Leitgedanken der Deutschen Evangelischen Allianz zur Homosexualität

Vieles mußte in der Vergangenheit am Kurs der Deutschen Evangelischen Allianz bemängelt werden. Unter ihrem langjährigen Vorsitzenden Michael Diener hatte sie zeitweise einen geradezu katastrophalen Kurs der Bibelkritik eingeschlagen.

Da wollen wir positive Entwicklungen nicht unterschlagen. So hat der Hauptvorstand der Allianz bei seiner Herbstsitzung in Bad Blankenburg eine Stellungnahme zu Ehe und Homosexualität beschlossen, die zwar immer noch vom sehr zwiespältigen und mühsamen Ringen um einen gemeinsamen Weg bei offenbar durchaus nicht gemeinsamen Überzeugungen geprägt ist. Dennoch enthält diese Veröffentlichung mindestens zwei bemerkenswert gute Feststellungen.

Die Erste ist: „Die Frage nach der Bewertung von Homosexualität wollen wir – wie andere ethische und theologische Fragen – auf der Grundlage der Heiligen Schrift klären. Sie ist für uns das geschriebene Wort Gottes und verbindlicher Maßstab in allen Fragen des christlichen Glaubens und der Lebensführung.“

Diese Feststellung enthält mindestens zwei grundlegende und wichtige Aussagen:

  1. Die Bewertung z.B. der Homosexualität wird nicht auf der Grundlage menschlicher Befindlichkeiten, angeblicher wissenschaftlicher Erkenntnisse oder genetischer Veranlagungen vorgenommen, sondern auf der Grundlage der Heiligen Schrift!
  2. Die Heilige Schrift wird als das „geschriebene Wort Gottes“ bezeugt. Das ist eine klassisch bibeltreue Erklärung im Gegensatz zur bibelkritischen Meinung, daß die Heilige Schrift Gottes Wort lediglich „enthalte“, neben zeitbedingtem menschlichen Wort, das für uns heute nicht mehr gelte.

Das Zweite ist: „Die in der Bibel beschriebene homosexuelle Praxis ist mit dem Willen Gottes und damit dem biblischen Ethos unvereinbar.“

Auch hier wird erfreulich klar festgestellt, daß die Zurückweisung homosexueller Praxis und der Gleichstellung homosexueller Beziehungen mit der Ehe nicht darin ihren Grund hat, daß die Gemeinden dafür „noch nicht reif seien“ etc., sondern mit der klaren Feststellung, daß sie mit dem Willen Gottes nicht vereinbar ist.

Dabei muß man allerdings auch zwei dicke Wermutstropfen in dieser Veröffentlichung feststellen, die die immer noch tiefe geistliche Zerrissenheit der Allianz erkennen lassen.

Das ist zum Einen die Einleitung des letztgenannten Zitats: „Die in der Bibel beschriebene homosexuelle Praxis“. Mit dieser Formulierung hat der Hauptvorstand der Allianz jede Menge Hintertüren offengelassen und offenbar ein breites Zugeständnis an diejenigen gemacht, die in der Allianz längst keine bibeltreue Position mehr vertreten. Denn damit wird eben nicht jede homosexuelle Praxis als mit dem Willen Gottes nicht vereinbar bezeichnet, sondern nur „die in der Bibel beschriebene Praxis.“ Und damit läßt man die Türen offen für Spekulationen aller Art, die wir von Bibelkritikern bis zum Erbrechen kennen, wonach die heute praktizierten Formen von Homosexualität in der Bibel ja gar nicht beschrieben seien. Allein dieser einleitende Halbsatz ist deshalb geeignet, die sonst guten Ansätze und Aussagen des Papiers vollständig zu pulverisieren.

In diese Richtung deutet auch die andere Formulierung: „dass homosexuelle Partnerschaften der Ehe nicht gleichgestellt werden können“. Es wird also nur eine Zurückweisung homosexueller Partnerschaften im Vergleich zur Ehe vorgenommen. Es wird nicht Bezug genommen auf die Segnung homosexueller Beziehungen etc..

Man hat sich hier also auf einen bibeltreu klingenden Minimalkonsens geeinigt und versucht den immensen Schaden, den Michael Diener in seiner Amtszeit angerichtet hat, etwas einzudämmen. Wieviel diese Veröffentlichung in der weiteren Praxis und Lehre der Allianz wert ist, wird die Zukunft zeigen müssen.

25 Antworten auf „Leitgedanken der Deutschen Evangelischen Allianz zur Homosexualität“

  1. Idea: Württembergische Kirchengemeinden sollen gleichgeschlechtliche Partnerschaften künftig in Gottesdiensten öffentlich segnen dürfen. Das will der Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg im November der Synode vorschlagen, teilte Landesbischof Frank Otfried July am 17. Oktober in Stuttgart mit.
    Dabei sollen die Ortsgemeinden entscheiden, ob sie den Paaren dieses Angebot machen. Kirchliche Trauungen sollten aber auch künftig nicht möglich sein, so July.
    Traugottesdienste wie bei Mann und Frau sind seiner Einschätzung nach in der Landeskirche „nicht durchsetzbar“. Bislang ist in Württemberg – ähnlich wie in Bayern – lediglich eine Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in nichtöffentlichem Rahmen möglich. Pietisten lehnen öffentliche Segnung und Trauung ab.

    [https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/wuerttemberg-oberkirchenrat-schlaegt-homo-segnung-im-gottesdienst-vor-102839.html]

    Es steht jetzt in der Synode die „ÖFFENTLICHE SEGNUNG“ zur Debatte. Seither gab es nur die „NICHTÖFFENTLICHE SEGNUNG.“ Diesem Akt stimmte auch die „LEBENDIGE GEMEINDE, die CHRISTUSBEWEGUNG zu.“
    Ob diese Segnung nun öffentlich im Gottesdienst oder nichtöffentlich stattfindet, ist nach Gottes Geboten und den Lehren der Apostel unzulässig. Darauf steht kein Segen!
    Hier gilt das Wort des Propheten Elia:

    *1.Kön 18. 21 Elia trat zum ganzen Volk hin und sprach: Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR der Gott ist, so wandelt ihm nach; wenn aber der Baal, so wandelt ihm nach! Und das Volk antwortete ihm kein Wort.

    STEFFEN KERN ist Vorsitzender der API‘s und wie Dekan Ralf Albrecht gehört er zur Lebendigen Gemeinde. Es ist für mich unverständlich, welche Haltung diese beiden Herren hier einnehmen! Hier wird an den Fundamenten der Heiligen Schrift und des Menschseins gerüttelt. Dazu einen Kompromiss erzielen zu wollen schlägt Gott und Jesus Christus geradezu ins Gesicht.
    In einem Infobrief eines Gnadauer Gemeinschafts-Verbandes ist zu lesen:
    „Es ist nicht einfach für die Synodalen, eine Entscheidung zu treffen, die dem Wort Gottes entspricht und auch der Verantwortung, die wir haben für unsere Gesellschaft und für Menschen, die die Konsequenzen einer solchen Entscheidung tragen (müssen). Diese Konstellation übt einen großen Druck auf die Entscheider aus. Deshalb sind sie auf unser Gebet angewiesen“.

    Wieso soll es für die Synodalen schwierig sein eine Entscheidung zu treffen? Ist das Wort Gottes schon abgemeldet? Nach bewährter Salamitaktik nähert sich nun die Württembergische Landeskirche gemeinsam mit den Pietisten dem Ziel, die Ehe für alle einzuführen.

    Ein Stuttgarter Pfarrer sagte mir schon vor etwa einem Jahr, dass die Ehe für alle auch in Württemberg kommen wird.
    Die Lebendige Gemeinde hat keine absolute Mehrheit und so dürfte es nur eine Frage de Zeit sein bis auch diese Bastion fällt.

    Michael Dieners Aussagen sind leider nicht glaubhaft. Er hat selbst das Tor zur Öffnung zur Öffnung und Akzeptanz der Homosexuellen aufgestoßen.

    Badische Landeskirche:
    Pfarrer die eine Segnung/Trauung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ablehnen, erhalten in der badischen Landeskirche keinen unbegrenzten Gewissensschutz. Er sei notwendig, weil Pfarrer, die das ablehnten, sich sonst gezwungen sehen könnten, ihr Amt niederzulegen. Sie verlören damit auch ihre Altersbezüge. Uta Henke, sagte, dass ein solcher Schutz nicht „für alle Zeiten“ festgeschrieben werden könne, da die Synode immer das letzte Wort habe. Abstimmung gab es keine. Und nun wollen 75 Synodale festlegen, wie das Gewissen ihrer Pfarrer auszusehen hat?

    https://www.cbb-baden.de/aktuelles

    1. Die Lebendige Gemeinde hätte den ungeistlichen Unsinn auch mit einer absoluten Mehrheit wohl nicht gestoppt. Sie ist längst viel zu gleichgeschaltet, und ihre führenden Vertreter scheinen eher nach kirchlicher Anerkennung und Posten zu schielen, als nach einer klaren biblischen Linie. Diese These vertrat mir gegenüber schon vor Jahren eine Pfarrerin, die nicht sich wohl nicht zur Lebendigen Gemeinde zählt und als eher gemäßigt bibelkritische Theologin verwundert war über die unklare Linie der aktuellen LG-Leute.

    1. Es ist entsetzlich, daß es Leute gibt, die solche absurde Drohungen aussprechen. Man kann allerdings in der heutigen Zeit auch nicht ausschließen, daß solche Briefe gefaked sind, also bewußt von der anderen Seite kommen, um Kritiker homosexueller Beziehungen in ein schlechtes Licht zu rücken. Ich behaupte keinesfalls, daß das im besagten Falle so ist, aber ausschließen kann man es leider auch nicht.

  2. Bitte genau lesen und auch die Quellen. Es scheint abseits dem schlimmen Fall der Morddrohung so zu sein, dass es in dieser Gemeinde kontroverse Ansichten zum „Thema Ehe für alle“ gibt.

    1. Der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz hat bei seiner Herbstsitzung in Bad Blankenburg eine theologisch konservative Stellungnahme zu Ehe und Homosexualität veröffentlicht. In drei „Kernpunkten“ äußert sich der Hauptvorstand darin zur Ehe, zur Homosexualität und zum Umgang mit Vertretern anderer Überzeugungen.

      https://www.jesus.de/brisantes-thema-evangelische-allianz-veroeffentlicht-stellungnahme-zu-ehe-und-homosexualitaet/

      Kontroverse um Familienbild der Deutschen Evangelischen Allianz

      https://www.allein-christus.de/aktuell/archiv-glaubensthemen/endzeit-ökumene-allianz/

  3. Zusatz:Die Deutsche Evangelische Allianz vertritt über eine Million Evangelikale
    Äußerungen Dieners(Rotarier?) hatten im vergangenen Jahr zu einer Kontroverse geführt. Er hatte in Interviews ein neues Denken der Evangelikalen im Blick auf Mission, Politik und Homosexualität gefordert. Diener wünschte sich, dass auch Christen, die ihre Homosexualität praktizieren, Mitarbeiter in Gemeinden sein können. Dem widersprachen Teile der evangelikalen Bewegung öffentlich, darunter der frühere proChrist-Hauptredner, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), auf dessen Initiative hin dann im Januar das „Netzwerk Bibel und Bekenntnis“ entstand. Die Deutsche Evangelische Allianz repräsentiert über eine Million theologisch konservative Protestanten und ist mit etwa 350 missionarischen und diakonischen Werken verbunden. Bekannt ist sie vor allem durch die zu Anfang jedes Jahres an 1.100 Orten stattfindende Allianzgebetswoche.

    http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/ekkehart-vetter-wird-neuer-vorsitzender-der-evangelischen-allianz-99256.html

  4. Lieber Arno,

    Das Gehabe der Gnadauer und der DEA erinnern mich an den Echternacher „Pilgerschritt“ – zwei Schritte vor, einer zurück.
    Es ist ein irreführendes Verhalten das hier an den Tag gelegt wird. Sowohl DEA und Gnadau distanzieren sich nicht von der EKD – beide Organisationen sind aufs engste mit ihr verbunden. Die irreführenden Verlautbarungen sollten wir durchschauen.
    Evangelikal ist heute kein eindeutiger Begriff mehr.
    Viele Evangelikale müssen als „Evangeli-KAHLE“ bezeichnet werden. Das Spektrum ist riesig. Pietisten, Charismatiker, Pfingstler – alles unter einer Decke.
    Diener, der als Rotarier im Rat der EKD in dem die meisten Bischöfe ebenfalls Rotarier sind, kann nicht vertraut werden!

    Gruß Baldur

  5. Lieber Baldur,
    Genau Baldur
    4. NOVEMBER 2017 UM 8:57 UHR
    Evangelikal ist heute kein eindeutiger Begriff mehr.
    Viele Evangelikale müssen als „Evangeli-KAHLE“ bezeichnet werden. Das Spektrum ist riesig. Pietisten, Charismatiker, Pfingstler – alles unter einer Decke.
    Diener, der als Rotarier im Rat der EKD in dem die meisten Bischöfe ebenfalls Rotarier sind, kann nicht vertraut werden!

    LG

  6. JOHANNES HARTL – EIN VERLÄNGERTER ARM DER KATHOLISCHEN KIRCHE?

    Gerade im Jahr des Reformationsjubiläums schlägt ein Trend unter Evangelikalen vollends durch, der die Reformation quasi umkehrt: eine Rückkehr zum Katholizismus. Nur eines von vielen aktuellen und besorgniserregenden Beispielen ist, wie der katholisch-charismatische Autor und Prediger Johannes Hartl von Evangelikalen empfohlen, gepriesen und vermarktet wird. Hartl ist Gründer und Leiter des Augsburger Gebetshauses, einem Ableger des „International House of Prayer“, das 1999 von dem Extrem-Charismatiker Mike Bickle ins Leben gerufen wurde. Das Augsburger Gebetshaus veranstaltet jährlich zu Jahresbeginn die MEHR-Konferenz, die dieses Jahr einen Rekordbesuch von etwa 10.000 meist jungen Teilnehmern verzeichnete. Redner waren u.a. der päpstliche Hofprediger Raniero Cantalamessa aus dem Vatikan. Neben viel Popmusik-Lobpreis prägte auch eine gemeinsame Eucharistiefeier – die katholische „unblutige Wiederholung des Kreuzesopfers“ diese Konferenz.

    Wolfgang Nestvogel erklärt in einem Vortrag über den Judasbrief, dass Verführer sich typischerweise unmerklich „einschleichen“ und quasi durch die Hintertür in bibeltreue Kreise eindringen (Judas 1,4). Auch die besagte Beschlagnahme und Uminterpretation eigentlich biblischer Begriffe gehört zu dieser Methode. Irrlehrer „kapern“ sozusagen diese biblischen Begriffe. Deshalb müssen wir immer genau hinschauen, was denn vom Kontext und Hintergrund des Redners oder Autors mit dem Begriff gemeint ist. Nestvogel nennt auch insbesondere Johannes Hartl als Beispiel für diese Unterwanderung der Evangelikalen. Sein Vortrag kann unter http://www.maleachi-kreis.de/downloads heruntergeladen werden (über Hartl ab Minute 49:00).

    https://www.betanien.de/johannes-hartl-ein-verlaengerter-arm-der-katholischen-kirche/

  7. Lieber Claus,
    schon bald wirst Du hier weitere Gesetzestexte veröffentlichen können\müssen und mir fehlen einfach die Worte: http://www.n-tv.de/politik/Karlsruhe-fordert-drittes-Geschlecht-article20121439.html
    Die „positive Eintragung der geschlechtlichen Identität“ soll das im „Grundgesetz geschützte Persönlichkeitsrecht“ wahren.
    Dies entspricht nicht einmal der Präambel des Grundgesetzes.
    …und bitte: hier keine Merksätze der Kanzlerin zu ihrer christlichen Einstellung anfügen (s. Baldur: 05.11.).
    Mir gehen sowohl das derzeitige Tempo als auch die Themen zu weit.

    1. Zumal das „dritte Geschlecht“ nichts anderes als unwissenschaftlicher Schwachsinn ist. Daß sich das BVG hier einmischt zeigt meines Erachtens, wie unterwandert auch die Justiz bis ganz hinauf längst ist. So zumindest meine private Meinung.

      1. Ich habe schon vor längerer Zeit im Internet gelesen (Quelle weiß ich leider nicht mehr) dass im Frühjahr/ Sommer vor der Grenzöffnung alle Verfassungsrichter, die nicht das richtige Parteibuch hatten bzw. nicht linientreu zu Fr. Merkels Politik waren, ausgetauscht bzw. weg gemobbt wurden.
        Auch damals wurden schon die Weichen für das Funktionieren der illegalen Masseneinwanderung gestellt.
        Es ist unglaublich, in welche schlechte Richtung man doch denken muss, um das Handeln dieser Frau zu durchschauen.

  8. DIE ENTSCHEIDUNG DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS (KARLSRUHE), EIN DRITTES GESCHLECHT FÜR DEN EINTRAG IM GEBURTENREGISTER VOM GESETZGEBER ZU FORDERN, STÖSST BEI DEN KIRCHEN AUF VERSTÄNDNIS.

    Intersexuellen Menschen – sie sind genetisch, anatomisch oder hormonell nicht eindeutig dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zuzuordnen – soll so ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität in einer „positiven Bezeichnung“ eintragen zu lassen, etwa als „inter“ oder „divers“. Es stelle eine Diskriminierung und einen Verstoß gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht dar, wenn intersexuelle Menschen sich entweder entscheiden oder auf eine Eintragung verzichten müssen, entschieden die Richter.
    EKD: MENSCHEN SOLLEN VOR AUSGRENZUNG GESCHÜTZT WERDEN

    [https://www.idea.de/gesellschaft/detail/kirchen-halten-urteil-zum-dritten-geschlecht-fuer-nachvollziehbar-103135.html#comments]

    Eine einzelne Person beschäftigt hier das BVG das diese neue Geschlechtsidentität festschreibt. Ob das die anderen Betroffenen selbst wünschen ist jedoch völlig offen. Haben diese Leute nun auch einen Anspruch auf eine geschlechtsspezifische Toilette? Die Gesellschaft soll verändert, das Denken umgekrempelt werden. Zum Schluss weiß keiner mehr, welche Identität er/sie hat oder annehmen sollte. Schon Kinder in der Schule sollen ihre geschlechtliche Orientierung herausfinden.

    Das Ziel: Auflösung und Verunsicherung der Familie.

    Dass die Kirchen das Urteil zum dritten Geschlecht für nachvollziehbar halten ist wirklich nichts Überraschendes. Die Entscheidungen wurden und werden immer unterstützt und durch gewunken. Ob es diesen Menschen nach dem Urteil besser gehen wird, ist zu bezweifeln. Der Eintrag im Register des Standesamts dürfte nicht mehr als etwas Kosmetik sein. Psychische Belastungen welche diese Menschen haben, werden durch den Eintrag nicht einfach aus der Welt zu schaffen sein.
    Neben hoher Beeinträchtigung des psychischen und körperlichen Wohlbefindens, zeigt sich eine Beeinträchtigung der Lebensqualität. Menschen mit chromosomaler Intersexualität leben häufiger alleine, sind unsicherer und haben mehr sexuelle Probleme, sind weniger zufrieden, haben weniger Lebensqualität. Was tun Staat und Kirche um dienen Personen wirklich zu helfen?
    [http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/schweizer-stellungnahme-intersexualitaet.pdf]

    HOMOEHE – DER WAHN GEHT WEITER
    DIE HOMO-LOBBY WIRD EUCH WEITER NERVEN!

    Die beschlossene Ehe für alle ist Grund zu großer Freude – sie war nach über 25 Jahren Kampf überfällig.
    Die LGBTI-Bewegung ist damit noch lange nicht am Ziel.
    Die Homo-Lobby wird euch weiter nerven! Wer glaubt oder hofft, dass die Homo-Lobby nun am Ziel ist und verstummt, der irrt gewaltig. Die Ehe für alle wird die LGBTI-Bewegung vielmehr beflügeln, ihre Forderungen gegenüber dem Deutschen Bundestag noch selbstbewusster zu vertreten – vor allem diejenigen Forderungen, die von der Ehe für alle bislang in den Hintergrund gedrängt wurden. Mit der Ehe für alle kann Deutschland nun auch in der Außen- und Entwicklungspolitik überzeugend für LGBTI-Rechte eintreten . Länder, die Homosexualität bestrafen, sind keine „sicheren Drittstaaten“, verfolgte LGBTI haben ein Recht auf Asyl. Was eine Verfolgung ist, wird von feministischen Queerverbänden festgelegt werden.

    [http://www.faktum-magazin.de/2017/07/homoehe-der-wahn-geht-weiter/]

    LG Baldur

    1. Inwieweit das Urteil des BVG einen Fall von Rechtsbeugung und unerlaubter Einmischung in die Politik darstellt, müssten Staats- und Verfassungsrechtler prüfen. Ich persönlich würde nicht mal ausschließen, daß der konkrete Prozess bewußt lanciert wurde, um ein solches Urteil auf den Weg zu bringen.
      In logischer Konsequenz müßten nun alle Sportverbände und – Turniere neben Frauen- und Männerwettkampfen auch für Interesexuelle solche anbieten. Wie immer man das Urteil des BVG rechtlich bewerten mag, praktisch ist es nur ein weiterer Meilenstein in Merkelland Absurdistan. Seit Jahrtausenden gibt es Menschen mit genetischen Defekten im Chromosomensatz. Trotzdem kam die Welt bisher ohne ein „drittes Geschlecht“ klar. Es geht meines Erachtens ganz klar nur um eine weitere Vorantreibung des Genderwahns und des Niederreißens der Wahrnehmung möglichst jeder Schöpfungsordnung. Es wäre auch eine Frage an Mediziner, wie viele Fälle von genetischen Defekten im Chromosomensatz es tatsächlich gibt. Die teils angegebenen Zahlen erscheinen mir wieder einmal manipulativ viel zu hoch angesetzt.

      1. Bei dem Thema GEN- STÖRUNGEN wird wie zu sehen ist mit zweierlei Maß gemessen.

        Wird bei der Untersuchung einer schwangeren Frau bei dem Kind ein Gendefekt entdeckt, bedeutet dies für das werdende Kind in 90 Prozent aller Fälle das Todesurteil.
        Diese Kinder haben kein Recht auf Leben und passen bei den LSBTTIQ-P Interessen Verbänden nicht ins Bild. Diese Kinder sind Unpersonen.

        Der atheistische Biologe RICHARD DAWKINS rät über Twitter zur Abtreibung aller Föten mit Downsyndrom. In unserer Optimierungsgesellschaft scheint er für sie keinen Platz zu sehen. Dawkins riet unlängst dazu, Kinder von Märchen (auch der Bibel) fernzuhalten, da dieser ganze übernatürliche Kram sowieso nur deren Denken verneble, anstatt es zu schärfen. Liest man die aktuellen Twitter-Einträge des Biologen, der an der Universität von Oxford lehrte, vergeht einem dieses Lachen allerdings.

        Dawkins schreibt: „Wäre ich eine Frau mit einem DS-Fötus, würde ich abtreiben“, weshalb er allen Frauen, deren Kind positiv auf Trisomie 21, auch Downsyndrom genannt, getestet worden ist, auch zu einer Abtreibung rät – und dazu, es einfach noch mal zu versuchen.

        [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/richard-dawkins-raet-zur-abtreibung-bei-downsyndrom-13110122.html]

        Ein Kandidat der euroskeptischen britischen Partei United Kingdom Independence Party (UKIP) wurde von seiner Partei suspendiert. GEOFFREY CLARK, Kandidat für den Rat der Grafschaft Kent hatte öffentlich gefordert, daß ungeborene Kinder, bei denen Trisomie 21 oder andere vergleichbare Krankheiten oder körperliche Einschränkungen festgestellt werden, obligatorisch getötet werden sollten. Clark begründete den Mordaufruf mit den „zu hohen“ Kosten, die andernfalls für den staatlichen Gesundheitsdienst entstehen würden. Über 80-Jährige verursachen „zu hohe Kosten“ – Euthanasie ist „kostenlos.“ Unterstützung für Familien mit mehr als zwei Kindern unterbinden – Papst und Kirche sind an allem Schuld.

        [https://www.katholisches.info/2012/12/obligatorische-totung-von-ungeborenen-kindern-mit-down-syndrom-und-euthanasie-fur-pensionisten-gefordert/]

        Dazu ein weiterer Bericht:

        Werdende Mütter können ihr Kind bereits in der Schwangerschaft immer besser auf Erbkrankheiten testen lassen. Eine Folge: In Deutschland kommen kaum noch Babys mit Trisomie 21 – auch bekannt als Downsyndrom – zur Welt. Etwa neun von zehn Schwangeren lassen in Deutschland bei einer Trisomie 21 einen Abbruch vornehmen – so schätzen es zumindest Experten, belastbare Zahlen gibt es nicht.

        Statistisch gesehen kommt bei etwa 600 bis 700 Geburten ein Baby mit Downsyndrom zur Welt. Menschen mit Downsyndrom haben in jeder Zelle ein Chromosom mehr als andere Menschen. Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden, daher auch die Bezeichnung Trisomie 21. Wie sehr das zusätzliche Chromosom die Betroffenen körperlich einschränkt, kann sehr unterschiedlich sein.

        Im vergangenen Jahr wurde die Geburt eines Downsyndrom-Kindes als Arztfehler vor Gericht verhandelt. Eltern hatten gegen Frauenärzte geklagt, weil diese nicht entdeckt hatten, dass ihr Kind Trisomie 21 hat. Sie argumentierten, sie hätten die Schwangerschaft abgebrochen, wenn sie von der Behinderung gewusst hätten. Die Klage wurde abgewiesen.

        Auch in den meisten Nachbarländern Deutschlands entscheiden sich viele Frauen für eine Abtreibung, wenn sie erfahren, dass ihr Kind das Downsyndrom hat.

        [http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/down-syndrom-neun-von-zehn-frauen-treiben-ab-a-1138841.html]

        Was ich nicht erwartet hätte ist, obwohl DIE LINKE das Recht auf Schwangerschaftsabbruch fordert, den folgenden Hinweis zu finden:

        WELT-DOWN-SYNDROM-TAG AM 21.3.: ES IST NORMAL VERSCHIEDEN ZU SEIN!

        Die BVV möge beschließen:

        Das Bezirksamt Pankow wird ersucht, in geeigneter und öffentlichkeitswirksamer Art und Weise ab dem Jahr 2017 anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages, dem 21. März, im Bezirk Pankow

        1. auf den Welt-Down-Syndrom-Tag eines jeden Jahres hinzuweisen;

        2. anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages durch gezielte Aktivitäten im Bezirk zur Akzeptanz und Wertschätzung von Menschen mit Trisomie 21 beizutragen.

        Darüber hinaus wird ersucht zu prüfen, welche gezielten Bemühungen zu unternehmen sind, die Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Menschen mit Down-Syndrom im Bezirk zu verbessern. In die Umsetzung dieses Beschlusses sollte die Expertise des Deutschen Down-Syndrom-Infocenter e.V. einbezogen werden.

        [https://www.ds-infocenter.de/]

        [http://www.die-linke-pankow.de/linksfraktion/drucksachen/viiiwahlperiode/5_tagung/welt_down_syndrom_tag_am_213_es_ist_normal_verschieden_zu_sein/]

        Siehe auch: [https://www.youtube.com/watch?v=Jg2ZBPw2LyE&amp=&feature=related]

        Unsere Gesellschaft leidet an Gottlosigkeit und Verrohung!

        LG Baldur

        1. Zu den Frauenfrühstücken, wo ich bei der Kinderbetreuung tätig bin, kommen regelmäßig 2 erwachsene Frauen und eine Jugendliche, die das Downsyndrom haben, zusammen mit ihren Müttern. Die Behinderten bleiben solange bei uns in der Kinderbetreuung, bis die Veranstaltung zu Ende ist.
          Ich kann aus Erfahrung sagen, dass diese Menschen einen sehr lieben und gutmütigen Charakter haben. Kein Streit oder ähnliches geht von ihnen aus. Die Jugendliche kümmert sich hilfsbereit um die kleineren Kinder, spielt mit ihnen und nimmt sie auf den Arm. Die anderen Kinder haben keine Berührungsängste mit ihnen. Die erwachsenen Frauen sind manchmal etwas unlustig bei Bastelarbeiten oder beim Erzählen der biblischen Geschichten mitzumachen, aber dann setzen sie sich abseits und beschäftigen sich alleine mit einem Puzzle oder anderem. Aber eines haben sie alle, sie strahlen eine Lebensfreude aus, die viele „Normale“ nicht haben. Sie sind auch im Erwachsenenalter immer noch wie ein Kind, für das man sorgen muss, um das man sich kümmern muss, denn sie können ihr Leben alleine nicht bewältigen.

    1. Lieber Wolfgang,

      hier finden sich zahlreiche wohlmeinende Worte, die jedoch in der Synode kein all zu großes Gehör finden werden.
      Der Druck auf die Synodalen ist groß, wenn selbst Bischof July für eine Öffnung ist.
      Die Kompassnadel der Kirche zeigt nicht mehr auf Gottes Wort sondern auf den Zeitgeist!

      LG Baldur

  9. Gott segne Bruder Theo für seine
    wahrhaftigen mutigen Predigten!
    Ein Licht und Salz in der vom Abfall gezeichneten Christenheit.Ich fühle mich immer mehr an DDR Niveau er-
    innert,Angst und Gemeinheiten sind
    an der Tagesordnung.Hinter allem steckt Satan, der Lügner u.Dieb von Anfang an.Nur der Blick auf unseren König und Herrn Jesus Christus wird uns helfen und die ganze Waffenrüstung Epheser 6/10!
    Gottes Segen Euch

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