob – steht über oder unter dem anderen!

        Dies soll sich in den Worten dann aber auch widerspiegeln, die wir zueinander reden – als Kinder Gottes. Ich/ wir vermissen die LIEBE in Deinen Worten, lieber Baldur!

        Vielleicht hilft es Dir, Dich zu erinnern, dass wir alle KINDER sind ?! Weisst Du Baldur, ein Kind will nicht nur gemaßregelt werden, sondern auch geherzt … .❤️

        Mir ist sehr wohl bewusst, dass ein Mann, der dies so bisher nie praktiziert hat, damit seine Schwierigkeiten haben muss.

        Aber Streicheleinheiten können ein sehr hilfreiches Mittel sein, um „klare Antworten und Hinweise aus der Schrift zu geben“, besonders wenn ein Geschwister, eine Frau, darum bittet … .

        Der HERR würde es sicherlich mit Wohlwollen und einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen.
        Meinst Du nicht auch, lieber Bruder?
        _______________

        Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch liebe.

        Liebe Grüße,
        Manuel

        1. Lieber Manuel,
          ersteres war Deinen letzten Beiträgen („Kinder, es ist die letzte Stunde“) gut zu entnehmen 😉 .

          Wenn ich mir die hiesigen Beiträge anschaue, so sind es durchaus Frauen (wenngleich diejenigen, die Baldurs Auffassung teilen), die sich bei ihm für die sachliche, bibelfundierte Darstellung bedanken (stellvertretend genannt: Gerda 23.10.\06.11.) oder ihm Respekt zollen.

          Lieber Baldur,
          auch von mir – nochmals – Danke !
          Ich empfinde Ihre Beiträge als dargebrachte Hilfestellung, freundlich und einem solchen Forum angemessen.

          Das Frauenbild, das hier dargestellt wird, von „als Frau empfundener Lieblosigkeit“ bis zur „Erwartung kindgemäßer Streicheleinheiten“ ist schon sehr speziell – und ich bitte, es nicht als allgemeingültig anzusehen (aber zu „Emotionen und Streicheleinheiten“ haben sich Franz und Baldur schon hinreichend geäußert).

        2. Lieber Manuel,

          schön dass Du Dich zum Erkennen gegeben hast. Natürlich erinnere ich mich noch an Dich. Wir waren ja auch schon früher manchmal kontrovers. Du führst die Wiederkunft an. Hier haben sich schon viele gewaltig verrechnet. Vielleicht kennst Du entgegen Gottes Wort die Wahrheit?

          * Mt 24,27 Denn ebenso wie der Blitz ausfährt vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. (siehe auch Mt 24,30 und 42)

          Dabei wird ER unerwartet, wenn keiner damit rechnet kommen. Mir genügen diese Aussagen. Die große Frage ist doch ob wir bereit sind wenn ER kommt oder uns durch den Tod heimholt, heute oder morgen?

          * 1 Thess 5,2 denn ihr selbst wisst gewiss, dass der Tag des HERRN wird kommen wie ein Dieb in der Nacht.
          * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
          Leider glauben viele heute alles Mögliche, sofern es nicht in der Bibel steht. Die Angelegenheit mit Frau Meyer betrachte ich nicht nach menschlichen und psychologischen Theorien und Erkenntnissen, sondern nach der Bibel.

          * Eph 6,17 … nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

          * Hebräer 4,12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Überlegungen des Herzens;
          Ich denke, viele im Forum wissen, dass wir in einer heillosen Zeit leben, man sieht dies u.a. an den Zuschriften im Forum. Wir gehen sicher einer sehr dunklen zeit entgegen. Zahlreiche gläubige hoffen auf eine baldige Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus.

          Deshalb meine ich ist es wichtig, dass Menschen aus dem Schlaf geweckt, notfalls auch mal unsanft aufgerüttelt werden müssen.

          Als das Volk Israel von Gott und Mose in die Wüste geführt wurden, erhielten sie als Nahrung das Manna, das Brot vom Himmel. Das erhielt sie gesund.
          Unsere Nahrung als Christen ist geistlicher Art. Für uns ist dies Nahrung das Wort des lebendigen Wortes. Jesus selbst ist sowohl das lebendige Brot als auch das Wasser des Lebens für Seine Nachfolger. Gesunde geistliche Ernährung finden wir „allein“ in Gottes Wort.

          Wer sich mit den Ergüssen einer Frau Meyer oder ähnlichen Personen ernährt kann geistlich nicht wachsen, hier gibt es keinen Weg zum Ewigen Leben, sondern führt in die Irre. Du hast ja diese Frau mit ihrem Teufelszeichen selbst überführt.

          Gott und Jesus haben in der Schrift oft ganz hart den Menschen gesagt was mit ihnen geschehen soll, wenn sie Seine Gebote übertreten, oder den Herrn Jesus ablehnen.
          Die Übertretung von Gottes Geboten wurde durch Steinigung usw. geahndet.
          Wer Jesus ablehnt wird in ewiger Verdammnis enden. Ja, wer hört das schon gerne?

          Mein Anliegen ist es zu erreichen, dass sich Menschen wach rütteln lassen und dann auf den rechten Weg kommen. Wenn Du meinst, dass dies lieblos ist, dann bitte.

          Streicheleinheiten sind kein hilfreiches Mittel um „klare Antworten und Hinweise aus der Schrift zu geben.“ Mit dem Schwert des Geistes streichelt man nicht !

          Du schreibst weiter: „ein Kind will nicht nur gemaßregelt werden, sondern auch geherzt!
          Nun, das ist richtig. Allerdings sind hier im Forum keine Kinder, sondern erwachsene Menschen. Da trifft Deine Mahnung wohl nicht zu.
          Noch ein Gedanke zum Schluss: Du bezichtigst mich der Lieblosigkeit. Lieblos ist m. E. wenn man die Menschen nicht rechtzeitig vor einer Gefahr und vor Menschen die in die Irre führen warnt!
          Mit Schwester Renate habe ich keine Probleme. Nach ihren Antworten zu schließen hat sie erkannt worauf es ankommt. Ich habe ihr geschrieben, dass ich für sie bete und dies auch getan. So denke ich, dass der Herr diese Gebete erhört hat.

          Nun sei herzlich gegrüßt

          Baldur

          1. Lieber Baldur,

            Du schreibst:

            „Allerdings sind hier im Forum keine Kinder, sondern erwachsene Menschen. Da trifft Deine Mahnung wohl nicht zu.“

            Keine Kinder?
            Oh, dann hab´ ich mich wohl in der Tür geirrt. Verzeihung.

        3. Lieber Manuel,
          wie hätte denn nach Deiner Meinung eine liebevolle, warmherzige Antwort von Baldur an Frau Brachwitz-Doll, die auch Streicheleinheiten enthält, lauten sollen, die trotzdem alle biblischen Wahrheiten und Tatsachen beinhaltet?
          Könntest Du uns da mal ein Beispiel geben, wie Du es formuliert hättest? Vielleicht können wir für den zwischenmenschlichen Umgang unter uns Geschwistern daraus etwas lernen.

          Gott hat uns gesagt, dass wir einander lieben sollen, aber ob das auch heißt, dass wir aus Liebe zueinander sein Wort in Watte packen sollen, damit sich niemand verletzt fühlt? Ich weiß nicht. Ich bin sicher, dass Gott alles was er uns in seinem Wort gesagt hat, aus Liebe zu uns gesagt hat und sein Wort wird das bewirken und ausrichten, zu dem er es gesandt hat.

          Mir persönlich, sind klare Ansagen lieber, mit denen ich etwas anfangen kann, als liebevoll verpackte Wahrheiten aus der Bibel, die man erst von den Watteflusen befreien muss, um an den Kern zu kommen. Aber jeder Mensch empfindet halt anders.
          Liebe Grüße
          Gerda

      2. Lieber Manuel,
        Lieber Baldur,

        habe mir auf Bitte meiner Ehefrau „Hour of Power“ auf Bibel TV angesehen.
        Für meine Frau positiv war, dass kein sonst aus Amerika bekanntes „Worship???Geplärre“ zu hören war, sondern ansprechender Chorgesang.
        Normaler Weise lehnt sie das Show-Getue ab. Leider hat sie aber die Botschaft von Bobby Schuller nicht verstanden.
        Die „Botschaft“ besteht, wie bei Frau Meyer, aus banaler Psychologie und Menschenweisheit und menschenzentrierter Lehre. Jesus ist für dich gestorben. Gott liebt dich. Er hilft dir, wenn du deine Sorgen auf ihn wirfst.
        Wenn du an das gute oder edle denkst, wirst du ein gutes oder edles Leben führen.
        Umkehr von Sünde und Glaubensgehorsam dem Wort Gottes gegenüber kommt nicht vor. Es werden lediglich Bibelstellen als Beleg für die „Weisheiten“ angeführt.
        Immer wieder fallen die Worte Gesundheit oder Finanzen.
        Gott ist hier nicht mehr als ein bedingungslos liebender Erfüllungsgehilfe menschlicher Bedürfnisse.
        Die Quintessenz stellt die biblische Lehre auf den Kopf.
        Nicht Gott steht im Mittelpunkt, um den sich alles drehen soll, sondern der Mensch.
        Die Zahl des Menschen ist die 6. Die Zahl des Antichrist ist 666.
        Unter diesem Aspekt ist das Wohlstandsevangelium, die „Wort des Glaubens“ Lehre tatsächlich antichristlich.
        In Zeiten, wo ich Bilder beliebig manipulieren kann, mag die Aussagekraft des Screenshot-Handzeichens angezweifelt werden.
        Die Lehren des Wohlstandsevangeliums sind, am biblischen Maßstab gemessen, eindeutig antichristlich.
        Entlarvend war auch, dass Bobby Schuller den katholischen Mystiker und New Age Theologen Henri Nouwen zitiert hat.

        1. Zu der gleichen Erkenntnis, dass bei Hour of Power der Mensch im Mittelpunkt steht, bin ich auch schon vor Jahren gekommen, als ich am Anfang meines Glaubenslebens, vor über 10 Jahren, diesen Gottesdienst öfters angeschaut habe. Nach einiger Zeit dachte ich, irgend etwas stimmt da nicht, bis ich darauf kam, dass hier der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht Gott. Der Mensch wird hoch gehalten, wie toll und groß er doch ist, was er alles kann und leistet. Seither schaue ich es nicht mehr an. Was mich aber auch sehr angesprochen hat, war die Musik, die guten Sänger und Musiker. Das ist das Beste an der der ganzen Sendung.

  48. Oh, jetzt werde ich dann wohl gleich anecken ..
    Ich bin eine Frau und ich finde Baldurs Art der Argumentation oder jeder andere, der anhand des Wortes Gottes argumentiert und etwas aus dem Wort Gottes widerlegt, nicht lieblos. Sondern einfach nüchtern, wie uns die Bibel das gebietet.
    Niemandem wurde versucht etwas aufzuzwingen oder verboten das zu hören, oder lesen, was man vermeint zu „brauchen“.
    Ja, ich bin als Frau auch öfters so „hart“ bezeichnet worden, weil ich das gesagt habe, was in der Bibel steht .. selbst als ich betont habe: nicht ich sage das – was hätte ich schon zu sagen, was wirklich zählen könnte ? – sondern Gott sagt das ..kam meistens und das empfinde ich eigentlich als typisch weiblich: aber trotzdem …
    Ja, was aber trotzdem ?
    Und was in der Bibel steht, kommt von dem, der sich für uns geopfert hat. Wie könnte es lieblos sein, darauf hinzuweisen ? Wenn man dahinter schaut, darf man doch dankbar sein, dass jemand das tut ?

    Und jetzt das „anecken“:
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/umfrage-frauen-waehlen-vor-allem-linke-parteien/

    Warum wohl wählen Frauen links/grün ?
    Emotionen !
    Appell an Empathie ob gerechtfertigt oder nicht.
    Ach, die armen Täter .. usw .. schlechte Kindheit, zuwenig Liebe ..

    Noch mehr „anecken“:
    Für mich sind Personen wie Meyer, Prince, Bonnke usw .. die LinksGrünen unter den Gläubigen.
    Wie gläubig – echt gläubig sie sein mögen – das wage ich nicht zu beurteilen.

    Und das was da jetzt geschehen soll. wo in der Bibel steht, dass wenn Gott ein Land dran gibt, er es von Frauen regieren lässt ???

    Übrigens, Freuds Psychologie und auch die Jungsche ist aufgebaut auf den Frauen.
    Männer haben damals keine Therapien gemacht, sie mussten Geld verdienen.

  49. Liebe Jutta,ich bin auch Eine, die laufend aneckt.Es ist doch alles so schön bei dem lieben Gott und wir kommen alle alle in den Himmel……
    egal welchen Namen er hat…
    Wenn du heute bibeltreu argumentierst
    bekommst du mächtig Gegenwind!
    Da soll unser Herr Jesus uns immer Vorbild sein,er nannte Dinge beim Namen.Oft möchte ich mit Paulus sagen,wer hat euch verzaubert?(Galater3)Und es bringt mich zum Weinen,wie verzaubert sie sind!!
    Ihnen jucken so die Ohren,sie hören und verstehen nur ,was ihnen angenehm ist.
    So lange wir leben ,lasst uns hoffen beten und reden von der Wahrheit in Gottes Wort.LG Elke

  50. Liebe (a.)Jutta

    zu C:G; Jung habe ich einmal eine Ausarbeitung im Zusammenhang mit Pfarrer Johann Christoph Blumhardt gemacht. Link pdf:
    https://das-wort-der-wahrheit.de/download/baldur-gscheidle-johann-christoph-blumhardts-kampf-gegen-die-geister/

    Anbei ein überarbeiteter Auszug:

    Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung – ein Spiritist

    Els Nannen beschreibt detailliert in ihrem Buch „DER GETRIEBENE VISIONÄR“: über den bekannten Tiefenpsychologen Carl Gustav Jung, dass er als Spiritist bekannt ist. Sein Großvater war Pfarrer Samuel Preiswerk am Münster zu Basel.
    Els Nannen zitiert in ihrem Buch: „C.G. Jung schrieb über seinen Großvater: Er war ein etwas eigenartiger Mensch, der sich ständig von Geistern umgeben glaubte. Meine Mutter, so Jung, hat mir oft erzählt, wie sie sich hinter ihn setzen musste, wenn er seine Predigten schrieb. Er konnte es nicht leiden, dass während er studierte, Geister hinter seinem Rücken vorbeigingen und störten! Wenn ein Lebender hinter ihm saß, so wurden die Geister verscheucht.
    Pfarrer Preiswerk meinte nämlich, sein Pfarramt mit Spiritismus vereinigen zu können. Jung weiter: In seinem Studierzimmer hatte Samuel Preiswerk einen besonderen Stuhl dem Geist seiner verstorbenen Frau, Magdalene geb. Hopf, reserviert. Jede Woche pflegte Preiswerk, sehr zum Leidwesen seiner zweiten Frau Augusta, geb. Faber, zu bestimmter Stunde mit den Geiste Magdalenens vertraute Zwiesprache zu halten.
    Diese Geisterseherei durchzog einen großen Teil der Kinder und auch Enkel von Samuel Preiswerk.
    Seine Enkeltochter Helly wurde von ihrem toten Großvater besucht; mit ihrem Schutzengel, den ihr der Großvater ausgesucht hatte, unternahm sie weite Reisen in den Himmel. Auch C.G. Jungs Großmutter Augusta, die zweite Frau von Preiswerk hatte das zweite Gesicht, d.h. sie hatte Kontakt zu Geistern und Dämonen. Mit den Geistern verstorbener Verwandter beschäftigten sich viele Nachkommen der Großeltern Preiswerk. http://clv-server.de/pdf/255298.pdf

    Einige Aspekte aus dem Leben von C. G.Jung

    *Carl Gustav Jung, der 1864 verstorbene Großvater, ist als Achtundzwanzigjähriger in die Schweiz gezogen und auf Empfehlung von Alexander von Humboldt 1822 an die Universität Basel berufen worden. In der Familie wird die Legende tradiert, dieser berühmte, gleichnamige Großvater, dem sich Jung sehr nahe fühlte, sei ein natürlicher Sohn Goethes gewesen. Jungs Mutter stammte aus Basel. Durch ihre Familie ist Jung über fünf Jahrhunderte zurück im schweizerischen Volkstum verwurzelt. Ihr Vater, Samuel Preiswerk, war ein bedeutender Theologe und Hebraist, der auch mit Geistern Umgang pflegte. Seine zweite Frau, Jungs Großmutter, hatte, nachdem sie als Achtzehnjährige 36 Stunden lang scheintot gewesen war, das ?zweite Gesicht“. Mediale Begabung, ebenso wie Theologie, Medizin und Naturwissenschaften, also jene Bereiche, die sich in Jungs späterer Ausrichtung auf die Psychiatrie kreuzen, haben in der Familie Tradition.[…]
    https://roths-psychoblog.blogspot.com/2016/05/einige-aspekte-aus-dem-leben-von-c-gjung.html

    *Jung glaubte an Astrologie, Spiritismus, Telepathie, Telekinese, Hellsicht und Außersinnliche Wahrnehmungen (ASW). Über seinen Glauben an eine Reihe von okkulten und paranormalen Ideen fügte Jung noch zwei neue hinzu in seinem Versuch, eine Psychologie zu etablieren, die in okkulten und pseudowissenschaftlichen Überzeugungen wurzelte: Synchronizität und das kollektive Unbewusste.
    https://www.ariplex.com/scepticon/Worterbuch/San_Gennaro/Carl_Gustav_Jung/carl_gustav_jung.html

    Der Spiegel berichtet: Vor dem Schattenreich des Okkulten hatte Jung seit je keine Scheu. Schon als Student war er ein begeisterter Leser okkulter und mystischer Schriften gewesen. Mit seiner Kusine Helene („Helly“) Preiswerk, einem somnambulen Medium, veranstaltete er spiritistische Sitzungen, auf denen Verstorbene beschworen wurden, darunter auch Jungs Großvater Pastor Samuel Preiswerk, der sich mit salbungsvoller Baßstimme aus dem Jenseits meldete. Die Séancen mit Helly machte Jung später zum Thema seiner Doktorarbeit („Zur Psychologie und Pathologie so genannter occulter Phänomene“).
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13522760.html

    *Pastor Samuel Preiswerk betrieb fortdauernde Séancen, um mit seiner gestorbenen ersten Frau zu kommunizieren, wobei seine zweite Frau sowie die Tochter (Jungs Mutter) teilnahmen. Die letztere, die Anfälle von Wahnsinn hatte, reservierte zwei Betten in Jungs Heim für Besuche von Geistern. Jungs Doktorarbeit (veröffentlicht im Jahr 1902) beruhte auf Séancen, die von seiner 13 Jahre alte Cousine durchgeführt wurden, die er durch Hypnose in einen anderen Bewusstseinszustand versetzt um Kontakt zu seinen und ihren toten Vorfahren herzustellen.
    http://hauszellengemeinde.de/psychologie-und-die-lehren-von-daemonen/

    *Jung lebte mit dem Bewusstsein, in eine Familie geboren worden zu sein, die sich aufs Visionäre verstand: der eine Großvater war Geistlicher und hatte tatsächlich mit „Geistern“ Kontakt, der andere war Freimaurer und ein Hoch-Eingeweihter in esoterischen Praktiken. Er galt als ein unehelicher Sohn Goethes. Jung war sich dessen sicher und betonte zeitlebens die Abstammung von dem Dichterfürst. Seine Mutter fiel regelmäßig in Trance und gab dann seltsame Worte und Töne von sich, sie verkehrte in diesen Zuständen ebenfalls mit Geistern und blieb dem Sohn immer ein rätselhaft, geheimnisumwittertes Wesen. Zwar Mutter, aber doch auch Fremde – anziehend und Furcht einflößend schrecklich zugleich. Nach dem Bruch mit Freud begann für Jung ein fünfjähriger Abstieg in die tiefsten Tiefen der Seele, ein Aufenthalt im Abyssos, eine „Nachtmeerfahrt“, wo er Kontakt mit einem alten Mann mit Stierhörnern, Flügeln und einem lahmen Bein (Philemon) bekam und einer weiblichen Variante, einer Art Succubus, die er zuerst als dämonisch, später aber als seine Anima erkannte.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Animus_und_Anima#Anima

    Aus diesen Quellen kommt die heutige Tiefenpsychologie, so müssen wir uns über die Folgen nicht wundern!

    LG Baldur

  51. Ich gehe nicht hinter die Bezahlschranke, aber Peter Wenz ist ja ein Begriff.
    Ich lese zur Zeit das Lukasevangelium.
    Langsam zwar, aber immerhin ..
    Ich habe wirklich geheult, als ich gelesen habe, wie Petrus auf die Knie fällt, zu Jesus sagt: geh weg, von mir, Herr, ich bin ein sündiger Mensch.
    Wie die Menschen, nachdem Jesus den Gelähmten, den seine Freunde gebracht haben, geheilt hat, sich entsetzten, und sagten: wir haben Seltsames gesehen.
    Wie beschrieben wird, wie ein „Schaudern, Schrecken“ über sie kam, als sie Jesus Vollmacht erfuhren.

    Wie arrogant und wie eingebildet sind wir Menschen geworden.
    Ich nehme mich da nicht aus, viel zu wenig ist mir bewusst, was der Herr Jesus für mich getan hat .. viel zu wenig bin ich einfach klein, zufrieden, dankbar …

    Zu Peter Wenz, unteres Drittel:
    https://www.alexanderseibel.de/bill_johnson_und_sein_einfluss.htm
    https://www.alexanderseibel.de/hat_uns_die_bibel_ein_genussvolles_leben_verheissen.htm

    r klagte darüber, wie durch Joyce Meyers Auftritt vor zwei Jahren in Hyderabad eine Woge von predigenden Frauen im Fernsehen einsetzte. Sie gab eine Art Initialzündung. Auch sei seitdem eine große Anpassung an weltliche Maßstäbe zu beobachten. Viele Geschwister in Indien haben ohnehin Probleme mit predigenden Frauen und noch erschreckender für sie ist, dass eine geschiedene Frau mit ihrer Botschaft des positiven Denkens und des moderaten Wohlstandsevangeliums solch einen Zulauf haben kann. Es ist ein weiterer Beleg für die geistliche Verflachung der Gemeinden.

    Er berichtet – schon 2008:
    „Aufschlussreich war für mich, was eine gebürtige Kasachin namens Ilmira zu berichten wusste. Vom 17. bis 20. Januar dieses Jahres war Joyce Meyer in Mumbai, dem ehemaligen Bombay. Sie war sehr angetan von ihren Vorträgen, bis am 19. Januar etwas stattfand, das Ilmira zutiefst schockierte und erschütterte. Mitten im Vortrag fragte Joyce Meyer plötzlich, wer denn von den Anwesenden in Zungen rede? Viele bejahten. Darauf forderte sie die Betreffenden auf, in Zungen zu beten. Dies sei die angebliche direkte Kommunikation mit Gott. Darauf erhob sich ein Schwall unverständlicher Worte aus vielen Kehlen. Minutenlang redete Meyer darauf selber in Zungen. Natürlich ohne irgendeine Auslegung oder sich sonst wie um die paulinischen Regeln zu kümmern. Dabei gibt Paulus in Vers 37 von 1. Kor. 14 gerade als Kennzeichen des Erfülltseins mit dem heiligen Geist, dass man sich an seine Maßstäbe hält und nicht unbekümmert darüber hinwegsetzt. In diesem Kapitel erklärt er sogar, dass es schändlich für die Frau ist, in der Gemeinde zu reden (Vers 35b).

    Leider haben wir eine Generation der zunehmenden Schamlosigkeit, um nicht zu sagen Schande, die auch immer mehr ein an die Welt angeglichenes Christentum hervorbringt und propagiert. Insofern passen solche Ereignisse in das von der Bibel geschilderte Bild der letzten Tage. Auch die Debatte im Zusammenhang mit dem Christival fügt sich womöglich ebenfalls in diese Diagnose ein. Während sogar Immanuel Kant noch erklärte, „Niemand kann in Beziehung auf etwas von Natur aus Schändliches Rechte einrichten.“, sind etliche unserer führenden Evangelikalen, – dem Herrn sei Dank, nicht alle – wegen der kritischen Anfragen eines Homosexuellen knieweich geworden. „Ihre Ehre ist in ihrer Schande“, sagt die Bibel zu diesem „Lebensstil“. Nun, die Schrift hat nicht umsonst gräuliche Zeiten vor der Wiederkunft Christi vorausgesagt. Vor unseren Augen erfüllt sich das Wort aus dem Judasbrief, der über die Menschen der letzten Tage schreibt: Sie sind Schandflecken.. wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen (Verse 12-13).

    Besonders abstoßend wirkt diese Weltseligkeit und das emanzipatorische Gehabe auf Hindus. Wie ein Pastor meinte, wenn Hindus solche Frauen im Fernsehen beobachten, wie sie sich fast jeder Modetorheit anpassen, dann haben sie nur einen Wunsch, dass ihre Töchter nur ja nicht Christen, Anhänger dieser, wie sie meinen, schändlichen Religion werden. .. “

    aus:
    https://www.alexanderseibel.de/unterwegs_zu_den_aermsten_der_armen.htm

  52. Jesus – mein Seelsorger

    Er ist mein „Wunderbarer Ratgeber“ – ich will zu keinem anderen um Hilfe laufen, außer dass Er es mir sagt. Ich will jeden menschlichen Rat durch Sein Wort und durch Seinen Heiligen Geist prüfen.

    Er ist mein „Allmächtiger Gott“ – alles, was mir im Leben begegnet, ist zuerst durch Seine liebenden Hände gegangen. Alles wird mir zum Besten und Ihm zur Ehre dienen, sonst hätte Er es nicht zugelassen.

    Er ist mein „Vater von Ewigkeit“ – ich bin von Ihm geliebt und umsorgt. Ich kann in dieser innigen Gemeinschaft mit Ihm ruhen.

    Er ist mein „Fürst der Friedens“ – ich brauche nicht mehr ängstlich zu sein und mir Sorgen zu machen. Ich kann Ihm alles bringen im Gebet.

    Als Gott mir Jesus gab, legte Er die Herrschaft meines Lebens auf Seine Schultern. (Jes.9, 5)

    D. B. Grace

    aus:
    https://gibb-ev.de/images/downloads/seelsorge_grace.pdf

  53. Lieber Wolfgang,
    an diesen Punkt kommen irgendwann alle diese angeblich großen geistlichen Führer. Hier kann man die ganze Palette dieser Charismatiker durchgehen.
    Ob Wenz, Spitzer, Schuller, Bill Hybels und ähnliche Gestalten, einmal kommt die Wahrheit ans Tageslicht.
    Es fiel mir auf, viele Menschen meinen das schlichte Evangelium bietet zu wenig. Jesus Christus genügt nicht. Dann gehen sie diesen Rattenfängern und ihren leeren Versprechungen auf den Leim. Dabei haben wir allein Jesus die Fülle.
    * Joh 1,16 Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.

    LG Baldur

    1. Hallo Baldur,
      Du hast das Problem sehr schön beschrieben. Letzten Endes ist es doch so, dass durch die Lehre des zweiten Segens vermittelt wird, dass wir durch die Erlösung alleine nicht die ganze Fülle haben, sondern es ein zweites Level gibt.
      Es ist die Gefahr, dass so Unzufriedenheit geschürt und der menschliche Stolz bedient wird. Ich will damit nicht sagen, dass dies auf alle Menschen in diesen Gemeinden zutrifft, aber die Gefahr ist zumindest sehr groß.
      Mein Eindruck ist darüber hinaus, dass ein gewisses Maß an Fehler und Sündhaftigkeit, was es ja überall gibt, den Geist in den Gemeinden trübt, er aber trotzdem wirken kann.
      Wenn aber ein gewisses Maß erreicht ist, hat man den Eindruck ändert sich das….Theologisch habe ich dafür keine Begründung, vielleicht weisst Du dazu etwas

      1. Lieber Wolfgang,

        habe mir auf Deinen Beitrag und Deine Frage Gedanken gemacht, welchen Reichtum in Gott und Jesus Christus wir als Gottes Kinder empfangen durften und haben.
        Im Vaterunser öffnet uns der Heiland den Blick auf Gott unseren Vater. Wir wissen, dass ER in einem unzugänglichen Licht wohnt, niemand außer Jesus konnte Ihn jemals sehen. Und diesen Gott dürfen wir als von Gott Wiedergeborene unseren Vater nennen, zu Ihm beten und zu wissen, dass ER uns hört, antwortet, begleitet, bewahrt und erhört. Durch Jesus haben wir als wir gläubig wurden den Heiligen Geist erhalten.

        * Eph 1,13 … in dem auch ihr, nachdem ihr gehört habt das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils – in dem ihr auch, nachdem ihr geglaubt habt, versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geist der Verheißung.

        Dies allein übersteigt doch jedes menschliche Denkvermögen – als sündige Menschen, aber erlöst durch das Blut unseres Herrn Jesus dürfen wir mit Gott und Jesus Gemeinschaft haben.

        * 1 Petr 1,3-5 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch, die ihr durch Gottes Macht durch Glauben bewahrt werdet zur Errettung, die bereit ist, in der letzten Zeit offenbart zu werden.
        Die menschliche Unzufriedenheit ist so alt wie die Menschheit. Dies zeigt uns schon die Geschichte von Adam und Eva mit dem Sündenfall. Das ist die menschliche Natur wie es auch das Sprichwort ausdrückt:
        „Je mehr er hat, je mehr er will, nie schweigen seine Wünsche still“!
        Das erste Menschenpaar hatte „alles“ in der Gemeinschaft mit Gott und war dennoch nicht mit diesem Zustand zufrieden. Satan hat es erreicht, in ihnen das Verlangen nach mehr zu wecken. Und so schlugen sie beide das Gebot Gottes, nicht von der verbotenen Frucht zu essen in den Wind. Damit begann die Tragödie an der die ganze Menschheit seither zu leiden hat.

        Was mich immer wieder erschüttert ist heute noch die Sucht vieler Christen nach MEHR. Dabei haben wir in der Schrift einen unerschöpflichen geistlichen Reichtum durch unseren Herrn Jesus Christus als Geschenk bekommen.

        * Eph 1,3  Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit JEDEM GEISTLICHEN SEGEN in den himmlischen [Regionen] in Christus.
        [Joh 1,16; Gal 3,14; 2. Petr 1,3-4]

        * Kol 2,3 in Ihm sind „alle“ Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen.
        Nun warnt Paulus in seinem Brief an die Galater vor falschen Brüdern:

        * Gal 2,4 Was aber die eingeschlichenen falschen Brüder betrifft, die sich hereingedrängt hatten, um unsere Freiheit auszukundschaften, die wir in Christus Jesus haben.

        Ebenso * Judas 1, 4 Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher, und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.
        Die Schrift warnt uns vor solchen Menschen und fordert uns auf:
        * Hebräer 2,1 Deswegen sollen wir umso mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten. (am Ziel vorbei)
        * 2 Petr 2,1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die Verderben bringende Sekten neben einführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen.
        * 1. Johannes 4,1: Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.
        Diese falschen Brüder – und auch Schwestern wecken nun bei vielen Gläubigen die Gier und die Sucht nach „Mehr“ um sich an denen die ihnen folgen zu bereichern. Ob das nun Frau Meyer, Robert Schuller, Yonggi Cho, Johannes Hartl, Bill Hybels und wie sie alle heißen mögen – alle sind nach dem selben Muster gestrickt. Sie versprechen ihren Anhängern das Blaue vom Himmel. Mehr von Gott, mehr von Jesus, mehr vom Heiligen Geist, mehr Lebensgenuss, mehr Erlebnisse mit Gott und so geht es weiter.
        Hin und wieder besuchte ich einst die Bibelabende von Bruder K-H. Kauffmann in Nürtingen. Ich war eines abends früher dort und sah, dass im gleichen Gebäude eine Veranstaltung der charismatischen Gemeinde Karlsruhe mit Siegfried Müller war. So schaute ich mal rein und hörte Müller rufen:
        „Heute erhört Gott „alle eure Gebete“! Darauf ertönte rauschender Beifall der Fangemeinde. Das reichte mir dann.

        Im Programmheft Antenne November des ERF Senders kommt dies Gier nach Mehr ebenfalls zum Ausdruck. Von der Sehnsucht nach Gottes Welt – Die Bibel ist voll von übernatürlichen Begegnungen und Phänomenen. Gibt es die auch heute noch? Und wenn ja: Warum erlebe ich so wenig davon?
        Für mich ist die Suche nach dem Übernatürlichen vor allem die Suche nach Gott selbst. Ihn möchte ich immer mehr kennenlernen. Ich möchte sehen, was Er sieht, und lieben lernen, wie Er liebt.
        Der Musikchef des ERF schreibt: ich habe Gott oft in der Musik erlebt. Ich glaube, Musik ist einer der wichtigsten Kanäle, durch die er zu mir spricht. Unser Wunsch ist, dass immer mehr Menschen von ERF Pop und damit von einem Gott erfahren, der sie liebt. Von der Zärtlichkeit Gottes -Jeden Tag ein bisschen mehr lieben. Ähnliches findet sich auch bei Bibel TV.
        Im ganzen Heft findet sich die Worte Gehorsam und Leiden allerdings nicht. Hier wird ein absolut falsches Evangelium verkündet.
        Ich denke dabei einmal an unseren Heiland der die Herrlichkeit die ER beim Vater hatte verließ um uns in Seiner Liebe vom ewigen Tod zu erretten. Was nahm ER als Gottessohn an unsäglichem Leiden auf sich?
        Stephanus, der erste Märtyrer hatte, wie wir in Apg 6-7 lesen können ein wunderbares Erlebnis erfahren. Er sah sogar den Himmel offen – und dabei wurde er um seines Zeugnisses willen zu Tode gesteinigt. Gottes Wort sagt:

        * Psalm 94,12: Glückselig der Mann, den du züchtigst, Jah (Gott), und den du belehrst aus deinem Gesetz.
        Solche Erfahrungen will jedoch heute niemand machen.
        Zum Abschluss
        * 1 Kor 1,5 … ihr seid durch ihn an allen Stücken reich gemacht, an aller Lehre und in aller Erkenntnis.
        * 2.Kor 8,9: „Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich werdet.“
        * Röm 8,32 Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?

        Können wir noch mehr erwarten – reicht dies den Menschen nicht? Meine Ausführungen sind allerdings unvollständig, jedoch kann jeder selbst diesen Schatz in der Bibel heben und suchen.

        LG Baldur

  54. Lieber Baldur,

    vielen Dank für Deine Mühe, die Du Dir mit dieser umfangreichen Darstellung gemacht hast, der ich völlig zustimmen kann.
    Deine Gedanken ermutigen dazu einfach an Jesus dran zu bleiben, ihm zu vertrauen und auch in Schwierigkeiten auszuharren. Es ist wichtig immer wieder daran zu denken, dass er im Regimente sitzen und alles wohl führt
    Nochmals danke

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