29.10.2017 – 103. Abend der Gebetsinitiative

Liebe Mitbeter,

eine Kaskade an Dummschwätzern läßt man derzeit über uns hereinbrechen. Da fabuliert einer vom „Phantom“ der merkelschen Flüchtlingspolitik, das die Jamaika-Koalition behindere. Der merkelsche Zuwanderungswahnsinn sei demnach nur ein „Phantom“, denn Merkel habe ihre Flüchtlingspolitik ja längst geändert. Wer hat davon was bemerkt? Ist unsere vaterlandszerstörende Kanzlerin nun doch für eine Obergrenze? Werden abgelehnte Asylbewerber seit 1 ½ Jahren unverzüglich abgeschoben? Wurden die Grenzen dicht gemacht, wie sich das für jeden Rechtsstaat gehört? Nichts davon habe ich mitbekommen!

Der nächste Dummschwätzer fabuliert darüber, daß sich die zumeist illegale Masseninvasion für unser Land insgesamt auszahle. Welche Zahlen hat er da im Kopf? Die Zahlen, mit denen diese Masseninvasion unser Gesundheitssystem belastet? Die Zahlen für Unterkunft und Verpflegung? Die Zahlen für Helfer und Betreuer, Sicherheitsdienste, Sozialarbeiter, Übersetzer etc? Die Zahlen für Gerichtsverfahren und Polizei? Die Zahlen für da und dort dann doch angesetzte Abschiebungen, die teils mangels anwesender Abzuschiebender dann für hohe Kosten abgeblasen werden müssen oder es mit horrenden Kosten tatsächlich schaffen, 11 Afghanen in ihre Heimat zurückzubringen? Oder die Zahlen für die Direktimporte aus der Türkei und eventuell noch andernorts? Oder die Milliarden, die Deutschland diesbezüglich direkt an die Türkei überweist?

Eine besonders unsägliche Dummschwätzerin fabuliert davon, daß die Scharia nichts mit dem Islam zu tun habe. Jede Religion habe ihre Scharia. Außerdem könne jeder die Scharia so auslegen, wie es ihm selbst gerade paßt. Und ihre Scharia ließe sich hervorragend mit dem Grundgesetz und der deutschen demokratischen Rechtsordnung vereinbaren. In einem Land, in dem die Scharia herrscht, scheint diese Dummschwätzerin wohl die letzten Jahre nicht dauerhaft gelebt zu haben. Sonst würde ihr ihr dummes Geschwätz wohl im Hals stecken bleiben.

Ganz offenkundig soll mit dieser Kaskade an Dummschwätzern der sich verstärkende Widerstand gegen den merkelschen Zuwanderungswahnsinn  zerredet werden. Man lenkt gezielt von Fakten ab und präsentiert haltlose und absurde Phantastereien und Wolkenkuckucksheime, die man dem Deutschen dann als Realität im Land, „in dem wir gut und gerne leben“ präsentiert.

Lassen wir aus diesem Land, „in dem wir gut und gerne leben“, ganz aktuell einen römisch-katholischen Priester aus dem westfälischen Werl zu Wort kommen: „Ich stelle mich Samstag am frühen Nachmittag nach erfolgtem Einkauf an die Kasse im Lidl/Werl, um zu bezahlen. Bekleidet war ich mit der üblichen priesterlichen Alltagsdienstkleidung, also als Priester erkennbar. Der Supermarkt war recht gut gefüllt und wenn ich richtig gesehen habe, waren alle Kassen geöffnet. Vor mir waren noch 3 Kunden und hinter mir noch ein weiterer Kunde.

Direkt vor mir war eine Dame mit einem langen, beige-braunen Mantel bekleidet und einem dunkelbraunen Kopftuch. Sie legte gerade die Ware auf das Kassenband. Plötzlich kam (offensichtlich) der Ehemann dieser Frau dazu. Als er mich sah, begann er, mich in seiner Muttersprache zu beschimpfen. Dass es eine Beschimpfung war, war eindeutig! 

Ich habe darauf in keiner Weise reagiert. Dann aber fasste der besagte Mann an meinem Einkaufswagen und schüttelte/schob selbigen hin und her, während er weiter schimpfte. Daraufhin fühlte ich mich aufgefordert, zu reagieren und sagte dem Herrn mit normal höflichem Ton, dass er ruhig in deutscher Sprache mit mir sprechen könne, da ich die durchaus verstünde. Er schaltete direkt um und schimpfte wie folgt: „Du Ungläubiger!“ – „Du Schwein!“ – Sofort wählte ich ohne Kommentar mit dem Handy die Nummer der Polizei, die sich nicht zuständig sah.

Von den Umstehenden hat niemand etwas dazu gesagt.

(Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2017/10/27/was-ein-katholischer-priester-in-werl-beim-einkaufen-an-der-kasse-erlebte/ ).

Damit in so einem Falle ein römisch-katholischer Priester keinesfalls mehr auf die Idee kommt, derart fremdenfeindlich die Polizei anzurufen, droht der polnische Erzbischof Wojciech Polak seinen Priestern in einem Interview mit dem römisch-katholischen Wochenmagazin: „Wenn ich von einem Protest gegen Flüchtlinge höre, an denen meine Priester teilnehmen, werde ich schnell reagieren“. Jeder Priester, der sich einem Protest anschließe, „wird suspendiert“, betonte der Geistliche (afp/so, Epoch Times19. Oktober 2017).

Da zeigt dieser römisch-katholische Erzbischof in Polen eine ganz ähnliche Geisteshaltung wie Repräsentanten unseres Bundes evangelisch-freikirchlicher Gemeinden in Deutschland. Die wollten unsere Riedlinger Gemeinde doch tatsächlich aus dem Bund ausschließen aus eben demselben Grund, daß wir Rechtsbruch, illegale Invasion und unflätiges Verhalten solcher Invasoren nicht gutheißen, sondern kritisieren. Es zeigt sich immer deutlicher, wie sich biblische Endzeitprophetie erfüllt und die großen Kirchenbünde mehr und mehr als Hure Babel und Feind des wahren Christentums Gestalt annehmen.

Aber noch dürfen wir anhalten am Gebet und den Segen des Herrn auf unser Volk und Vaterland legen. Vor den Feinden der Wahrheit und des Evangeliums brauchen wir nicht zu kapitulieren. Wir wissen uns in der Hand des Siegers.

 

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.

    2. Mit dir, du starker Heiland du,
    muß uns der Sieg gelingen;
    wohl gilt’s zu streiten immerzu,
    bis einst wir dir lobsingen.
    Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
    da wir nach allem Kampf und Streit
    die Lebenskron erringen.

Kurze Gedanken zum Gebet:

(Kurze Gedanken zum Gebet vom 22.5.2016)

Du sollst nicht ehebrechen“ sagt das nach kirchlicher Zählung 6.Gebot. Aber an der Zerstörung der Ehe und Familie arbeitet unsere Politik seit Jahrzehnten mit Hochdruck. Die durch die Medien gepeitschte Unmoral tut ein Übriges. Wo gelingen heute noch Ehen? Wohl rund 50% dürften geschieden werden, ohne daß wir die unzähligen vorehelichen Beziehungen mitrechnen, die ja dem Wesen nach auch schon ein Scheitern von eheähnlichen Beziehungen darstellen.

Es geht mir überhaupt nicht um ein Aburteilen von Menschen. Ich sehe die große Not, der Beziehungen heute ausgesetzt sind. Das schöpfungsgemäße Wesen von Mann und Frau wird geleugnet. Frauen werden möglichst in die vollzeitige Berufstätigkeit gezwungen. Die Belastungen für Mann und Frau im Beruf nehmen nicht nur rein arbeitsmäßig, sondern vor allem psychisch enorm zu.

Frauen haben meist gar keine Zeit und Kraft mehr, zuhause ein Nest für die Ehe und Familie herzurichten. Abends kommen zwei gestreßte Menschen nachhause. Jeder hat den Kopf voll mit den Dingen seines Berufsalltags und soll jetzt ein offenes Ohr und Herz für die Anliegen, Nöte und Sorgen des Andern haben. Und dann muß der Haushalt gemacht und Unzähliges organisiert und verwaltungstechnisch geregelt werden.

Dabei ist eine gelingende Ehe das Schönste, was uns auf dieser Erde passieren kann. Und so dürfen wir die Gebote Gottes ja immer auch auffassen: nämlich als Verheißungen, als Zusagen. Gottes Gebot „Du sollst nicht“ ist ja zugleich die Zusage: Mit meiner Kraft und Hilfe kannst du anders! Gott gebietet uns nichts, was mit seiner Hilfe nicht möglich wäre.

Und wo gibt es etwas Schöneres, als wenn zwei Menschen in Liebe und Verständnis füreinander da sind. Wo nicht einer auf seine Rechte und Bedürfnisse pocht, sondern die Bedürfnisse des Anderen im Blick hat. In der Predigt vom 15.3.2009 mit dem Thema „Ehen mit Bestandsgarantie“ ( http://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Predigtarchiv-2017/Predigtdateien-2009 ) habe ich versucht, die Zusagen Gottes für unsere Ehen auszuführen und für ein gelingendes Miteinander praktisch anzuwenden.

Ehen mit Bestandsgarantie“ – das klingt sehr hochtrabend, wahrscheinlich in vielen Ohren geradezu völlig unrealistisch. Ich bleibe aus tiefster Überzeugung bei dieser Formulierung: Wo Menschen eine Ehe schließen und in einer Ehe leben nach den Ordnungen und unter den Verheißungen Gottes, da haben ihre Ehe eine göttliche Bestandsgarantie.

Und wo gesunde Ehen sind und ein Volk, das nach den Geboten Gottes lebt und von der Sünde umkehrt, da ist ein Volk und ein Vaterland, das unter dem Segen Gottes lebt. Und wo Gott segnet, da toben alle Feinde und Mächte der Finsternis vergeblich!

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders dafür beten,

  • Wir danken für die Landtagswahl in Niedersachsen und die Wahl in Österreich und beten, daß dadurch Entwicklungen angestoßen werden, die dem Wohl Deutschlands, Österreichs und Europas dienen.
  • Wir beten, daß der Herr in Deutschland die neue Regierungsbildung leitet oder blockiert und gegebenenfalls Neuwahlen nötig macht.
  • Wir beten ebenfalls für die Katalonen und die Kurden. Ich durchschaue zwar die politische Situation in beiden Fällen nicht im Detail. Ich sehe aber, daß hier Widerstand gegen totalitären Zentralismus und Fremdherrschaft geübt wird. Und das ist grundsätzlich der Fürbitte wert.
  • Daß noch viele Menschen ihr Leben Jesus anvertrauen – gerade auch von den Verantwortlichen in unserem Land.
  • Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa sich von ganzem Herzen Jesus Christus zuwenden.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker verschiedenster Couleur, daß sie dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel.
  • Für unsere verfolgten Glaubensgeschwister in Asien und Afrika, aber auch in den deutschen „Asyl“unterkünften.
  • Für unsere christlichen Gemeinden und Pfarrer und Pastoren, die besonders von Satan angegriffen werden, wenn sie ihren Dienst in Treue zu Christus und seinem Wort tun wollen.
  • Daß Frau Merkel und alle anderen Mitschuldigen auf allen Ebenen der Verantwortung bald der irdischen Gerechtigkeit zugeführt werden.
  • Daß Gott in unserem Volk Besonnenheit schenkt. Daß die Menschen sich nicht von Haß leiten lassen, sondern in liebevoller Weisheit das Nötige tun. Bürgerkrieg dient niemals dem Volk, sondern hilft nur den Mächtigen, ihre Macht zu festigen!
  • Daß der HERR dem zunehmenden Gesinnungsterror auch im Internet entgegentritt!
  • Daß alle Länder Europas noch mehr ihrer Pflicht nachkommen, die Grenzen zu schützen und illegale Ein- oder Durchwanderung verhindern und daß die „Rettung“ von Invasoren kurz vor der afrikanischen Küste endlich gestoppt wird. Verbesserungen und Gebetserhörungen dürfen wir bereits sehen!
  • daß der lebendige Gott die stärkt und segnet, die nicht nur gegen den Zuwanderungswahnsinn und Islamisierung, sondern auch Gender, gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder und gegen Abtreibung sind!
  • daß sich in unserem Volk endlich verfassungsgemäßer Widerstand gegen den ganzen rechtswidrigen Wahnsinn bildet, insbesondere bei unseren Polizisten und Beamten und allen, die für Sicherheit, Recht und Ordnung in Deutschland verantwortlich sind. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut!
  • Daß auch gerade die vielen freiwilligen Refugee-welcome-Helfer bedenken, für welches Treiben sie sich hergeben und ihre Kräfte einsetzen. Sie tragen Mitverantwortung für alle Verbrechen, die durch diese „refugees“ begangen werden! Das Oberlandesgericht Köln hat die Aussage erlaubt „Leute wie Claudia Roth haben mittelbar mitvergewaltigt“ – gemeint waren die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht. Ja, jeder „Flüchtlings“helfer trägt seinen Teil an Verantwortung an den Taten, die durch diese „Flüchtlinge“ in Deutschland verübt werden!

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.

    4. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen.

41 Antworten auf „29.10.2017 – 103. Abend der Gebetsinitiative“

  1. Lieber Jakob,
    das Erlebnis des Priesters aus Werl (nun auch ein „Erlebender“) macht mich sprachlos; dabei sollten wir doch inzwischen derartiges Gebaren gewöhnt sein !
    Ich habe schon oft an Ordensschwestern in ihrer Tracht gedacht; sind sie nicht ein „zu offensichtliches Ziel“ ?

    Zur „Dummschwätzerei“ dieser Tage möchte ich nichts weiter sagen. Wir alle kennen jedoch die Merkelaffinität der Kirchenvertreter – wen wundert da folgende Aussage: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/merkel-findet-verhaeltnis-von-kirche-und-staat-gelungen-a2252491.html !?
    (Videos – zu derartigen Artikeln – schaue ich mir nicht an; das geschriebene Wort gibt mir ein wenig Distanz.)

    Allen Gottes Segen für die neue Woche !

        1. Lieber Claus, diese Frage dürfte mit letzter Gewißheit schwer zu beantworten sein. Endzeit im weiteren Sinne ist seit der Himmelfahrt Jesu. Wenn wir aber von den eigentlichen allerletzten Endzeitereignissen, nämlich der Großen Trübsal und dem vorausgehenden Abfall der Kirche und dem Offenbarwerden des Antichristen reden, dann dürften wir meines Erachtens in den erkennbaren Anfängen dieser Ereignisse stehen. Sie dazu auch meine Rede vor der AfD, die als Nr. 37c der Orientierungen herausgegeben ist, den Schluß. Auch darin habe ich darauf hingewiesen, daß der Abfall der sogenannten Christenheit längst so weit vorangeschritten ist, daß fast gar nichts mehr abfallen kann. Das Offenbarwerden des Antichristen dürfte also zeitnah bevorstehen. Mit der Abschaffung des Bargelds und eine RFID-Chip-ähnlichen Technologie, wären wir wohl bereits mitten in den Ereignissen von Offenbarung 13. Die Technologie dafür dürfte längst bereit stehen. Das Einzige, das strukturell dafür noch fehlt, ist die Unterteilung der Welt in 10 Verwaltungsregionen. Wobei es dafür von der UNO schon Vorlagen gibt. Denn auf dem Höhepunkt der Endzeit und dem Beginn der eigentlichen Herrschaft des Antichristen werden ja 10 „Könige“ ihre Macht dem Antichristen übertragen. Bis auf diese 10 Regionen liegt meines Wissens alles für die allerletzten Ereignisse bereit. Ich vermag nicht abzuschätzen, wie lange die Erschaffung dieser Regionen im entscheidenden Augenblick dauern mag. Aber unsere Zeit ist extrem schnellebig geworden. Was früher Jahrzehnte dauerte, kann heute in Jahren oder Monaten geschehen – siehe merkelscher Zuwanderungswahnsinn, der nun von der EU mit Gewalt vollends erzwungen werden soll, nachdem der Widerstand dagegen unübersehbar wächst. Die Frage ist, ob wir den endzeitlichen point of no return – den Rubicon – bereits überschritten haben, ab dem alles unaufhaltsam in rasendem Tempo weiter dem Ende dieser Weltzeit zurast, oder ob wir noch davor stehen und zumindest theoretisch, im Falle einer Umkehr vieler Menschen zu Christus und zahlreicher Gebete, noch eine Verzögerung und ein Aufhalten dieser Ereignisse für eine gewisse Zeit, denkbar ist.

        2. Lieber Claus,

          Du fragst- in welchem Abschnitt bewegen wir uns eigentlich momentan laut Bibel ?
          Anfang der Endzeit ? Vorbereitung der Endzeit ?
          Ich versuche es in der Bibel zu finden , ist gar nicht so einfach !

          Ich denke, wir bewegen uns im HEUTE und sollten wachsam sein. Aus dem Wort können wir keinen Fahrplan zusammenstellen!

          * Hebr.3, 15 Indem gesagt wird: »Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht!

          * Mt 13, 15 Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen helfe.«

          Wir sollten so leben, als ob jeder Tag unser letzter ist.

          LG Baldur

        3. Lieber Baldur,
          Du schreibst:
          „Aus dem Wort können wir keinen Fahrplan zusammenstellen!“

          Der Blogbetreiber von „new.euro-med“, Anders Bruun Laursen, sieht dies so (zu finden ganz am Ende seines Artikels vom 13. August 2015) :

          Was besagen die Bibel-Prophezeiungen?
          Der letzte große Krieg werde in Syrien (Jesaja 17) beginnen und dann auf Israel (Jesaja 17, Hesekiel 38-39) – und von dort aus auf die ganze Welt (Jeremia 25:29) übergreifen.

          http://new.euro-med.dk/20150813-krieg-in-europa-hochst-wahrscheinlich-besagt-denk-fabrik-studie.php

          1. Als „charismatisch, aber nicht evangelikal“ wird die tätowierte unorthodoxe Pfarrerin bezeichnet. Das ist traurig aber typisch, daß längst auch die charismatische Bewegung immer stärkere bibelkritische Tendenzen aufweist, wie man an Heinrich-Christian Rust, dem Vorzeige-Charismatiker unseres Noch-Bundes evangelisch-freikirchlicher Gemeinden sieht. Auf Piercing und Tattoos aus biblischer Sicht bin ich in Orientierung 36 eingegangen.

          2. Liebe Geschwister,

            habe mich die letzten Tage mit Erscheinungen aus der Charismatik befasst. Was hier alles ans Tageslicht gekommen ist hat mich selbst erschüttert.
            Ein Abgrund von falschen Lehren!
            Die Vernetzungen der Charismatiker untereinander sind bedrückend.

            Ich kam auf dieses Thema über den Charismatiker Dr. Walter Weiblen, Gründer der christlichen AUF- Partei. Zusammen mit Martin Bühlmann hetzt er über die AfD. Auf seiner Facebook Seite bekennt er sich voll zur CDU.
            https://de-de.facebook.com/walter.weiblen

            Er träumt von einer großen Erweckung in Deutschland die auch die Muslime, die eine große Chance für Deutschland sein sollen, erfassen würde. Bei „Der Ruf“ wurde jetzt meine Ausarbeitung veröffentlicht.

            https://docs.google.com/viewerng/viewer?url=https://www.der-ruf.info/wp-content/uploads/2017/11/Gottes-Haus-.pdf&hl=de

            HP Walter Weiblen: http://www.walter-weiblen.de/

            Ich habe noch ein Dokument über Martin Bühlmann verfasst.
            Ich schicke es an Jakob und denke, dass er es auf Wunsch an Interessierte weiterleitet.

            Herzlichen Gruß Baldur

            Der HERR ist nahe!

    1. Liebe Katharina, ich kenne das Städtchen Werl (ca 60 km von meinem Wohnort entfernt), ich war in den letzten Jahren öfter mal dort, weil dort auch die größte JVA aus NRW beheimatet ist und ich dort zu tun hatte. Ehrenamtlich. Werl ist eine alte Wallfahrtsstadt, in der auch schon mal katholische Priester herumlaufen, die als solche zu erkennen sind. Oder Ordensschwestern. Dem Priester, der das Erlebnis bei Lidl hatte, ist für seinen Mut, dass er an die Öffentlichkeit gegangen ist, zu danken. Wir wissen ja nicht, was alles dort und anderswo bereits passiert ist und was alles unter dem Tarnnamen „Nächstenliebe“ verborgen gehalten wird. Schließlich sagt ja das 2. Vaticanum, dass die Muslime den einen alleinigen Gott anbeten. („Nostra aetate“ Punkt 3). Dass die Muslime eine andere Auffassung von „Gott“ haben, scheint der katholischen Kirche nicht so ganz präsent zu sein.

      Noch schöne Feiertage (wir haben gleich zwei davon) und eine gute Zeit!

  2. Lieber Bruder Tscharntke,
    Es war schon immer so, das sich die Kirchen nach denen ausrichten, die gerade an der Macht sind. Ist dann diese Regierungsform vorbei, beginnt dann das Selbstbemittleiden :“Ach hätten wir damals den Mund aufgetan und mutig dagegen aufgetreten“
    Wenn man die sogenannten „Hirten“ der Kirche reden hört, dann stimmt das ganz genau was Paulus meinte: Ich weiß, dass nach meinem Abschied grausame Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde nicht verschonen. Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her. Apg. 20,29-30
    Ich bete für Euch und danke Gott dafür, das Ihr die Botschaft mutig und Unverfälscht weiter gebt.
    Aus der Ferne aber im Glauben eng verbunden grüßt Euch
    Steffen aus dem Erzgebirge
    PS.schön wäre es, den ganzen Gottesdienst per Video sehen zu können.

    1. Den ganzen Gottesdienst stellen wir aus verschiedenen Gründen nicht als Youtube-Video ein und nehmen auch nur die Predigt als Video auf, unter anderem, weil sonst alle anderen Mitwirkenden damit einverstanden sein müssten, auch die Gottesdienstbesucher müssten darauf hingewiesen werden. Und es will nicht jeder im Internet zu sehen sein. Der ganze Gottesdienst bekäme damit für die Gottesdienstteilnehmer vor Ort einen anderen Charakter.

  3. „Ehen mit Bestandsgarantie“

    Nicht nur das!
    Als kl. Mädchen bekam ich das lebendige Zeugnis dafür vorgelebt, was mich für mein Leben prägen sollte, noch bevor ich von christlich zu Christ fand.

    Im grossen Haus meiner Grosseltern fanden Menschen, die im 2. Weltkrieg ausgebombt wurden in den Städten, Unterkunft und Schutz. Darunter eine junge Mutter mit Kleinkind, deren Ehemann im Kriegsdienst stand.
    Sie kam aus einer Industriestadt in Westfalen und verlor alles, was sie und das Kind nicht am Leibe trugen.
    Diese Frau mit Kind landete nach unvorstellbaren Odysseen schließlich viele hundert Kilometer weiter bei meinen Grosseltern.
    Es war eine von den zwei dankbaren Leuten die da Unterkunft und Brot fanden.
    Mit der Zeit fügte sie sich umsichtig in den täglichen haushalterischen Ablauf so ein, dass sie fast schon zur Familie gehörte und grosses Vertrauen genoss, was in eine lebenslängliche tiefe Verbundenheit und Freundschaft mündete. In dieser Zeit lernte ich sie kennen und schätzen, da sie mit Mann und Kind jährlich bei uns Urlaub machten bis ins Alter.

    Sie und ihre Geschichte beeindruckten mich als kleines Mädchen sehr.
    Immer gingen sie liebevoll und zuvorkommend miteinander um. Wenn was klemmte, sagten sie es freundlich zueinander und wenn einer dann den Raum verließ, wurde nie verbal genervt hinterhergetreten.
    Man war einfach gerne mit ihnen zusammen, es war heimelig und nie langweilig mit ihnen.
    Wenn die Erwachsenen zusammen waren und die noch recht nahen Kriegserlebnisse austauschten, soweit Kinderohren das vernehmen durften, versuchte ich möglichst viel mitzubekommen.
    Das ermöglicht mir heute diesen bestätigenden Bericht.

    Als der Mann aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte fand er in seiner Stadt nichts weiter als Schutt, so dass er Mühe hatte überhaupt sein ehemaliges Haus ausfindig machen zu können. Krank, müde, ohne Geld, Arbeit, Unterkunft und Unklarheit was mit Frau und Kind geschah, musste er entweder verzweifeln oder mit aller Kraft nach den Beiden suchen, was im Chaos pur lange nicht möglich war.
    Über einen ersten Suchdienst über den Verbleib von Überlebenden der Stadt, kam er mit seinem unbändigen Willen zu dem ihn seine Sehnsucht antrieb, zur Adresse meiner Grosseltern. Dazwischen liegen unglaubliche Wege, Kämpfe, Mißerfolge, Entbehrungen.
    Die Gewißheit, dass seine Frau ihn nie verlassen würde, musste er nur noch herausfinden ob sie/Fam. noch am Leben war.
    Seine Frau zog nach dem Krieg nicht weiter, wie die anderen. Sie bat bleiben zu dürfen, damit die Chance für ihren Mann, falls er am Leben sei und einmal zurückkehren würde, sie so gewiß am schnellsten und kraftschonendsten finden könnte.
    Dem war so. Für mich ein sehr wertvoller Anschauungsunterricht, der mich für mein Leben prägen sollte, wovon die Beiden keine Ahnung haben.
    Unter einem solchen Ehemann sollte es für mich keinen Mann geben. Das war meine Messlatte fortan.

    ———————————————————————

    Noch etwas zu Familien, die derzeit fleissig Kürbisse schnitzen, die Hauseingänge etc. schmücken und mit Halloween mitlaufen/mitmachen.

    Ich bin gerade auf eine aktuelle Warnung von Jon Ramires gestossen, der mir seit Jahren ein Begriff ist.

    Da ich nicht alles hier reinstopfen kann ins Forum was wissenswert ist, stand von ihm noch nichts hier.

    Er ist ein ehemaliger Hohepriester, Diener Satans, der die Gnade fand die Seiten zu wechseln.
    Heute dient er unserem lebendigen Gott, nachdem er die Rettung in und durch Jesus erleben durfte.

    Hört und sagt es weiter, was er zu sagen hat, als Kenner des Ursprungs und Bedeutung von Halloween.

    http://www1.cbn.com/cbnnews/us/2017/october/former-satanist-warns-christians-about-celebrating-halloween

    Sein Zeugnis – bei genauem Hinhören ist es voller wichtiger Informationen, auch für durch Jesu Blut geschützte Leute.

  4. Ehe mit Bestandsgarantie – das gibt es, mein Mann und ich sind dafür Zeugen, denn wir waren im August 45 Jahre standesamtlich verheiratet, und begehen – so Gott will und wir leben – Anfang Dezember 2017 unsere Messinghochzeit. Unsere Eltern beiderseits waren solange verheiratet, bis dass der Tod sie schied – in beiden Fällen rd. 30 Jahre. Unsere Geschwister sind ebenfalls langjährig verheiratet, meine Schwestern 57 und fast 50 Jahre, der Bruder meines Mannes war bis zum Tod seiner Frau rd. 40 Jahre verheiratet.
    Auch aus der Nachbarschaft und dem Bekanntenkreis könnten wir ähnliches berichten.
    Es gibt sie, die Ehe mit Bestandgarantie.

    1. Liebe Brigitte, lieber Claus,
      ich beglückwünsche Sie beide – stellvertretend für so viele – zu der „Ehe mit Bestand“.
      In meiner Kindheit auf dem Land kannte ich das auch nicht anders, zu meiner Abiturzeit waren dann bereits auch dort „wilde Ehen“ Usus.
      Ich sehe darin eine Generationenfrage oder anders ausgedrückt: den „Beginn des (Werte-)Abfalls“ (incl. Erziehung durch „68er“, Verfügbarkeit der Pille etc.).
      Pastor Tscharntke hat es oben im letzten Absatz so schön als „gesunde Ehe“ bezeichnet, quasi als Grundlage für Volk und Vaterland.
      Ich habe das in meiner Generation so nicht mehr kennengelernt, da gab es auch keinen Willen mehr, sich auf eine Ehe – geschweige nach Gottes Geboten – einzulassen; schon gar nicht in Großstädten, wo ich studien- und berufsbedingt gelebt habe.

      Für mich ist auch dies über die Jahrzehnte ein Zeichen, daß wir in der Endzeit schon weit fortgeschritten sind.

      1. Liebe Katharina, lieber Claus,
        ohne Gottes Hilfe hätten wir die Zeit nicht unbeschadet überstanden. Zwar mit Höhen und Tiefen, aber wir wussten uns immer in der Hand des Vaters geborgen.
        Aktuell haben wir mit unserer Tochter ein „Sträußchen auszufechten“, aber auch da glauben wir, dass Gott uns hindurch führen wird.

  5. Mir als ehemaliger Baptistin (Bund EFG) wäre es auch sehr lieb, wenn die Riedlinger Gemeinde nicht mehr diesem Bund angehörte. Seit über einem Jahre überlege ich bereits, mich als Fernmitglied aufnehmen zu lassen, aber das ist immer noch dieser „Bund“ dazwischen, der mich einfach zu sehr zögern lässt.

    1. Liebe Brigitte, wir sind seit 2 Jahren dran, den Austritt aus dem Bund in die Wege zu leiten. Die Gemeinde hat dazu eine Satzung beschlossen. Auf dieser Grundlage wurde ihr vom Finanzamt bereits die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Wir haben auch schon vor Monaten beim Registergericht Antrag auf Eintragung ins Vereinsregister gestellt. Da ist es allerdings so, daß jeder Sachbearbeiter etwas andere Wünsche hat. Deshalb mußten wir am Sonntag vor einer Woche in einer Gemeindeversammlung die Satzung an einigen Punkten verändern, vor allem eigentlich präzisieren. Heute wird das nächste Schreiben ans Registergericht rausgehen und dann hoffen wir, daß die Gemeinde als gemeinnütziger e.V. in wenigen Wochen im Vereinsregister eingetragen ist. Der nächste Schritt ist dann die Rückübertragung der Kirchenimmobilie aus der Treuhandverwaltung des Bundes an die Gemeinde. Dann folgt als letzter Schritt die Erklärung des Austritts unserer Gemeinde aus dem BefG. Das war nebst den technischen Problemen rund um den Predigt-Live-Stream eine der großen Baustellen dieses Jahr, die mich enorm viel Zeit und Kraft gekostet haben, weil es gar nicht einfach war, und selbst sogenannte Vereinsrechtsspezialisten mir nicht wirklich weiterhelfen konnten, bis ich selbst auf den Trichter kam, wie die Schritte der Gemeinde zum e.V. rechtlich exakt zu gehen sind, damit die Kontinuität des Vereins und der Gemeinde unzweifelhaft und unanfechtbar ist. Daß also nicht der Verein als eine neue und rechtlich von der Gemeinde zu unterscheidende Größe betrachtet werden kann. Mit Gottes Hilfe sollten wir diese Sache wie auch den Predigt-Live-Stream hoffentlich bald als positiv zum Ziel geführt betrachten können.

      1. Ja, dann möchte ich die Gemeinde gerne von ganzem Herzen unterstützen, vor allem mit meinem Gebet, aber auch mit meiner Fernmitgliedschaft. Ich hoffe sehr, dass mein Mann mitziehen wird.

      2. Lieber Bruder Tscharntke,
        ich bewundere Ihre konsequente Haltung und dass Sie all diese Muehen und Risiken eingehen. Ich persoenlich war viele Jahre Mitglied in einer Baptistengemeinde und war wirklich erschuettert Ihre Berichte zum Zustand der ev, Allianz zu lesen. Dass in dem Statement zur Homosexualitaet Binsenweisheiten betont werden mussten und spitzfindige Formulierungen der political correctness huldigen, laesst schon tief blicken. Nun bleibt einem fast schon nichts anders mehr uebrig als ueber Hauskreise neue Gemeinden zu gruenden die diesen Namen auch verdienen.
        Viele Gruesse und Gottes Segen,
        Christoph

  6. Lieber Braveheart,

    wir wissen alle dass der Zug unterwegs ist und kommt. Jedoch haben wir keinen Fahrplan mit Datum und Uhrzeit.

    So war es auch im Gleichnis mit den 10 Jungfrauen. Und unser HERR sagt:

    * Matthäus 24,36 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.

    * Matthäus 24,42 So wacht nun, da ihr nicht wißt, in welcher Stunde euer Herr kommt!

    Daran halte „ich“ mich!

    Gruß Baldur

    1. Lieber Baldur,

      ich widerspreche nicht.

      Im Hinblick auf Jesaja 17 ist es im Moment jedoch sehr spannend!

      Luftwaffe Israels greift Positionen in Syrien an

      Die israelische Luftwaffe hat einen Raketenschlag aus dem Luftraum Libanons auf das Territorium Syriens versetzt, meldet RIA Novosti unter Verweis auf eine Quelle im Sicherheitsdienst Libanons.

      „Nach unseren Angaben haben israeilische Flugzeuge einen Raketenschlag auf das Territorium Syriens aus dem Luftraum Libanons im Bezirk Bekaa versetzt“, so die Quelle.

      https://de.sputniknews.com/politik/20171101318128786-israel-syrien-raketenschlag/

      Kongress zum syrischen Dialog:
      Termin, Ort und Teilnehmer bekanntgegeben

      Der Kongress zum nationalen syrischen Dialog (bisherige Benennung – Kongress der syrischen Völker) wird in Sotschi
      ➡ am 18. November stattfinden.
      […]
      Laut dem syrischen UN-Botschafter Baschar al-Dschafari hält ➡ Damaskus ❗ den Kongress für angebracht und ist bereit, daran teilzunehmen.

      https://de.sputniknews.com/politik/20171031318108516-syrien-kongress-dialog-sotschi-teilnehmer/
      ___________________

      Wenn sie nach dem Kongress zum syrischen Dialog von „Frieden und Sicherheit“ reden sollten, wissen wir mehr.

      Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe.

      Amen.

      1. Lieber Braveheart, ich bin sehr dafür aufmerksam die Zeichen der Zeit wahrzunehmen und allzeit bereit zu sein für die Entrückung. Allerdings hat die Endzeitdiskussion der 70er und 80er Jahre mit zahlreichen Büchern verschiedener Autoren deutlich gezeigt, wie vorsichtig man bei der Deutung konkreter Ereignisse und darauf aufbauenden Prognosen sein muß.

      2. Lieber Braveheart,

        was willst Du damit sagen- dass Du doch einen Fahrplan für die Endzeit entdeckt haben willst?
        Ich verstehe Dich hier nicht! Nochmals – ich gehöre nicht zu den Endzeitspekulanten – das ist nicht mein Hobby!

        LG Baldur

        1. Lieber Baldur,
          Satan ist im Gegensatz zu Gott sehr nachlässig und somit durchschaubar. Wenn Du so willst, habe ich einen Plan. Ich werde ihn aber weder hier ausbreiten, weil zu lang, noch auf diesem Blog diskutieren wollen, weil nicht biblisch. Vielleicht aber erinnerst Du Dich an die Worte, die ich ganz zu Anfang, als ich auf diesen wunderbaren Blog gestoßen bin, geschrieben habe? Ich schrieb, daß ich der vollen Überzeugung bin, daß 2017 DAS Jahr sein wird. Daran hat sich nichts geändert und davon bin ich nach wie vor überzeugt. Dabei ist meine Intention nicht, falsche Hoffnung zu sähen oder Ähnliches. Nein, Baldur. Natürlich kann ich falsch liegen. Das liegt in der Natur der Sache.
          Ich gebe Dir einen Grund, stellvertretend für zig weitere Gründe, warum ich der festen Überzeugung bin, daß 2017 „unser“ Jahr ist:

          „USA werden den Petrodollar mit Krieg zu retten versuchen“

          https://www.youtube.com/watch?v=IvGcop1XTGI

          Jubeljahre

          http://www.zeitundzahl.de/Download/Jubeljahre.pdf
          __________________________________
          Das nächste Jubeljahr wäre erst 2067!
          __________________________________

          Bitte zu bedenken:
          Die illuminierten Hochgradfreimaurer feierten zum Anlass des G 20-Gipfels in Hamburg „ihr“ Jubeljahr mit der „Ode an die Freude“!
          Dem geneigten Zuseher wird die Perversität dieser Bilder nicht entgangen sein. Gewalt auf der einen Seite, „Ode an die Freude“ auf der anderen!

          Interessant auch:
          Rechts (!) im Bild die Szene der Sänger, links (!) die Gewalt!

          https://www.youtube.com/watch?v=vK3hFR-O6Bg

          Ich werde dieses Thema hier jetzt nicht mehr ausbreiten, denn ich will hier keinen Unfrieden stiften. Ich meine (!) richtig zu liegen.
          Ob es so kommt, wird die Zeit zeigen.
          Lieber Baldur, ich schätze Deine Beiträge sehr und möchte Dir bei dieser Gelegenheit einmal sagen, daß genau Deine strenge Haltung mir bereits zu Anfang sehr imponiert hat. Damals hast Du mein bisher unchristliches Leben sehr stark gerügt und hast mich dadurch nicht nur dazu bewogen, über meine Sünden nachzudenken, sondern diese auch schnellstmöglich hinter mir zu lassen.
          Danke dafür. 🙂

          Alles Liebe,
          Brave♥

          1. Lieber Brave,

            Zeichen im Johannesevangelium,
            Übersicht der Zeichen im Evangelium nach Johannes

            http://www.bibelstudium.de/articles/1528/zeichen-im-johannesevangelium.html

            Zeichen und Wunder

            Nach Apostelgeschichte 2,22 ist das Auftreten Jesu Christi inmitten des Volkes Israel bestätigt durch „mächtige Taten und Wunder und Zeichen“, die Gott durch ihn unter ihnen getan hat. Dieses göttliche Zeugnis wurde durch das Werk der Apostel fortgesetzt, durch ihr Predigen und die Zeichen und Wunder, die damit einhergingen (Apg 4,30). Das Neue Testament sagt, dass „Gott mitzeugte sowohl durch Zeichen als durch Wunder und mancherlei Wunderwerke [o. Kräfte]“ (Heb 2,4). Die überzeugenden Beweise der Apostelschaft bestanden dann auch aus „Zeichen, Wundern und mächtigen Taten“ (2. Kor 12,12; vgl. Mk 16,17.18).

            Unter den Gaben in Korinth war eine, die „Unterscheidung der Geister“ genannt wurde (1. Kor 12,10). Wäre diese Gabe wiederbelebt worden, gäbe es nicht so viele, die von diesen modernen Ideen verführt würden. Daher gilt für uns heute das Wort: „Brüder, werdet nicht Kinder am Verstand, sondern an der Bosheit seid Unmündige, am Verstand aber werdet Erwachsene“ (1. Kor 14,20).
            siehe hier…
            http://www.bibelstudium.de/search?q=wann+kommt+die+endzeit

            LG Arno

          2. Lieber Braveheart,

            möchte Dir mal auf verschiedene Punkte die Du erwähnt hast antworten. Du schreibst:

            „Satan ist im Gegensatz zu Gott sehr nachlässig und somit durchschaubar.“ Da dürftest Du einer der ganz wenigen auf dieser Welt sein, die das von sich behaupten. Dass dies nicht so ist wie Du sagst, zeigt der Zustand dieser Welt einschließlich diverser christlicher Gemeinden mit ihren zahlreichen verderblichen Irrlehren.

            Ich halte mich da einmal wieder an die Schrift.

            * 1. Mose 3,1 Aber die Schlange war listiger (klüger) als alle Tiere (Wesen) des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben?

            Paulus erwähnt:

            * 2. Kor 2,11 damit wir nicht von dem Satan übervorteilt werden; seine Absichten sind uns nämlich nicht unbekannt.

            Und trotzdem warnt er die Gemeinde:

            * 2. Kor 11,3 Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben werden von der Einfalt gegenüber Christus.

            * 2. Kor 11,14 Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. (tarnen und täuschen!)

            Dass diese Warnung nicht unnötig war zeigt folgende Bibelstelle:

            * 1. Tim 5,15 denn etliche haben sich schon abgewandt, dem Satan nach.

            Petrus weist uns ebenfalls auf die Macht Satans hin:

            * 1. Petr 5,8 Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.

            * Eph 6,11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; 12 denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen].

            Somit wird also deutlich, dass wir Satan, den Diabolos – den „Durscheinanderbringer“ nicht unterschätzen dürfen. Jedoch dürfen wir uns an das Wort aus dem 1. Johannesbrief halten:

            * 1. Joh 3,8 Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. DAZU IST DER SOHN GOTTES ERSCHIENEN, DASS ER DIE WERKE DES TEUFELS ZERSTÖRE.
            ————————————————————–
            Du schreibst weiter:

            „Wenn Du so willst, habe ich einen Plan. Ich werde ihn aber weder hier ausbreiten, weil zu lang, noch auf diesem Blog diskutieren wollen, weil nicht biblisch. Nein, Baldur. Natürlich kann ich falsch liegen. Das liegt in der Natur der Sache.“

            Nun, wenn Du selbst sagst, dass Dein Fahrplan nicht biblisch ist und Du falsch liegen kannst, erübrigt sich für mich jede weitere Diskussion.

            Abel, Hiob, Abraham, Mose, die Propheten und Psalmisten, Jesus und die Apostel usw. vertrauten auf Gottes Wort.
            Lies dazu einmal Hebräer Kapitel 11.

            LG Baldur

          3. Lieber Baldur, lieber Braveheart,
            ich wollte mich an der „Endzeit-Fahrplan-Diskussion“ nicht beteiligen, da ich nicht genügend fundiertes (Bibel-)Wissen habe.
            Mir brennt jedoch seit Tagen eine Frage „auf der Seele“: was ist „biblischer Fahrplan“ und was „satanistische Berechnung“ ? Wo ist die Grenze ? Ist sie fließend ? Das ist mir zu riskant !

            Wie schon gesagt, habe ich mein „Glück“ in der Esoterik gesucht; d.h. auch, ich habe alles per Numerologie und Astrologie etc. berechnet. Noch heute gehe ich sehr vorsichtig mit Zahlen um, halte inne und bete, um nicht wieder in die Nähe dieses Treibens zu kommen. (Ich habe auch nicht den Wunsch, die möglicherweise – von Freimaurern genutzten – „wichtigen Daten“ per Kabbala vorweg zu berechnen….wo wäre da das Gottvertrauen ?)

            Für mich gilt ganz simpel: „Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein.“ (Mt.24,36).
            Warum also berechnen ?
            Aufmerksamkeit ? Ja ! „Wacht also ! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.“ (Mt. 24,42)

            Dies sind sicher Fragen\Gedanken eines „Neulings im Glauben“, aber vielleicht mag jemand etwas dazu sagen.

            Gottes Segen allen !

          4. Lieber Baldur,
            in Matthäus 10,16 lesen wir:
            Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe; ➡ so seid nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben.
            Daran halte ich mich. Deshalb kann der Löwe noch so laut brüllen, sich tarnen oder eine List anwenden – ich werde ihn, mit Hilfe des Heiligen Geistes, durchschauen! Denn ich (wir) haben den Sieger, Jesus Christus, an unserer Seite, der diese Schachbrettfigürchen, die uns der Widersacher schickt, vom Brett kickt. 🙂

            Durch meine langjährigen und täglichen Recherchen habe ich ein Muster entdeckt, das der Durcheinanderbringer nutzt. Meine Recherchen beziehen sich unter anderem (wieder nur ein kleiner Ausschnitt) auf dieses PDF aus dem Jahre 2009 (!), dessen Inhalt jetzt, im Jahre 2017, bereits zu geschätzten 98% umgesetzt wurde:

            Der Masterplan –
            Die Aussage eines Zeugen
            Die Neue Ordnung der Barbarei

            http://www.kyrim777.com/masterplan.pdf

            Damals waren viele Dinge, die in diesem PDF beschrieben sind, noch nicht ans Licht gekommen. Inzwischen haben die Politik und der militärisch industrielle Komplex sie umgesetzt!
            ➡ Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird, auch ist nichts geheim, was nicht bekannt wird und ans Licht kommt.
            Daran halte ich mich, Baldur. K.o.n.s.e.q.u.e.n.t.

            So gesehen ist „mein“ Plan eben doch biblisch. Deine Antwort, lieber Baldur, führte mich zu dieser Erkenntnis. 🙂

            „Prüfet alles und das Gute behaltet!“ stützt meine Vorgehensweise.

            Ich unterschätze den Durcheinanderbringer nicht. Im Gegenteil! Er ist ja mein Feind! Deshalb muß ich GENAU wissen, was er vor hat, um seinen nächsten Schritt vorausahnen zu können. Daß ich immer wieder richtig liege, bestätigen mir die Mainstream-Medien. Beispielsweise habe ich des Öfteren schon geschrieben, daß die Türkei und Griechenland im Endspiel eine große Rolle spielen werden, ja sogar, daß der Angriff der Türkei auf Griechenland kommen wird. Ich beziehe mich auf die Aussage eines Mönchs, der, laut meinen Recherchen, von Jesus Christus inspiriert wurde und eben nicht von der dunklen Seite.
            Nun, das meinte ich mit „nicht biblisch“. In der Bibel lesen wir nicht, daß noch vor der Entrückung die Türkei Griechenland angreifen werde. Aber eben das ist meine Überzeugung, gestützt durch meine Recherchen!
            Letzter Stand, siehe hier:
            18. Oktober 2017
            Hochverschuldetes Euro-Land
            Athen gibt Milliarden für Kampfjets aus
            http://www.n-tv.de/politik/Athen-gibt-Milliarden-fuer-Kampfjets-aus-article20089390.html

            Griechenland und die Türkei sind immernoch zerstritten wegen des Zypernkonflikts. Ende November, Anfang Dezember werden sich Erdogan und Tsipras in Athen treffen.
            Danach erwarte ich eine endgültige Streitschlichtung … oder eben nicht.
            So ist „mein“ Plan.
            Und zu guter Letzt, in Bezug auf Hebräer Kapitel 11:
            Mein Glaube, lieber Baldur, ist in mir inzwischen so felsenfest verwurzelt, so unerschütterlich stark, daß ich – mit seiner Hilfe – imstande wäre, Berge zu versetzen!
            Daran sollte es also nicht scheitern. 😉

            Alles Liebe,
            Brave♥

  7. Also, irgendwie muss GOTT wohl Seine Hand auch über meine Eltern halten .. die nicht gläubig sind .. aber seit 57 Jahren verheiratet.
    Aber auch dieses positive Vorbild hat mir selbst nichts genutzt.
    Erst seit ich gläubig bin … bekomme ich eine Ahnung von dem was eine Ehe sein soll … und kann.
    Aber jetzt, mit 54, bin ichs zufrieden, das zu ahnen … und habe – trotz mancher Sehnsucht nach mehr Gemeinschaft, oder auch engerer – kein Problem mehr mit dem Ledigsein.
    Denn ich bin ja nicht allein.

    Ich denke auch, was jetzt dem katholischen Prister geschehen ist, geschieht ja schon lange im Verborgenen. Aber auch die Diskussionen darum, ob Lehrerinnen ein Kreuz tragen dürfen, Studentinnen das Kopftuch aus Gründen der Religionsfreiheit aber erlaubt werden muss, der „Papst“ für mehr Zuwanderung ist und Europa zu schwächlich dafür, mehr Kinder in die Welt zu bringen ( epoch times ) oder die Aufdeckung der Gewaltsexualität im künstlerischen Bereich vorwiegend Film ( Hollywood ) und Theaterkreisen .. ( auch ich habe solche erlebt ) – ein Schauspieler und Sänger will jetzt wohl einen Film darüber drehen ( epoch times )
    all das zeigt letztlich nur, wie verderbt die Welt ist .. und: es kommt alles ans Licht.
    Alles.
    Dafür haben wir ja in der Bibel schon die Hinweise.
    Und man muss und kann einfach nur immer wieder sagen: die Bibel hat doch recht.
    Gleichzeitig muss ich auch sagen, dass ich ein sehr bewegendes Gespräch mit einem türkischen Kollegen hatte ( an der Arbeitsstelle, die ich jetzt wegen der Musikbeschallung kündigen musste ) der Muslim ist, und ein wirklich Suchender. Sehr bewegt hat mich, in welcher Klarheit dieser Mann wusste, dass der Mensch Sünder ist und der Erlösung bedarf.
    Solch ein Gespräch hatte ich mit einem westlich freiheitlich-demokratisch aufgewachsenen Kollegen noch nie, geschweige denn, dass sie wussten, dass der Mensch ein Sünder ist.
    Dieser Mann arbeitet auch sehr fleissig und ordentlich und gewissenhaft. Die meisten meiner freiheitlich-demokratischen Kollegen sind faul, nützen andere aus, und tratschen.

  8. Lieber Baldur,
    ich bin selbst den Weg über Esoterik und Charismatik gegangen und ich bin heute froh und dankbar, den „Absprung geschafft zu haben“.
    In der Charismatik fühlte ich mich zunächst willkommen, denn es war kaum ein Unterschied zur Esoterik (Toronto-Segen und „Heilungen“ incl.); von der Lehre der Bibel hatte ich wenig Kenntnis, ich wollte lernen.
    Die Vernetzung war weltweit, u.a. durch Austausch der Prediger (zunächst für einen Neuling durchaus spannend).
    Stutzig wurde ich, als die „Geheilten“ öfters auf Intensivstationen landeten, da konnte etwas nicht stimmen. Dann bemerkte ich, daß so etliche Geschwister einfach unehrlich\link und vor allem materiell interessiert waren (an mir gab es viel auszusetzen und an Verbesserung zu fordern – aber nur an mir – ; für sie selbst galt das nicht).
    Das aus meiner Dorfkindsicht respektlose Auftreten gegenüber einem Gotteshaus\dem Herrn (z. B. hätte ich – überspitzt formuliert – zum Baden im Meer schon mehr „Kleidung“ getragen) war da schon nebensächlich. Äußerlichkeiten waren so wichtig wie das Einkommen – für mich hatte das wenig mit „christlich“ gemein.

    Um es abzukürzen: es kam so vieles zusammen, daß für mich der Punkt kam, zu gehen.
    Ich war auch gern bereit, den Kontaktabbruch (der in solchen Fällen Usus war) hinzunehmen. Ich selbst habe einige Zeit gebraucht, mich ganz zu lösen; erstaunlicherweise grüßen mich noch heute Gemeindemitglieder beim Einkauf o.ä.

    Dies ist nur meine eigene Erfahrung; ich würde aber – auf Anfrage und gerade in dieser Zeit – jedem empfehlen, genau hinzuschauen.

    1. Liebe Katharina,

      ich freue mich für Dich, dass Dich der Herr hier herausgeführt hat.
      Viele Leute leben in der Gefangenschaft dieser Enthusiasten.
      Der Kern ist der, dass sie keine gesunde Lehre haben. Viele dieser Gruppen stehen für ein Wohlstands-Evangelium. Je mehr du opferst, desto mehr gibt dir der Herr zurück. Nach dem Motto, wer kärglich sät wird auch kärglich ernten.
      Bei uns im Haus wohnt ein Ehepaar die auf die Heilungsgottesdienste schwören. Dabei rennen sie von Arzt zu Arzt. Dies ist wie du es auch geschrieben hast die charismatische Realität.

      Dir weiterhin des HERRN Segen.

      LG Baldur

    2. Hallo Katharina,

      ich hatte mehrmals aehnliche Erfahrungen – dreimal (!) bin ich einer neugegruendeten Gemeinde beigetreten. Alle hatten sich erst als jugendlich-frisch praesentiert mit poppigen Liedern und unorthodoxen Predigten. Die Verkuendigungen empfand ich als sehr gut – bis ich anfing die Bibel sorgfaeltiger zu lesen und merkte dass es in diesen Gemeinden letztlich darum ging die Menschen in ihrem selbstsuechtigen Weg zu bestaerken (Segnungen, Wohlstand, Gesundheit… ) anstatt zu echter Umkehr aufzurufen. Die „Musik“ bekam dann im Lauf der Zeit immer groesere Bedeutung bis der „Gottesdienst“ nur noch aus (fuer meine Ohren unertraeglicher) Rock/Popmusik und Prediger-Selbstdarstellung bestand. Leider habe ich so viele Jahre verplempert.
      Und leider hoert man ueber Busse und Umkehr auch in anderen Gemeinden wenig bis nichts, obwohl das die erste Botschaft Jesu war. Vielleicht will man keine Besucher vergraulen…
      Als Tip noch: schauen Sie doch mal auf die Webseite cfcindia.com (leider fast nur auf Englisch) – die Veroeffentlichungen dort waren ein echter „eyeopener“ fuer mich.
      Liebe Gruesse und Gottes Segen,
      Christoph

  9. liebe katharina,liebe geschwister.auch ich komme aus der charismatischen ecke und bin froh das ich auf anraten von bruder jakob den schritt dort raus gegangen bin.es ist so wie du beschreibst liebe katarina.es war teilweise wie in einer komune der 70er.natürlich ohne freie liebe.aber sonst das volle programm-versuchte totenerweckung,versuchte dämonenaustreibung,füsse die angeblich länger wurden,visionen merkwürdiger weise haupsächlich von frauen und und und……ab und zu treffe ich zufällig leute von dort ,die meisten sind nett aber wenn ich versuche zu erklären warum ich nicht mehr komme dann werde ich ausgelacht oder es ist auch schon vor gekommen verächtlich angegangen.auf jeden fall glaubt jeder bisher ich hab irgendwo nen knacks und verstehe garnichts von gottes wort.aber diese leute löschen null komma nix alle gebote jesu wenn man widerspricht ist man gleich überheblich und gesetzlich und es ist kein normales gespräch anhand argumente möglich.neulich waren meine frau und ich bei einer bekannten aus dieser zeit zum kaffe eingeladen-ich bringe ihr immer wieder von zeit zu zeit predigt cds von bruder tscharntke,ebertshäuser,gitt,scheffbuch ,latzel und andere in der hoffnung es macht irgendeinmal klick-aber scheinbar prallt alles ab.ich gab ihr vor längerer zeit auch die predigtreihe über die charismatik-7 oder 8 cds.aber es heist meistens,das glaube ich nicht oder das kann nicht sein-es scheint wie geimpft.sie sagte mir beim kaffetrinken das sie gebetsketten von 24 stunden machen und wenn ich auch mal durchgebetet habe dann kann ich auch mal mitreden.ich mag diese frau sehr gerne aber egal was ich versuche zu erklären ,geistlich oder auch was in unserem land los ist so liege ich nach ihrer meinung immer falsch weil das alles nicht sein kann.aber sie wird in der zukunft vileicht auch noch tote auferwecken wie sie sagt.nun ,ich habe mich zuhause hingestzt und einen letzten versuch gestartet.ich habe gebetet-nochmals ein paar cds aufgenommen und einen brief geschrieben in dem ich mitgeteilt habe das dies die letzten cds sind die sie bekommt denn sie müsse nun selbst sehen das sie keine unmündige im glauben mehr bleibt.ich schrieb das gott sie segnen will und legte ihr besonders die predigt über jakob aufs herz und ihr mann soll sie segnen.ich tat es wirklich aus zuneigung zu ihr.sie hat auch schon mal eine vision oder kuckt im christlichen traumdeutungsbuch nach ecetera.eine ihrer töchter habe ich direkt als jesus hysterisch erlebt was mit nüchternen glauben nichts mehr zu tun hat.das wollte ich mitteilen wie weit es kommen kann-ohne das ich hochmütig oder überheblich sein will.denn glaubt mir liebe geschwister ich bin der letzte der ein grosses maul haben will denn ich will mich der gnade des herrn rühmen und seiner vergebung denn lange wäre die liste meiner vergehen in einem leben voller sünde……..aber genug für heute…grüsse…franz

    1. Guten Morgen
      und ganz lieben Dank für die Antworten.
      Vielleicht helfen diese Erfahrungen irgendjemandem weiter.
      Die Musik, das Tanzen etc. , lieber Christoph, hat mich auch zunächst angezogen (was „Lobpreis“ ist, wußte ich natürlich nicht – so nach und nach lese ich die „pdf“ von Pastor Tscharntke zu den Themen).
      Neben dem „Wohlstands-Evangelium“ (ich war immer noch nicht reich und gesund – die langjährigen Mitglieder aber noch weniger) war es für mich schlimm: nie zu genügen und nie wirklich dazuzugehören; vielleicht sollte ich einfach –
      weiter – dankbar sein, da es letztendlich ein Schutz davor war, dieser sektenähnlichen Struktur ganz zu verfallen.
      Die Seiten, lieber Christoph, schaue ich gerne an – wenn ich nach der nächsten Narkose wieder klar denken kann (ich hab grad ein „seltsames Jahr“).
      Lieber Franz, ich lese hier oft von Ihren\Deinen Bemühungen um frühere Geschwister und für mich – ich hoffe, ich darf hier meinen Eindruck sagen ? – schaut es oft so nach vergeblicher Mühe aus nebst selbst darunter leiden.
      Es trifft ein bißchen das, was ich mit „lange gebraucht, mich ganz zu lösen“ meinte. Ich habe noch Kontakte gehalten, caritative Einrichtungen unterstützt – meine Meinung: es bringt nichts (nur eigene Verletzbarkeit). Sicher (ge-)braucht Gott Menschen als Werkzeug, um noch viele retten zu können, die Zeit wird knapp; aber Er hat auch den freien Willen gegeben, ob jemand bereit ist, das anzunehmen. Ich hatte nun schon einiges dieses Jahr und habe – z. B. vor Narkosen – gesagt, daß ich ein Gebet sprechen möchte und wenn jemand mag, den beziehe ich gerne ein. Ich habe Unglaubliches dadurch erlebt – und es hat übrigens keiner im Raum je abgelehnt; ich habe aber immer gefragt, um jedem seine Wahl zu lassen. Aber dies ist nur mein Weg\meine Sicht dazu.

      Allen Gottes Segen für das Wochenende !

  10. Liebe Katharina,

    beim berechnen des „Endzeit-Fahrplans“ haben sich schon „gestandene Christen“ sowie auch diverse „Sektengründer“ gewaltig verrechnet. Und anscheinend sterben diese Leute bis heutigen Tages nicht aus.
    Meine – und auch die Ansicht vieler bibeltreuen Lehrer ist, dass die Bibel und besonders die Offenbarung kein Buch ist um unsere Neugier zu befriedigen, sondern ein Wegweiser der uns zum Glauben an Gott und den Herrn Jesus führt. In der Schrift finden wir alles was uns zum ewigen Leben führt.
    Ich habe mich ebenfalls schon mit den Lehren des Talmud, des Sohar und der daraus entspringenden Kabbala befasst.
    All diese Bücher lehnen Jesus Christus konsequent ab.
    Und somit sollten wir auch auf die Berechnungen und Lehren verzichten.
    Ich halte auch nichts von diversen Sternenkonstellationen, Blutmonden und sonstigen esoterischen Erscheinungen und Berechnungen.
    Ich denke, es reicht dem Herrn Jesus zu vertrauen.
    Wir lesen gerade fortlaufend die Psalmen und die Auslegung von William MacDonald.
    Hier kann Vertrauen gelernt werden.
    Viele Psalmen bezeugen uns diese Wahrheiten.
    Und was soll es, wenn Braveheart sagt dass er auch falsch liegen kann? Gottes Wort liegt NIEMALS falsch!
    Wichtig ist doch, dass es uns nicht so geht, wie den fünf Jungfrauen denen das Öl ausgegangen war.
    Da hilft dann auch der beste Fahrplan nichts. Paulus schreibt:

    * Phil 2,12 Daher, meine Geliebten: wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, so seid darauf bedacht, nicht nur wie damals, als ich bei euch anwesend war, sondern jetzt, wo ich fern von euch bin, noch weit mehr eure Rettung mit Furcht und Zittern zu bewirken; 13 denn Gott ist es, der beides, das Wollen und das Vollbringen, in euch wirkt, damit ihr ihm wohlgefallt.

    Ich denke dabei nicht an ein eigenes krampfhaftes Bemühen, ein auf die Zähne beißen, sondern an ein Leben im Aufblick und Vertrauen zum Herrn.

    Dazu noch um es klarzustellen:

    * Eph 2, 8 Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch (d.h. durch euer Verdienst) – nein, Gottes Geschenk ist es –, 9 nicht aufgrund von Werken, damit niemand sich rühme. 10 Denn sein Gebilde (oder: Werk) sind wir, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott im voraus bereitgestellt hat, damit wir in ihnen wandeln könnten (oder: sollen).

    Lieben Gruß Baldur

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